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Wirtschaftsjunioren treffen Wirtschaftsjunioren
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Wirtschaftsjunioren Augsburg e.V.

Wirtschaftsjunioren treffen Wirtschaftsjunioren

 Die Wirtschaftsjunioren teilten ihr Know-How über das Stadtmarketing. Foto: B4BSCHWABEN

Wenn sich Wirtschaftsjunioren verschiedener Städte treffen, geht es heiß her. Denn dann trifft Know-How auf Ideenreichtum und Kreativität.

Vergangenen Freitag, 26. April 2013, fanden sich die Neuburger Wirtschaftsjunioren bei ihren Augsburger Kollegen ein. Anlass hierfür war der Gegenbesuch zum Thema „Stadtmarketing“. Hierfür lud Bürgermeister Hermann Weber seine Gäste zu einem Begrüßungsempfang ins Augsburger Rathaus ein. Anschließend durften die Neuburger Gäste sogar in den Genuss einer Stadtführung durch das historische „Augschburg“ kommen.

Erfolg einer Stadt hängt von ihrer Positionierung ab

Bei dem Begrüßungsempfang stellte Ursula Baier-Pickertz, Leiterin Zentrales Stadtmarketing Augsburg, den Wirtschaftsjunioren den schweren Weg zu einem erfolgreichen Stadtmarketing vor. Aber auch derzeitige Highlights in der Stadt Augsburg sowie künftige Ideen für eine attraktivere Stadt kamen nicht zu kurz. Da Neuburg eine ihrer Lieblingsstädte in Schwaben ist, freute sie sich besonders über den Besuch aus dieser Stadt. Für sie hat Neuburg ebenso viel zu bieten, wie Augsburg. Jedoch hängt ihrer Meinung nach der Erfolg einer Stadt nicht nur von der Schönheit und der Kultur ab, sondern vor allem, wie sich eine Stadt präsentiert und wie sie sich positioniert.

Augsburg strotzt vor Vielfalt

Baier-Pickertz beschäftigte sich in ihren Anfängen im Stadtmarketing lange mit der Frage, was Augsburg eigentlich ist und wie es wahrgenommen werden sollte. Die Antwort ist einleuchtend: „Wir sind Mozartstadt, Brechtstadt, Fuggerstadt, Friedensstadt, Fußballstadt und vielleicht auch bald Wasserstadt! Diese bisherigen Positionen und die Bewerbung um das Weltkulturerbe Wasserkunst zeigt, wie viel Augsburg zu bieten hat. Jedoch kann eine Stadt nicht auf alle seine Einzigartigkeiten eingehen, deshalb  muss sich eine Stadt auf eine ganz spezielle Art inszenieren.“ Spätestens mit dem fertigen Stadtumbau muss der Fokus von Augsburg festgelegt sein. Die bisherigen Vorteile der Stadt liegen bereits auf der Hand.

Von Fugger bis Diesel: Innovationen werden großgeschrieben

Als wirtschaftlich hochwertige Region muss die Wirtschaft Augsburgs definitiv in den Vordergrund gestellt werden. Aus diesem Grund wird auch der Innovationspark Augsburg heiß ersehnt. Auf 70 Hektar sollen die früheren Augsburger Innovationen fortgeführt werden. Die Stadt ist für seine Innovationen bekannt: Jakob Fugger und seine moderne Finanzwirtschaft, das fortschrittliche Bewässerungssystem von Elias Holl, der Rudolf Diesel Motor und nicht zu vergessen die Luft- und Raumfahrt-Unternehmensdichte in Augsburg. Heute wird verstärkt auf die Innovationsthemen Faserverbund, Mechatronik und Automation, Umwelttechnik und IT gesetzt. Diese Themen sollen künftig im Innovationspark Augsburg umgesetzt werden.  Damit wird ein Grundstein für hochwertige Arbeitsplätze in einem Lebensraum mit beachtlicher wirtschaftlicher Qualität und einem hohen Lebensstandard gelegt.

Augsburg auch interessant für Münchener

Auch die gute Wohnsituation in Augsburg muss verstärkt hervorgehoben werden. „Augsburg bietet mit seiner Nähe zu München auch dortigen Arbeitnehmern viele positive Aspekte. Das Wohnangebot und die Wohnumgebung sind genauso beachtlich wie in München, jedoch von den Mietpreisen und Lebenshaltungskosten wesentlich günstiger. Diesen Vorteil müssen wir nutzen, um vor vermehrt Pendler von Augsburg zu überzeugen“, so Baier-Pickertz.

2013 soll die Stadt ein Fußgängerparadies werden

Der Ausbau der Infrastruktur soll einen weiteren Beitrag für ein attraktiveres Augsburg leisten. „Durch die neue Mobilitätsdrehscheibe wird das Auto als Statussymbol an Stellenwert verlieren. Bis 2030 soll der Fuß- und Radverkehr enorm steigen, durch den Ausbau können die Menschen alle notwendigen Erledigungen zu Fuß oder per Rad erreichen“, fügt Baier-Pickertz hinzu. Doch während der Großbaustelle Augsburg-Mitte dürfen die Einzelhändler nicht vernachlässigt werden. Sie leiden unter den Baustellen. Ihnen muss daher etwas geboten werden. Dazu soll zum 2. verkaufsoffenen Sonntag im Herbst ein Einkaufsratgeber herauskommen, in dem sämtliche Augsburger Einzelhändler aufgelistet sind.

Tag der offenen Stadttore in Augsburg der Renner

Um den Neuburger Wirtschaftsjunioren einen Einblick in das Entertainment der Stadt zu geben, wurden vor allem die Festivals der Stadt erklärt. Heinz Stinglwagner, Geschäftsführer der CIA Augsburg e.V., gab einen Einblick in die aktuellen Projekte der Stadt. „Im letzten Jahr waren vor allem das Projekt Augsburg Open und die Public Viewings der Renner bei den Augsburgern und ihren Gästen. Beim Augsburg Open konnte man einen Blick hinter die Augsburger Kulissen werfen. Das Rathaus, die Stadtsparkasse, das Fußballstadion und viele andere Unternehmen zeigten den Besuchern, was man sonst nicht zu Gesicht bekommt. Auch das Public Viewing am Stadtmarkt zeigte seinen Besuchern eine andere Seite von Augsburg und kam bei allen sehr gut an“, so Stinglwagner.  

Die Festivals zeigen die kulturelle Pracht der Stadt

Auch die verkaufsoffenen Sonntage im Frühjahr und Herbst, das La Strada und die Shoppingnight sind beliebte Jahresereignisse, die sich schon fest in die Augsburger Festival-Kultur eingebürgert haben. „Die Feste müssen jeglichen Zielgruppen und Einwohnern gerecht werden. Deshalb bieten wir junge moderne, wie auch klassische Events an. Die Festivals vermitteln ein bestimmtes Bild von Augsburg, alle kulturellen Einrichtungen werden bespielt, damit die volle kulturelle Pracht Augsburgs zur Geltung kommt“, so Stinglwagner abschließend. Um sich von der kulturellen Viefalt selbst ein Bild machen zu können, wanderten die Wirtschaftsjunioren Augsburg und Neuburg durch die historische Altstadt und besichtigten selbst die alte Stadtmauer, „dr schtoinarne Mâ“ und die Fuggerei. Den Neuburgern hat der Stadtbesuch in Augsburg sehr gefallen und auch reichlich Aufschluss über die Vermarktung einer historischen Stadt gebracht. 

Die Bilder zum Begrüßungsempfang finden Sie in unserer Bildergalerie.

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