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Der jungen Wirtschaft fehlen Fachkräfte
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Wirtschaftsjunioren Augsburg

Der jungen Wirtschaft fehlen Fachkräfte

 Der jungen Wirtschaft fehlen immer mehr Fachkräfte, das ergab eine Umfrage der Wirtschaftsjunioren, Foto: fotolia.com

Es ist immer die Rede vom drohenden Fachkräftemangel. Doch dass bereits heute schon zahlreiche Mitarbeiter fehlen, ist den meisten nicht bewusst. Die Wirtschaftsjunioren wollten herausfinden, wie stark der Fachkräftemangel die junge Wirtschaft bereits belastet und hat eine Umfrage gestartet. Die Ergebnisse dieser Umfrage wurden jetzt veröffentlicht.

Ein erschreckendes Ergebnis stellten jetzt die Wirtschaftsjunioren Augsburg vor. Die Umfrage der Wirtschaftsjunioren Deutschland zum Fachkräftemangel unter ihren Mitgliedern hat ergeben, dass bereits heute schon 50.000 Fachkräfte in der jungen deutschen Wirtschaft fehlen. An der Umfrage haben sich auch die Mitglieder der Wirtschaftsjunioren Augsburg beteiligt. „Wenn wir den Fachkräftenachwuchs nicht in den Griff bekommen, dann können wir das Thema Wirtschaftswachstum in ein paar Jahren abhaken“, sagt Peter Cermak, Präsident der Wirtschaftsjunioren Augsburg. „Das sehen wir auch bei uns in der Region.“

Alle Potenziale nutzen

Betrachtet man die Lage einmal genauer, werden verschiedene Handlungsfelder klar. Gut ein Viertel der Ausbildungsplätze bleiben deutschlandweit in Unternehmen unbesetzt. Wichtig sei daher, alle Potenziale zu nutzen. Dies bedeutet auch, die Kinderbetreuung zu verbessern, denn nur wenn sich Eltern einer Betreuung ihrer Liebsten sicher sein können, werden sie auch arbeiten gehen. Aber auch die Arbeitgeber sind gefordert. Flexibilität ist das Stichwort. Hier hat die Umfrage der Wirtschaftsjunioren gezeigt, dass die junge Wirtschaft in Deutschland hierbei eine Vorreiterrolle einnimmt. 72 Prozent der jungen Unternehmer haben in der Umfrage angegeben, dass sie ihre Mitarbeiter dabei unterstützen, Beruf und Familie zu vereinbaren. „Diese Situation ist deshalb auch eine Chance für unsere Gesellschaft“, macht Cermak deutlich. „Wir haben die Chance, jetzt einen Arbeitsmarkt zu gestalten, der modern und familienfreundlich ist, an dem alle teilhaben – und der in Zukunft ein Standortvorteil im internationalen Wettbewerb sein wird.“

Übergang von Schule ins Berufsleben erleichtern

Neben einem modernen Arbeitsmarkt fordern die Wirtschaftsjunioren auch größere Investitionen in die Bildung. Der Übergang von der Schule in den Beruf soll laut Meinung der jungen Wirtschaft besser begleitet werden. Wie das gehen kann, machen die Wirtschaftsjunioren im Rahmen ihres Ehrenamtlichen Engagements bereits vor. Beim Augsburger job-shuttle haben Schüler, deren Eltern oder Lehrkräfte am Freitag, 27.09.2013, die Möglichkeit, an einem Spätnachmittag mit dem Bus verschiedene Ausbildungsbetriebe zu besuchen. Die Teilnehmer können bei den für sie interessanten Firmen aussteigen und sich vor Ort über die Firma und deren Ausbildungsberufe informieren. Im 30-Minuten-Takt steht wieder ein Bus zur Weiterfahrt bereit. Die Busrouten starten und enden in der zentralen Veranstaltungshalle. Dort präsentieren sich weitere Ausbildungsbetriebe und treffen sich die Schüler zum gemütlichen Ausklang.

„Mit dem job-shuttle ermöglichen wir einer großen Anzahl von Schülern, die sich auf eine bevorstehende Ausbildung vorbereiten, einen unkomplizierten, kurzweiligen und praxisnahen Einblick in Ausbildungsbetriebe und unterstützen die Unternehmen in der Region dabei, die Fachkräfte von Morgen für sich zu begeistern “, so Peter Cermak.

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