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Drexl+Ziegler künftig Vermittler statt BMW-Vertragshändler
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Neue Wege

Drexl+Ziegler künftig Vermittler statt BMW-Vertragshändler

 Das Team von Drexl+Ziegler. Foto: Drexl+Ziegler

Der BMW-Vertrag des Autohauses mit Stammsitz in Neusäß läuft zum 30. September 2018 aus. Drexl+Ziegler will trotzdem an den Marken BMW und MINI festhalten und plant zudem einen neuen Standort in Augsburg.

„Ab 2020 werden wir zusätzlich den Standort in Augsburg-Göggingen übernehmen“, bestätigt Geschäftsführer Florian Ziegler. In der Bergiusstraße sitzt aktuell die Gögginger Filiale der Autohaus Reisacher GmbH, die einen Neubau in Augsburg-Lechhausen plant.

Augsburger BMW-Autohäuser im Umbruch

Aktuell betreibt die Reisacher-Gruppe Augsburg drei Autohäuser: Lechhausen, Gögggingen und Wertachbrücke. Weitere Reisacher-Standorte gibt es außerdem in Memmingen, Krumbach, Ulm, Landsberg am Lech und seit Kurzem in Günzburg. Nahe der A8  soll nun der neue Augsburger Standort mit zentralem Ausstellungs- und Empfangsgebäude sowie neue Werkstätten entstehen. Der Bauantrag wurde bereits gestellt. Der Spatenstich soll im Herbst erfolgen. 

Drexl+Ziegler bald kein Vertragshändler mehr

Das gibt Drexl+Ziegler die Chance, nach seinen Standorten in Neusäß, Gersthofen und Günzburg nun auch ein Autohaus in Augsburg zu eröffnen. Jedoch nicht länger als Vertragshändler für BMW und Mini. „Es ist richtig, dass unser Vertrag mit BMW zum 30. September ausläuft“, erklärt Ziegler. „Ab 1. Oktober wird die Firma Drexl+Ziegler kein Vertragshändler mehr von BMW und MINI sein.“ Die Nachricht erhielt das Autohaus bereits vergangen Herbst. Nach über 50 Jahren geht die Kooperation damit zu Ende. Nach anfänglichem Schock, sehe man Chancen in der Veränderungen.

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Drexl+Ziegler werde weiter BMW und MINI anbieten, mit einem Unterschied: „Wir treten bei Neuwagen als Vermittler und nicht als Verkäufer auf.“ Es gebe auch eine wesentlich größere Auswahl an Gebrauchtwagen, mit Tageszulassungen über junge Gebrauchtwägen bis hin zu Wägen von maximal sechs Jahren. Das neue Geschäftsmodell soll sich auch positiv auf die Zahlen auswirken. Durch mehr Kooperationspartner könne man eine größere Bandbreite an Modellen anbieten.„Wir fragen uns heute, warum wir die heilige Kuh ,Vertragshändler‘ so lange nicht angetastet haben“, sagte Ziegler. Die Vertragswerkstätten für BMW und MINI bleiben von der Neuausrichtung unberührt.

Branche verändert sich

Auch insgesamt stünde die Branche vor einem Umbruch. Der Drexl+Ziegler Geschäftsführer geht davon aus, dass das Wunschauto künftig zuhause mit dem Tablet konfiguriert wird. Es gibt seiner Meinung nach in fünf bis zehn Jahren überwiegend nur noch Beratungs- und Probefahrtzentren. Ein Umbruch also an vielen Stellen.

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