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Diese Douglas-Filialen in Bayerisch-Schwaben müssen schließen
Geschäftsschließungen

Diese Douglas-Filialen in Bayerisch-Schwaben müssen schließen

Douglas schließt europaweit rund 500 Filialen. Foto: Michael Ermark / B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN

Der Douglas Konzern schließt europaweit rund 500 Standorte. Jetzt steht fest, welche Filialen in der Region geschlossen werden sollen und wieviele Mitarbeiter davon betroffen sind.

Douglas, eine europäische Beauty-Plattform mit verschiedenen Filialen in der Region, beschleunigt das Wachstum im digitalen Handel und hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2019/20 einen Umsatz von 822 Millionen Euro erreicht. Durch die Hinwendung zum digitalen Handel sollen verschiedene Filialen europaweit geschlossen werden. Das hat das Unternehmen Ende Januar verkündet. Von derzeit europaweit 2.400 Standorten sollen rund 500 geschlossen werden – der Großteil davon in Südeuropa.

60 Filialen in Deutschland sind betroffen

Auf Nachfrage hat eine Unternehmenssprecherin von Douglas Anfang Februar nun spezifiziert, wie viele Geschäfte es in Deutschland trifft: „In Deutschland sind rund 60 von über 430 Filialen und rund 600 der etwa 5.200 Filialmitarbeiter*innen von den Maßnahmen betroffen. Trotz der erheblichen Auswirkungen der Corona-Pandemie auf den stationären Einzelhandel bleiben damit fast neun von zehn Arbeitsplätzen in den Filialen erhalten. Und das, obwohl zum jetzigen Zeitpunkt alle Filialmitarbeiter*innen mit auf 100 Prozent aufgestockten Bezügen in Kurzarbeit sind.“

Diese Filialen werden in Bayerisch-Schwaben geschlossen

Weiter spezifiziert die Unternehmenssprecherin, welche Filialen genau betroffen sind.  Die beiden Filialen in Augsburg am Moritzplatz und in der City-Galerie bleiben weiterhin geöffnet. Ebenso die Filiale in der Kramerstraße in Memmingen und die in der Maximilianstraße in Lindau. Auch die Filiale im Forum Allgäu in Kempten, die im Wöhrl Plaza sowie die im Blautal Center in Ulm. Betroffen sind hingegen die Filialen in der Kemptener Zwingerstraße und die in der Glacis Galerie Ulm.

E-Commerce soll vorangetrieben werden

Tina Müller, Group CEO Douglas: „Nach dem Umsatzrekord 2018/19 haben wir im Corona-Jahr erheblich von unseren Investitionen in den E-Commerce rund um #FORWARDBEAUTY profitiert. Wir wissen um die Wünsche unserer Kund*innen, kennen das Kaufverhalten genau und werden den schon 2018 begonnenen Wandel zum ECommerce vorantreiben. Der bisherige Erfolg mit einem Online-Umsatz von mehr als 1 Milliarde Euro im gesamten Kalenderjahr 2020 ist für uns Bestätigung und Ansporn zugleich. Kein anderer europäischer Beauty-Händler hat in diesem Jahr online absolut so stark zugelegt – und das bei erneut höheren Margen im zweistelligen Prozentbereich. Die Douglas-Gruppe verzeichnet dank ihrer loyalen Kund*innen ein sehr beachtliches Umsatzvolumen, das trotz Corona mit 3,2 Milliarden Euro nur knapp unter dem Rekordwert des Vorjahres liegt.”

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