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Die Rocket Factory hat einen neuen CEO
Personalie

Die Rocket Factory hat einen neuen CEO

Alexander Dahm ist der neue CEO der Rocket Factory Augsburg. Foto: RFA
Alexander Dahm ist der neue CEO der Rocket Factory Augsburg. Foto: RFA

Alexander Dahm wird künftig die Geschicke des Raumfahrtunternehmens leiten. Er folgt auf Prof. Dr. Indulis Kalnins. Dahm hatte zuvor bereits Führungspositionen bei Hensoldt und Airbus inne.

Führungswechsel bei der Rocket Factory Augsburg: Alexander Dahm ist durch den Aufsichtsrat zum Vorsitz der Geschäftsführung ernannt worden. Er tritt damit die Nachfolge von Prof. Dr. Indulis Kalnins an, der das Raumfahrt-Start-up nach dem Ausstieg des Mitgründers Jörn Spurmann leitete.

Die RFA wird somit künftig von einer Dreierspitze geführt: Günther Schullerer (CPO), Mitgründer Stefan Brieschenk (CDO) und CEO Dahm.

Über 30 Jahre Branchenerfahrung

Der neue CEO der Rocket Factory blickt auf einen umfangreichen Erfahrungsschatz zurück. In den vergangenen 30 Jahren hatte der Diplom-Ingenieur für Luft- und Raumfahrttechnik zahlreiche Führungspositionen innerhalb der Branche inne. So war Dahm vor seinem Wechsel zur RFA als COO bei Hensoldt Sensors tätig und verantwortete damit die operative Leitung der Wertschöpfungskette. Weitere Stationen absolvierte er bei Airbus, unter anderem in der Sparte Defence and Space als Vice President und Head of Space Equipment Operations.

Auch am Ariane-5-Programm sei er beteiligt gewesen, ein Faktor mit dem auch der Aufsichtsrat seine Entscheidung, Dahm zu berufen, begründet: „Seine Erfahrungen aus dem Ariane-5-Programm, aus leitenden Funktionen bei Airbus sowie zuletzt bei Hensoldt werden für die weitere Entwicklung von RFA von großem Wert sein", erklärt Jean-Jacques Dordain, Aufsichtsratsvorsitzender und ehemaliger Generaldirektor der Europäischen Weltraumorganisation (ESA). Er führt weiter aus: „Wir gewinnen mit ihm nicht nur einen ausgewiesenen Raumfahrt- und Industrieexperten, sondern auch eine Führungspersönlichkeit, die komplexe Programme erfolgreich in die Umsetzung bringt und Organisationen durch entscheidende Wachstumsphasen führen kann."

Das sagt Dahm zu seiner neuen Position

Das Augsburger Start-up bereitet aktuell den ersten Testflug der Trägerrakete RFA One vor, deren Serienreife durch die ESA im Rahmen der „European Launcher Challenge“ gefördert wird. Hierbei soll auch die Expertise des neuen CEO mit Raumfahrtsystemen dem sogenannten Ramp-Up-Management eine wichtige Rolle spielen. „Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit dem RFA-Team. Mich beeindruckt, mit welcher Entschlossenheit, Innovationskraft und Leidenschaft hier an einer neuen Generation europäischer Trägerraketen gearbeitet wird. Gemeinsam werden wir die nächsten wichtigen Meilensteine auf dem Weg zum Erstflug von RFA One erreichen und die Zukunft des Unternehmens aktiv gestalten", so Dahm.

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