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Die Zukunft des bayerischen Tourismus? Hochschule Kempten erhält Förderung
Forschungsprojekt

Die Zukunft des bayerischen Tourismus? Hochschule Kempten erhält Förderung

Die Hochschule Kempten erhält vom BZT Fördermittel für ein Forschungsprojekt, das zukunftsfähige Ausbildungsmodelle für den baye
Die Hochschule Kempten erhält vom BZT Fördermittel für ein Forschungsprojekt, das zukunftsfähige Ausbildungsmodelle für den bayerischen Tourismus untersucht. Foto: Hochschule Kempten

Das Bayerische Zentrum für Tourismus fördert vier Forschungsprojekte für die Jahre 2026 und 2027. Eines davon kommt von der Hochschule Kempten und beschäftigt sich mit Fachkräftemangel und digitaler Transformation im bayerischen Tourismus.

Die Hochschule Kempten gehört zu den vier Einrichtungen, die in der Förderperiode 2026/2027 vom Bayerischen Zentrum für Tourismus (BZT) unterstützt werden. Für das Forschungsprojekt „Zwischen Fachkräftemangel und digitaler Transformation: Zukunftsfähige Ausbildungsmodelle im bayerischen Tourismus“ stehen 50.000 Euro für zwölf Monate zur Verfügung.

Das Projekt untersucht, wie sich Digitalisierung, Automatisierung und neue Technologien auf die Ausbildung im Tourismus auswirken. Gleichzeitig geht es um den anhaltenden Fachkräftemangel und rückläufige Ausbildungszahlen im Gastgewerbe. Die Projektverantwortung liegt bei Prof. Dr. Markus Jüster von der Fakultät für Tourismus-Management. 

Hochschule Kempten untersucht Ausbildung im Tourismus

Im Projekt DiTraTour-BY soll untersucht werden, wie Ausbildungsstrukturen und die digitale Entwicklung zusammenwirken. Dabei wird auch betrachtet, wie attraktiv touristische Berufe für potenzielle Fachkräfte sind.

Dafür werden Ausbildungsstrukturen und Lehrpläne analysiert. Zusätzlich sind Interviews mit Akteuren aus der Branche sowie Befragungen von Auszubildenden, Studierenden und Betrieben geplant. Fallstudien zu neuen Ausbildungs- und Arbeitsmodellen ergänzen die Untersuchung.

Kompetenzrahmen für den Tourismus bis 2030

Auf Grundlage der Ergebnisse soll ein „Kompetenzrahmen Tourismus Bayern 2030“ entstehen. Er soll zeigen, welche Kompetenzen Beschäftigte im Tourismus angesichts der digitalen Transformation künftig benötigen.

Die Ergebnisse sollen außerdem Empfehlungen für Politik, Bildungseinrichtungen und die Tourismuswirtschaft liefern. Das Projekt soll damit zur Fachkräftesicherung und zur Wettbewerbsfähigkeit des bayerischen Tourismus beitragen.

Kempten als Standort für Tourismusforschung

Mit dem Forschungsprojekt ist die Hochschule Kempten Teil der neuen Förderperiode des BZT. Seit 2020 vergibt das Zentrum jährlich bis zu vier Förderungen an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die sich mit dem Tourismus in Bayern beschäftigen.

Neben der Hochschule Kempten werden in der Förderperiode 2026/2027 Projekte der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt, der IU Internationalen Hochschule mit Campus in Würzburg und der Hochschule München gefördert. Die Themen reichen von touristischen Wertschöpfungsketten über KI-gestützte Erlebnisformate bis zum Einsatz von Servicerobotern im Gastgewerbe.

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