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Die Stimmung bei den Handwerkern ist gut HWK Schwaben
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Handwerkskammer für Schwaben

Die Stimmung bei den Handwerkern ist gut HWK Schwaben

 Handwerkskammer Schwaben, Foto: B4BSCHWABEN

Auch die zweite Quartalsumfrage im schwäbischen Handwerk beweist: Das Handwerk ist weiter in Hochform. Aber warum haben die schwäbischen Handwerksunternehmen derzeit so gute Laune?

Die Handwerkskammer für Schwaben führte ihre zweite Quartalsumfrage unter den schwäbischen Handwerksunternehmen durch. Das Ergebnis viel äußerst positiv aus. Die Stimmung in den schwäbischen Handwerksunternehmen ist die unverändert gut. Vor allem das Bau- und Ausbaugewerbe ist von der starken Binnenkonjunktur beflügelt. Auch über die Aufträge können sich die Handwerksunternehmen nicht beschweren. Die Auftragsbücher sind prall gefüllt und jeder dritte Betrieb konnte sogar Umsatzzuwächse verbuchen. Auch beim Blick in die Zukunft bleiben die Handwerker optimistisch. Die Unternehmen gehen zwar von einer nachlassenden Dynamik aus, dennoch werden die kommenden Monate optimistisch eingeschätzt.

Handwerker beurteilen ihre Geschäftslage gut

Das Handwerk ist weiterhin zuversichtlich. Dies lässt sich aus der Quartalsumfrage entnehmen. Exakt 90 Prozent der befragten Handwerksunternehmen beurteilen ihre eigene Geschäftslage mit gut oder befriedigend. Im Branchenvergleich stehen erneut die Bau- und Ausbaugewerbe an der Spitze. In beiden Gewerbegruppen übersteigt der Anteil der positiven Stimmen die 90-Prozent-Marke. Auch das Lebensmittelhandwerk und das Kfz-Gewerbe melden ähnlich hohe Zufriedenheitswerte. „Das Handwerk profitiert vom starken Binnenmarkt und trägt gleichzeitig zu dessen weiterer Stabilität bei“, kommentiert Ulrich Wagner, Hauptgeschäftsführer der HWK Schwaben, die erfreulichen Ergebnisse.

Sicherheit für Handwerk gefordert

Auch wenn die Konjunkturdaten momentan gut sind braucht das Handwerk nach Ansicht von Ulrich Wagner weiterhin Wachstumsimpulse. „Die Hängepartie um die steuerliche Förderung energetischer Gebäudesanierungsmaßnahmen muss daher endlich beendet werden. Verlässlichkeit, Stabilität und Planungssicherheit sind Kriterien, ohne die das Handwerk und der Mittelstand seine Ankerfunktion in unserem Wirtschaftssystem nicht wahrnehmen kann. Das Hickhack zwischen Bund und Ländern im Vermittlungsausschuss ist unerträglich, dafür haben unsere Handwerksbetriebe kein Verständnis.“, erklärt Wagner weiter

Mehr Unternehmen verzeichnen Umsatzwachstum

Die Auftragslage und die Umsätze haben sich positiv entwickelt. Jeder Dritte Handwerksbetrieb kann ein Umsatzwachstum verzeichnen. Betrachtet man das Vorquartal, so waren es damals lediglich 18%. Gleichzeitig hat sich der Anteil der Unternehmen mit rückläufigen Umsätzen von 29 % auf 17 % im zweiten Quartal beträchtlich reduziert.

Prall gefüllte Auftragsbücher

Blickt man in die Auftragsbücher der Handwerksunternehmen, so sind diese gut gefüllt. Der durchschnittliche Auftragsbestand liegt bei 7,6 Wochen. Das ist gegenüber der bisherigen Bestmarke von 7,2 Wochen im letzten Quartal nochmals ein deutliches Plus.

Handwerk braucht qualifiziertes Personal

Damit die vielen Aufträge auch erledigt werden können, haben die Unternehmen ihr Personal aufgestockt. In 12 % der Firmen wurden zusätzliche Stellen geschaffen. Insgesamt ist die Zahl der Beschäftigten im schwäbischen Handwerk um 0,8 % gestiegen. Für das personalintensive Handwerk mit einem überdurchschnittlich hohen Anteil an qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist die Versorgung mit Fachkräften von ausschlaggebender Bedeutung. „Um die Zukunft der Betriebe langfristig zu sichern, hat vor allen Dingen die Nachwuchswerbung oberste Priorität. Es muss uns gelingen, junge Menschen für das Handwerk zu begeistern und zu gewinnen. Dazu müssen auch neue Wege beschritten werden und als Handwerkskammer für Schwaben (HWK) gehen wir neben vielen anderen Aktivitäten auch gezielt Partnerschaften mit hochkarätigen Sportclubs ein, um über diese Multiplikatoren Jugendliche zu erreichen,“ erläutert Wagner die Strategie im schwäbischen Handwerk. Hinzu kämen, so Wagner weiter, Nachwuchswerbekampagnen auf bayerischer und bundesweiter Ebene.

Unternehmen blicken optimistisch in die Zukunft

Nach Meinung der befragten Firmen wird sich positive Geschäftsentwicklung fortsetzen. 89% erwarten auch in den kommenden Monaten zufriedenstellende Geschäfte. Rund 85% rechnen mit weiter steigenden oder zumindest gleichbleibenden Umsätzen und Auftragseingängen. Jeder zehnte Betrieb plant Neueinstellungen. Noch zeigt sich das schwäbische Handwerk weitgehend unbeeindruckt von drohenden Risiken wie der Euro- und Schuldenkrise.

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