Bilanz

Deutsche Bank wächst in Augsburg trotz Corona deutlich

Das Management der Deutschen Bank in Augsburg ist zufrieden. Trotz eines herausfordernden Jahres 2020 erzielte das Kreditinstitut positive Zahlen. Dennoch macht sich in manchen Segmenten ein Trendwechsel bemerkbar.

Die Deutsche Bank in Augsburg ist im Corona-Jahr 2020 trotz großer Herausforderungen deutlich gewachsen. Das Geschäftsvolumen, also die Summe aus Krediten, Einlagen und Depotvolumen, betrug zum 31. Dezember 2020 im Marktgebiet Bayern Südwest fast 5,9 Milliarden Euro und in Augsburg rund 1,9 Milliarden Euro. Im Vergleich zum Vorjahr stieg das Geschäftsvolumen im Marktgebiet um 3,9 Prozent und entwickelte sich in der Stadt Augsburg stabil. Auch 2019 erzielte die Deutsche Bank hierbei Gewinne. Das Kreditinstitut betreute im Marktgebiet Ende 2020 rund 105.000 Kunden, davon rund 34.400 in Augsburg. 

Das Geschäftsjahr 2020 habe der Deutschen Bank gezeigt, wie wichtig es ist, den Kunden neue und moderne Zugangswege zur Bank sowie bargeldlose Bezahlmöglichkeiten frühzeitig zur Verfügung zu stellen, heißt es in einer Mitteilung des Kreditinstituts. Für den höheren Beratungsbedarf hat sich im Geschäft mit privaten Kunden in Augsburg neben der Filiale vor allem die Videoberatung für klassische Bankprodukte wie Konto, Privatkredit oder die Baufinanzierung etabliert.

„Unser regionales Beratungscenter verzeichnete im Jahr 2020 im Vergleich zum Vorjahr 24 Prozent mehr Produktabschlüsse über Video und Telefon“, erklärte Stefan Schröer, Sprecher der Lokalen Geschäftsleitung in Augsburg und ergänzte: „Unser Filialgeschäft bleibt das Rückgrat, aber bei den digitalen Zugangswegen werden wir weitere, zum Teil deutliche Zuwächse sehen.“ 

So wirkt sich Corona auf den Immobilen-Sektor aus

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Als einer der größten Baufinanzierer Deutschlands hat die Deutsche Bank im vergangenen Jahr rund 63.000 Menschen bei ihrer Finanzierung rund um die Immobilie begleitet – wie beispielsweise beim Kauf oder der Modernisierung von Häusern oder Wohnungen. Schröer sagte hierzu: „In vielen Fällen erfolgte der Kontakt mit den Kunden von der ersten Anfrage bis zum Abschluss ausschließlich per Video. Lediglich die Unterschrift wurde bei einem persönlichen Treffen geleistet.“ Der Trend zu den eigenen vier Wänden ist auch in Augsburg ungebrochen. „Hinzu kommt, dass infolge der diversen Ausgeh- und Kontaktbeschränkungen im Jahr 2020 deutlich mehr in die Verschönerung und den Ausbau des Eigenheims oder der Eigentumswohnung investiert wurde“, betont er.  

Positive Entwicklungen im Kreditgeschäft

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Das Kreditgeschäft hat sich im Jahr 2020 ebenfalls positiv entwickelt, besonders bei Baufinanzierungen und gewerblichen Krediten, meldet die Deutsche Bank. Das Kreditvolumen betrug zum 31. Dezember im Marktgebiet Bayern Südwest rund 1,5 Milliarden Euro, davon in Augsburg 527 Millionen Euro. Das bedeutet ein Plus von 9,7 Prozent im Marktgebiet und 3,6 Prozent in Augsburg. Bei Privatkrediten gab es einen leichten Rückgang der Nachfrage, bedingt durch die wegen der Corona-Pandemie gedämpfte Konsumlaune der Bundesbürger sowie die deutlich eingeschränkten Möglichkeiten für Reisen und Einkaufen.

So lief die Corona-Finanzierung bei Unternehmenskunden 2020 ab

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Im Corona-Jahr 2020 hatte die Sicherung der Liquidität für die Unternehmen eindeutig Vorrang. In Augsburg hat die Deutsche Bank KfW-Coronakredite an ihre Geschäfts- und Firmenkunden vermittelt, aber auch bundesweit eine fünfstellige Anzahl von Anträgen für ihre Kunden bearbeitet. Das entspricht rund 12 Milliarden Euro. „Beim Corona-Finanzierungsprogramm der KfW ist die Deutsche Bank auf Platz eins unter allen Finanzierungspartnern“, sagt Mark Weber, Leiter Firmenkunden im Marktgebiet Südwest.  

Die Deutsche Bank hat im Frühjahr 2020 auch eine Informations- und BeratungsPlattform für die regionale Wirtschaft geschaffen, ein sogenanntes „CoronaHelpdesk“. „Wir haben im Berichtsjahr bundesweit mehr als 250.000 Anfragen von Unternehmen über unser CoronaHelpdesk bearbeitet. Wichtig war und ist, dass die Hilfen schnell bei der regionalen Wirtschaft ankommen – ob in Form von KfW-Mitteln, über andere Unterstützungsprogramme oder mit einer klassischen Bankfinanzierung“, unterstreicht Weber.

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„Unser regionales Beratungscenter verzeichnete im Jahr 2020 im Vergleich zum Vorjahr 24 Prozent mehr Produktabschlüsse über Video und Telefon“, erklärte Stefan Schröer, Sprecher der Lokalen Geschäftsleitung in Augsburg und ergänzte: „Unser Filialgeschäft bleibt das Rückgrat, aber bei den digitalen Zugangswegen werden wir weitere, zum Teil deutliche Zuwächse sehen.“ 

So wirkt sich Corona auf den Immobilen-Sektor aus

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So lief die Corona-Finanzierung bei Unternehmenskunden 2020 ab

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