IHK Schwaben

Digitalbonus Bayern: Fördersumme für 2017 ist bereits aufgebraucht

Peter Saalfrank, Hauptgeschäftsführer der IHK Schwaben. Foto: IHK Schwaben
Vor wenigen Tagen hat das bayerische Kabinett beschlossen, das Förder-Programm „Bayern Digital“ mit drei Milliarden Euro für weitere fünf Jahre fortzuschreiben – zur großen Freude der IHK Schwaben. Forderungen stellt die Kammer trotzdem.

„Mit dem Masterplan Bayern Digital II erfolgt der nächste notwendige Schritt Bayerns für eine digitale Zukunft. Richtungsweisend dabei sind die umfangreichen Maßnahmen im Bereich der digitalen Bildung wie beispielsweise das digitale Klassenzimmer, IT als Pflichtfach an den weiterführenden Schulen und die Stärkung des akademischen Nachwuchses in digitalen Kerndisziplinen. Auch der Ausbau der digitalen Infrastruktur als Grundlage für die Digitalisierung Bayerns sowie die Stärkung der Cybercrime-Bekämpfung sind wichtig“, so Peter Saalfrank, Hauptgeschäftsführer der IHK Schwaben.

Die Fördersumme in 2017 ist bereits aufgebraucht

„Insbesondere die Stärkung der digitalen Kompetenz im bayerischen Mittelstand ist unerlässlich. Neben der Modernisierung der Berufsausbildung und der Förderung der Weiterbildung für die Arbeitswelt 4.0 ist die Aufstockung des sehr erfolgreichen Förderprogramms ‚Digitalbonus Bayern‘ richtig. Gerade kleinere und mittlere Unternehmen in Schwaben haben über 200 der rund 1.700 bayernweiten Anträge gestellt. Dies hat jedoch zur Folge, dass bereits jetzt die Fördersumme in 2017 in Gänze aufgebraucht ist“, betont Saalfrank.

„Es ist für Unternehmen fatal, wenn erst 2018 wieder Gelder zur Verfügung stünden“

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Saalfrank weiter: „Eine Antragstellung ist damit erst wieder ab 2018 möglich. Es ist daher notwendig, dass bereits jetzt weitere Mittel bereitgestellt werden müssen, damit Unternehmen ihre Produkte, Prozesse und Dienstleistungen digitalisieren und Maßnahmen in die IT-Sicherheit umsetzen können. Vor dem Hintergrund des jüngsten globalen Hackingangriffs wie WannaCry ist es für Unternehmen fatal, wenn erst 2018 wieder Gelder zur Verfügung stünden.“ Deshalb fordert die IHK Schwaben, dass der Fördertopf Digitalbonus jetzt aufgestockt wird, denn die Nachfrage der Unternehmen ist da.

Kleine und mittlere Unternehmen fühlen sich oft zu sicher

Welche Bedeutung das Förderprogramm für Unternehmen hat, weiß auch fly-tech-Geschäftsführer Tobias Wirth. Im Gespräch mit der Redaktion betonte Wirth, wie wichtig es für Unternehmen es sei, ihre Daten ausreichend zu sichern – gerade vor Cyber-Angriffen. Doch vor allem kleine und mittlere Unternehmen fühlen sich oft zu sicher, so Wirth. Da die entsprechenden Maßnahmen außerdem oft sehr teuer sind, greifen viele Betriebe auf die Unterstützung des Digitalbonus zurück.

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Digitalbonus Bayern: Fördersumme für 2017 ist bereits aufgebraucht

Peter Saalfrank, Hauptgeschäftsführer der IHK Schwaben. Foto: IHK Schwaben
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„Mit dem Masterplan Bayern Digital II erfolgt der nächste notwendige Schritt Bayerns für eine digitale Zukunft. Richtungsweisend dabei sind die umfangreichen Maßnahmen im Bereich der digitalen Bildung wie beispielsweise das digitale Klassenzimmer, IT als Pflichtfach an den weiterführenden Schulen und die Stärkung des akademischen Nachwuchses in digitalen Kerndisziplinen. Auch der Ausbau der digitalen Infrastruktur als Grundlage für die Digitalisierung Bayerns sowie die Stärkung der Cybercrime-Bekämpfung sind wichtig“, so Peter Saalfrank, Hauptgeschäftsführer der IHK Schwaben.

Die Fördersumme in 2017 ist bereits aufgebraucht

„Insbesondere die Stärkung der digitalen Kompetenz im bayerischen Mittelstand ist unerlässlich. Neben der Modernisierung der Berufsausbildung und der Förderung der Weiterbildung für die Arbeitswelt 4.0 ist die Aufstockung des sehr erfolgreichen Förderprogramms ‚Digitalbonus Bayern‘ richtig. Gerade kleinere und mittlere Unternehmen in Schwaben haben über 200 der rund 1.700 bayernweiten Anträge gestellt. Dies hat jedoch zur Folge, dass bereits jetzt die Fördersumme in 2017 in Gänze aufgebraucht ist“, betont Saalfrank.

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Saalfrank weiter: „Eine Antragstellung ist damit erst wieder ab 2018 möglich. Es ist daher notwendig, dass bereits jetzt weitere Mittel bereitgestellt werden müssen, damit Unternehmen ihre Produkte, Prozesse und Dienstleistungen digitalisieren und Maßnahmen in die IT-Sicherheit umsetzen können. Vor dem Hintergrund des jüngsten globalen Hackingangriffs wie WannaCry ist es für Unternehmen fatal, wenn erst 2018 wieder Gelder zur Verfügung stünden.“ Deshalb fordert die IHK Schwaben, dass der Fördertopf Digitalbonus jetzt aufgestockt wird, denn die Nachfrage der Unternehmen ist da.

Kleine und mittlere Unternehmen fühlen sich oft zu sicher

Welche Bedeutung das Förderprogramm für Unternehmen hat, weiß auch fly-tech-Geschäftsführer Tobias Wirth. Im Gespräch mit der Redaktion betonte Wirth, wie wichtig es für Unternehmen es sei, ihre Daten ausreichend zu sichern – gerade vor Cyber-Angriffen. Doch vor allem kleine und mittlere Unternehmen fühlen sich oft zu sicher, so Wirth. Da die entsprechenden Maßnahmen außerdem oft sehr teuer sind, greifen viele Betriebe auf die Unterstützung des Digitalbonus zurück.

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