Kunststoffspezialist aus Schwabmünchen

Deshalb erwirbt US-Konzern Ritter für fast 1 Milliarde

Avantor kauft für fast eine Milliarde Euro den Schwabmünchner Kunststoffspezialisten Ritter und deren Tochterunternehmen.  Was steckt dahinter?

Der US-amerikanische Chemie- und Pharmazulieferer Avantor zahlt rund 890 Millionen Euro zuzüglich Schulden für das schwäbische Familienunternehmen Ritter, wie Avantor am Montag mitteilte. 

Ritter profitiert von Corona-Krise

Die Ritter GmbH hat sich in der Corona-Krise vor allem als Laborausrüster einen Namen gemacht: Die Sparte Ritter Medical stellt Verbrauchsmaterialien für Labore wie Pipetten, Kartuschen und Flüssigkeiten-Spender her. Der Bedarf an diesen Plastik-Materialien war infolge massenhafter Tests und Impfungen nach oben geschnellt. Insgesamt erwartet Ritter einer Präsentation von Avantor zufolge in diesem Jahr einen Umsatz von 225 Millionen Euro.

„Die Übernahme von Ritter ist der nächste Schritt in der laufenden Transformation von Avantor", sagte Michael Stubblefield, President und CEO von Avantor. Mit dem Zusammenschluss will der US-Konzern sein eigenes Angebot für die Endmärkte Biopharma und Gesundheitswesen erweitern. Avantor verspricht sich von der Übernahme  ein langfristiges Wachstumspotenzial auf einem Markt von fast 7 Milliarden USD. 

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So geht es mit den Mitarbeitern von Ritter weiter 

„Die geplante Transaktion hilft sowohl beiden Parteien, als auch bestehenden und neuen Kunden", sagte Johannes von Stauffenberg, CEO von Ritter, in der Pressemitteilung von Avantor. Das breite Portfolio von Avantor werde von Tausenden von Wissenschaftlern und Laboren in nahezu jeder Phase der wichtigsten Forschungs-, Entwicklungs- und Produktionsaktivitäten genutzt. „Wir freuen uns darauf, Ritters hochqualifizierte Teammitglieder in Deutschland und Slowenien in die Avantor-Familie aufzunehmen", fügte Stubblefield hinzu.

Wie kam es zum Verkauf von Ritter? 

Die Transaktion soll voraussichtlich im dritten Quartal 2021 abgeschlossen sein und unterliegt den üblichen Bedingungen, einschließlich des Erhalts der geltenden behördlichen Genehmigungen. Laut der Nachrichtenagentur Reuters hatten die Familieneigentümer eigentlich nur einen Investor gesucht, der die Expansion ins Ausland finanzieren sollte. Die Ritter GmbH hatte die Investmentbank Goldman Sachs mit der Suche nach möglichen Partnern für die Medical-Sparte beauftragt. Nun wird das ganze Unternehmen verkauft. 

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Avantor gehört zu den 500 umsatzstärksten Unternehmen der Welt

Avantor, ein Fortune 500 Unternehmen, ist ein globaler Anbieter unternehmenskritischer Produkte und Services für Kunden in den Branchen Biopharma, Healthcare, University & Government, sowie fortgeschrittene Technologien & Forschungsindustrien. Seit 2011 hat das Unternehmen 40 Transaktionen nach eigenen Angaben erfolgreich abgeschlossen, mehr als 8 Milliarden USD Kapital eingesetzt und EBITDA-Synergien von weit über 350 Millionen USD erzielt.

Ritter beschäftigt 300 Mitarbeiter in Schwabmünchen

Ritter ist 1965 von Franz-Peter Ritter gegründet worden und produzierte zunächst Kunststoff-Zylinder zum Stapeln von Holzpaletten. In den 1970er-Jahren stieg das Unternehmen in die Produktion von Dia-Rahmen und Druck-Kartuschen ein, 1987 kam die Medizintechnik-Sparte hinzu. Heute stellt das Familienunternehmen  Robotic und Liquid Handling Verbrauchsmaterialien her, einschließlich leitfähiger Spitzen. Seinen Hauptsitz hat Ritter in Schwabmünchen. Auf 25.000 Quadratmeter beschäftigt das Unternehmen dort 300 Mitarbeiter. 2002 sind Ralf und Frank Ritter in die Fußstapfen ihres Vaters getreten und führen seither gemeinsam als Geschäftsführer das Familienunternehmen. 

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Die Ritter GmbH hat sich in der Corona-Krise vor allem als Laborausrüster einen Namen gemacht: Die Sparte Ritter Medical stellt Verbrauchsmaterialien für Labore wie Pipetten, Kartuschen und Flüssigkeiten-Spender her. Der Bedarf an diesen Plastik-Materialien war infolge massenhafter Tests und Impfungen nach oben geschnellt. Insgesamt erwartet Ritter einer Präsentation von Avantor zufolge in diesem Jahr einen Umsatz von 225 Millionen Euro.

„Die Übernahme von Ritter ist der nächste Schritt in der laufenden Transformation von Avantor", sagte Michael Stubblefield, President und CEO von Avantor. Mit dem Zusammenschluss will der US-Konzern sein eigenes Angebot für die Endmärkte Biopharma und Gesundheitswesen erweitern. Avantor verspricht sich von der Übernahme  ein langfristiges Wachstumspotenzial auf einem Markt von fast 7 Milliarden USD. 

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Wie kam es zum Verkauf von Ritter? 

Die Transaktion soll voraussichtlich im dritten Quartal 2021 abgeschlossen sein und unterliegt den üblichen Bedingungen, einschließlich des Erhalts der geltenden behördlichen Genehmigungen. Laut der Nachrichtenagentur Reuters hatten die Familieneigentümer eigentlich nur einen Investor gesucht, der die Expansion ins Ausland finanzieren sollte. Die Ritter GmbH hatte die Investmentbank Goldman Sachs mit der Suche nach möglichen Partnern für die Medical-Sparte beauftragt. Nun wird das ganze Unternehmen verkauft. 

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Ritter ist 1965 von Franz-Peter Ritter gegründet worden und produzierte zunächst Kunststoff-Zylinder zum Stapeln von Holzpaletten. In den 1970er-Jahren stieg das Unternehmen in die Produktion von Dia-Rahmen und Druck-Kartuschen ein, 1987 kam die Medizintechnik-Sparte hinzu. Heute stellt das Familienunternehmen  Robotic und Liquid Handling Verbrauchsmaterialien her, einschließlich leitfähiger Spitzen. Seinen Hauptsitz hat Ritter in Schwabmünchen. Auf 25.000 Quadratmeter beschäftigt das Unternehmen dort 300 Mitarbeiter. 2002 sind Ralf und Frank Ritter in die Fußstapfen ihres Vaters getreten und führen seither gemeinsam als Geschäftsführer das Familienunternehmen. 

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