Stufenplan

Das sagen HWK und IHK Schwaben zu Corona-Beschlüssen

Die deutsche Wirtschaft hat überwiegend enttäuscht auf die beschlossenen Lockerungen von Bund und Ländern reagiert. Was die bayerisch-schwäbische Industrie und das Handwerk zu den Corona-Beschlüssen halten.

Kanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten haben am Mittwochabend den Lockdown bis Ende März verlängert. Doch sie legten gleichzeitig auch einen Stufenplan für Lockerungen vor. Dieser ist an die Entwicklung der Inzidenzwerte gekoppelt. Viele Geschäfte werden daher wohl noch über Wochen nur eingeschränkt oder gar nicht öffnen können. Restaurants und Hotels bleiben weiterhin ohne Perspektive geschlossen. Die neuen Lockerungen gehen vielen Unternehmen daher nicht weit genug.

IHK Schwaben: „ernüchternde“ Beschlüsse

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Die Industre- und Handelskammer Schwaben (IHK) bezeichnet die Corona-Beschlüsse als „ernüchternd“. Dr. Marc Lucassen, Hauptgeschäftsführer der IHK Schwaben, äußert sich wie folgt zu den Beschlüssen: „Ein Stufenplan mit konkreten Öffnungsschritten war bereits seit Monaten nötig. Daher begrüßen wir diesen Schritt in die richtige Richtung. Doch dem Plan mangelt es an praxisnahen Öffnungsperspektiven für die stark betroffenen Branchen wie Einzelhandel, Gastronomie und Hotellerie.“

Mit einer durchdachten Teststrategie hätte seiner Meinung nach die Politik für viele notleidende Unternehmen „deutlich schnellere Verbesserungen“ erreichen können. „Nach den verzögerten Auszahlungen der Wirtschaftshilfen an die Unternehmen und dem schleppenden Start der Impfkampagne droht die Politik jetzt auch noch beim Thema Testen wertvolle Zeit zu verlieren. Für die Unternehmen, die seit Monaten geschlossen sind, zählt jeder Tag, um ihr Geschäft und um Arbeitsplätze zu retten,“ betont Lucassen. 

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HWK für Schwaben: „gravierende, politische Fehler“

Ulrich Wagner, Hauptgeschäftsführer der Handelskammer für Schwaben, findet den vorgelegten Öffnungsplan „reichlich kompliziert“. Aber er bringe zumindest die lange geforderte Perspektive. Weiter kommentiert er: „Die Abhängigkeit von Inzidenzwerten ist groß, Entwicklungen sind schwer einzuschätzen. Die Unternehmen wissen aber immerhin, worauf sie sich einstellen können“

Er weist darauf hin, dass die weiteren Lockerungen zwar insgesamt gut für das Handwerk, aber gleichzeitig ist die anhaltende Schließung der Gastronomiebereiche der Bäcker, Konditoren und Metzger „bitter“.  Auch der weitere Lockdown in der Gastronomie-, Veranstaltungs- und des Hotelsektors sei schwierig für das Handwerk. An diesen Wirtschaftszweigen hingen tausende Handwerks-Betriebe.  Damit solle eine dritte Welle und damit ein dritter Lockdown wegen gefährlicher Virusmutationen verhindert werden. Andererseits seien diese Schließungen aber auch eine Folge „gravierender, politischer Fehler“ beim Impfen, Testen und bei der Digitalisierung. Diese müssten schnellstmöglich abgestellt werden. Ulrichs Fazit: „Der große Wurf ist ausgeblieben, es ist eher ein ‚vorsichtiges Schritt für Schritt vorantasten‘.“ 

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Kanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten haben am Mittwochabend den Lockdown bis Ende März verlängert. Doch sie legten gleichzeitig auch einen Stufenplan für Lockerungen vor. Dieser ist an die Entwicklung der Inzidenzwerte gekoppelt. Viele Geschäfte werden daher wohl noch über Wochen nur eingeschränkt oder gar nicht öffnen können. Restaurants und Hotels bleiben weiterhin ohne Perspektive geschlossen. Die neuen Lockerungen gehen vielen Unternehmen daher nicht weit genug.

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Mit einer durchdachten Teststrategie hätte seiner Meinung nach die Politik für viele notleidende Unternehmen „deutlich schnellere Verbesserungen“ erreichen können. „Nach den verzögerten Auszahlungen der Wirtschaftshilfen an die Unternehmen und dem schleppenden Start der Impfkampagne droht die Politik jetzt auch noch beim Thema Testen wertvolle Zeit zu verlieren. Für die Unternehmen, die seit Monaten geschlossen sind, zählt jeder Tag, um ihr Geschäft und um Arbeitsplätze zu retten,“ betont Lucassen. 

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Ulrich Wagner, Hauptgeschäftsführer der Handelskammer für Schwaben, findet den vorgelegten Öffnungsplan „reichlich kompliziert“. Aber er bringe zumindest die lange geforderte Perspektive. Weiter kommentiert er: „Die Abhängigkeit von Inzidenzwerten ist groß, Entwicklungen sind schwer einzuschätzen. Die Unternehmen wissen aber immerhin, worauf sie sich einstellen können“

Er weist darauf hin, dass die weiteren Lockerungen zwar insgesamt gut für das Handwerk, aber gleichzeitig ist die anhaltende Schließung der Gastronomiebereiche der Bäcker, Konditoren und Metzger „bitter“.  Auch der weitere Lockdown in der Gastronomie-, Veranstaltungs- und des Hotelsektors sei schwierig für das Handwerk. An diesen Wirtschaftszweigen hingen tausende Handwerks-Betriebe.  Damit solle eine dritte Welle und damit ein dritter Lockdown wegen gefährlicher Virusmutationen verhindert werden. Andererseits seien diese Schließungen aber auch eine Folge „gravierender, politischer Fehler“ beim Impfen, Testen und bei der Digitalisierung. Diese müssten schnellstmöglich abgestellt werden. Ulrichs Fazit: „Der große Wurf ist ausgeblieben, es ist eher ein ‚vorsichtiges Schritt für Schritt vorantasten‘.“ 

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