Degree Clothing GmbH

Degree Clothing: Neue Büroflächen für Startups in der Augsburger Altstadt

Wolfgang Schimpfle und Fabian Frei von Degree Clothing vor ihrem neuen Coworking-Space. Foto: Sebastian Sperner / FASE-Design
Monatelang jeden Tag Zuhause vor dem Laptop verbringen oder lieber für teures Geld eine Bürofläche mieten? Viele Gründer stehen in ihrer Anfangsphase vor dieser Frage. Im Interview erklärt Fabian Frei von Degree Clothing, was es mit dem Coworking-Space COSY auf sich hat und wie in der Augsburger Innenstadt neue Synergie-Effekte für Gründer entstehen.

B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SHWABEN: Coworking Space – woher kommt das Prinzip und was hat es damit auf sich?

Fabian Frei: Coworking ist eine unverbindliche Bürogemeinschaft. Sie bietet Freiberuflern, Kreativen oder auch kleinen Startups die Möglichkeit, unabhängig voneinander zu agieren. Sie können aber auch gemeinsam Projekte verwirklichen und bei Bedarf Hilfe oder neue Mitstreiter finden. Bei dem Konzept geht es geht darum, sein Home-Office zu verlassen um die neuen Synergie- und Netzwerk-Möglichkeiten des Coworking-Space zu nutzen. Wir haben dafür jetzt eine Räumlichkeit gefunden. Und Dank integriertem Fotostudio, Kaffee-Flatrate und bester Lage in der Augsburger Altstadt freuen wir uns jeden Tag auf unseren Arbeitsplatz.

Coworking ist ja noch eher unkonventionell. Welche Chancen sehen Sie grundsätzlich in Augsburg für dieses neue Konzept?

Es gibt unserer Meinung nach in jeder Stadt Potenzial für Coworking. Vielen Selbstständigen reicht meist der Laptop und ein zweiter Bildschirm auf dem Schreibtisch, um optimal arbeiten zu können. Dafür muss nicht gleich ein eigenes Büro gemietet werden, es reicht ein Coworking-Desk bei COSY.

Die Gründer von Max 30.1, dem bisher größten Coworking-Space in der Augsburger Innenstadt, haben zudem gezeigt, dass eine große Nachfrage besteht. 

Nutzen Sie das Angebot auch selbst oder stellen Sie die Büroräume nur zur Verfügung?

Wir nutzen den Coworking-Space auch selbst. Das bietet für uns viele Vorteile. So erreichen wir beispielsweise eine bessere Auslastung für unsere Agentur für umweltfreundliche und faire Bekleidung, der Textil Agentur EU. Denn wir können zusätzlich Aufträge häufig an interne Coworker weitergeben. Wir verwenden einen Büroraum ausschließlich für Degree Clothing. Die restlichen Räumlichkeiten – Küche, Bar und das Fotostudio – nutzen wir jedoch gemeinsam mit anderen Gründern.

Wie groß ist das Interesse für COSY bisher?

Die erste offene Bewerbungsrunde wird vom 5. bis zum 19. November stattfinden. Das Interesse ist jedoch erfreulicherweise sehr groß: Zwei der fünf Arbeitsplätze konnten wir bereits vermieten, bevor COSY-Coworking offiziell eröffnet wurde.

Steht der Coworking Space allen Firmen zur Verfügung?

Ja, wir freuen uns über eine bunte Mischung von Coworkern. Gerade für Startups in der Anfangsphase oder Freiberufler und Kreative bietet sich hier die Chance, beste Arbeitsbedingungen zu schaffen.

Bei so vielen Menschen aus verschiedenen Unternehmen auf einem Raum: Wie verhindern Sie Ideenklau?

Um Ideenklau vorzubeugen und die Synergie-Effekte zu verstärken, wird von uns darauf geachtet, dass sich der Coworking-Space aus Coworkern verschiedener Bereiche zusammensetzt. Vertrauen spielt natürlich auch eine große Rolle: Ideenklau ist schließlich keine gute Charaktereigenschaft. Wir gehen in jedem Fall davon aus, dass die positiven Effekte überwiegen.

Das Interview führte Iris Zeilnhofer

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B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SHWABEN: Coworking Space – woher kommt das Prinzip und was hat es damit auf sich?

Fabian Frei: Coworking ist eine unverbindliche Bürogemeinschaft. Sie bietet Freiberuflern, Kreativen oder auch kleinen Startups die Möglichkeit, unabhängig voneinander zu agieren. Sie können aber auch gemeinsam Projekte verwirklichen und bei Bedarf Hilfe oder neue Mitstreiter finden. Bei dem Konzept geht es geht darum, sein Home-Office zu verlassen um die neuen Synergie- und Netzwerk-Möglichkeiten des Coworking-Space zu nutzen. Wir haben dafür jetzt eine Räumlichkeit gefunden. Und Dank integriertem Fotostudio, Kaffee-Flatrate und bester Lage in der Augsburger Altstadt freuen wir uns jeden Tag auf unseren Arbeitsplatz.

Coworking ist ja noch eher unkonventionell. Welche Chancen sehen Sie grundsätzlich in Augsburg für dieses neue Konzept?

Es gibt unserer Meinung nach in jeder Stadt Potenzial für Coworking. Vielen Selbstständigen reicht meist der Laptop und ein zweiter Bildschirm auf dem Schreibtisch, um optimal arbeiten zu können. Dafür muss nicht gleich ein eigenes Büro gemietet werden, es reicht ein Coworking-Desk bei COSY.

Die Gründer von Max 30.1, dem bisher größten Coworking-Space in der Augsburger Innenstadt, haben zudem gezeigt, dass eine große Nachfrage besteht. 

Nutzen Sie das Angebot auch selbst oder stellen Sie die Büroräume nur zur Verfügung?

Wir nutzen den Coworking-Space auch selbst. Das bietet für uns viele Vorteile. So erreichen wir beispielsweise eine bessere Auslastung für unsere Agentur für umweltfreundliche und faire Bekleidung, der Textil Agentur EU. Denn wir können zusätzlich Aufträge häufig an interne Coworker weitergeben. Wir verwenden einen Büroraum ausschließlich für Degree Clothing. Die restlichen Räumlichkeiten – Küche, Bar und das Fotostudio – nutzen wir jedoch gemeinsam mit anderen Gründern.

Wie groß ist das Interesse für COSY bisher?

Die erste offene Bewerbungsrunde wird vom 5. bis zum 19. November stattfinden. Das Interesse ist jedoch erfreulicherweise sehr groß: Zwei der fünf Arbeitsplätze konnten wir bereits vermieten, bevor COSY-Coworking offiziell eröffnet wurde.

Steht der Coworking Space allen Firmen zur Verfügung?

Ja, wir freuen uns über eine bunte Mischung von Coworkern. Gerade für Startups in der Anfangsphase oder Freiberufler und Kreative bietet sich hier die Chance, beste Arbeitsbedingungen zu schaffen.

Bei so vielen Menschen aus verschiedenen Unternehmen auf einem Raum: Wie verhindern Sie Ideenklau?

Um Ideenklau vorzubeugen und die Synergie-Effekte zu verstärken, wird von uns darauf geachtet, dass sich der Coworking-Space aus Coworkern verschiedener Bereiche zusammensetzt. Vertrauen spielt natürlich auch eine große Rolle: Ideenklau ist schließlich keine gute Charaktereigenschaft. Wir gehen in jedem Fall davon aus, dass die positiven Effekte überwiegen.

Das Interview führte Iris Zeilnhofer

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