Neuer Mieter in den Startlöchern

Designkaufhaus „Zwischenzeit“ in Augsburger Innenstadt geschlossen

Der Pop-Up Store in der Augsburger Annastraße hatte fünf Monate geöffnet. Wie Teilnehmer und Organisatoren das Projekt beurteilen und wer Nachmieter der Annastraße 16 wird.

Rund sechs Monate bestand der Laden „Zwischenzeit“ in der Augsburger Annastraße. Initiiert von der Wirtschaftsförderung Augsburg und Augsburg Marketing, sollte der Concept-Store als Zwischennutzungskonzept attraktive Anreize in der Einkaufsstraße setzen.

„Zwischenzeit“ sollte zeigen, wie Leerstände temporär genutzt werden können

Dass die Augsburger Innenstadt zusammen mit dem Einzelhandel vor neuen Herausforderungen steht, ist bekannt. „Die Innenstadt befindet sich im Wandel. Da man inzwischen bequem von zu Hause aus einkaufen kann, müssen immer wieder neue Impulse gesetzt werden, um Kunden in die Innenstadt zu ziehen. Die Stadt Augsburg möchte mit gutem Beispiel vorangehen und mit ‚Zwischenzeit‘ zeigen, wie kreativ auch Leerstände genutzt werden können. Aufgrund des Erfolgs haben wir uns daher entschieden, ‚Zwischenzeit‘ auch weiterhin für Zwischennutzungskonzepte zur Verfügung zu stellen, nicht nur aus dem Bereich Handel.“, so die zweite Bürgermeisterin Eva Weber.

Regionale Produkte spiegeln Zeitgeist wider

Nach der erfolgreich durchlaufenen Bewerbungsphase, konnten so acht junge Unternehmer letzten November in die Innenstadt ziehen. Die Voraussetzung: Alle angebotenen Produkte mussten in Augsburg oder der Region entworfen, produziert oder teilproduziert sein. Ein Konzept, das den Zeitgeist trifft, was sich auch im Meinungsbild der Passanten abzeichnete.

„Im Rückblick wurde ‚Zwischenzeit‘ nicht nur von den Augsburgern, sondern auch von den Touristen sehr gut angenommen.“, beschreibt Manuel Hornung vom Label Lou-i seine Eindrücke. „Man hatte durchweg das Gefühl, dass die Besucher neugierig auf das Konzept waren, die Gestaltung im Inneren bestaunen, das breite Sortiment in der Zwischenzeit entdecken und die Designer hinter den Labels kennenlernen wollten.“

Neue Erkenntnisse für Teilnehmer und Organisatoren

Für Augsburg Marketing war „Zwischenzeit“, wie auch für die Jung-Unternehmer, Neuland. „Für uns als Organisatoren war das Designkaufhaus ein neues und spannendes Projekt, von dem wir hofften, dass sich einerseits interessierte Teilnehmer dafür finden und andererseits, dass es auf das urbane Erlebnis der Innenstadtbesucher einzahlt. Und das hat es definitiv. Das Feedback, das wir von verschiedenen Seiten erhalten haben, ist durchweg positiv.“, erklärt Ekkehard Schmölz, Leiter des Stadtmarketings.

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„Zwischenzeit“ sollte zeigen, wie Leerstände temporär genutzt werden können

Dass die Augsburger Innenstadt zusammen mit dem Einzelhandel vor neuen Herausforderungen steht, ist bekannt. „Die Innenstadt befindet sich im Wandel. Da man inzwischen bequem von zu Hause aus einkaufen kann, müssen immer wieder neue Impulse gesetzt werden, um Kunden in die Innenstadt zu ziehen. Die Stadt Augsburg möchte mit gutem Beispiel vorangehen und mit ‚Zwischenzeit‘ zeigen, wie kreativ auch Leerstände genutzt werden können. Aufgrund des Erfolgs haben wir uns daher entschieden, ‚Zwischenzeit‘ auch weiterhin für Zwischennutzungskonzepte zur Verfügung zu stellen, nicht nur aus dem Bereich Handel.“, so die zweite Bürgermeisterin Eva Weber.

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„Im Rückblick wurde ‚Zwischenzeit‘ nicht nur von den Augsburgern, sondern auch von den Touristen sehr gut angenommen.“, beschreibt Manuel Hornung vom Label Lou-i seine Eindrücke. „Man hatte durchweg das Gefühl, dass die Besucher neugierig auf das Konzept waren, die Gestaltung im Inneren bestaunen, das breite Sortiment in der Zwischenzeit entdecken und die Designer hinter den Labels kennenlernen wollten.“

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Für Augsburg Marketing war „Zwischenzeit“, wie auch für die Jung-Unternehmer, Neuland. „Für uns als Organisatoren war das Designkaufhaus ein neues und spannendes Projekt, von dem wir hofften, dass sich einerseits interessierte Teilnehmer dafür finden und andererseits, dass es auf das urbane Erlebnis der Innenstadtbesucher einzahlt. Und das hat es definitiv. Das Feedback, das wir von verschiedenen Seiten erhalten haben, ist durchweg positiv.“, erklärt Ekkehard Schmölz, Leiter des Stadtmarketings.

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