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Das kam plötzlich: FCA-Chef Seinsch tritt zurück
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FC Augsburg 1907 GmbH & Co. KGaA

Das kam plötzlich: FCA-Chef Seinsch tritt zurück

 Walther Seinsch verkündet seinen Rücktritt. Foto: FCA

Der Vorstandsvorsitzende des FC Augsburg Walther Seinsch tritt zurück. Noch am Dienstagabend präsentierte er sein Buch „Verbrecherkartei“ in der SGL Arena, gestern, bei der Mitgliederversammlung, ließ er die große Bombe platzen. Er wird sich zurückziehen und das Amt des Präsidenten seinem Stellvertreter übergeben. 

von Iris Zeilnhofer, Online-Reaktion

Walther Seinsch trat am Mittwoch im Rahmen der Mitgliederversammlung des FC Augsburg als Vorstandsvorsitzender des FCA zurück. Er legte damit all seine Ämter nieder. Als seinen Nachfolger hat der 73-Jährige seinen Stellvertreter Klaus Hofmann vorgeschlagen. Dieser Empfehlung folgte der Aufsichtsrat des FCA und ernannte Hofmann mit sofortiger Wirkung zum neuen Präsidenten des FC Augsburg.

„Der heutige Tag ist mein letzter Arbeitstag für den FC Augsburg“

„Ich möchte es kurz machen, der heutige Tag ist mein letzter Arbeitstag für den FC Augsburg. Ich freue mich, dass ich seit dem Jahr 2000 den FCA begleiten und als Präsident vorstehen durfte. Der FCA ist ein ganz besonderer Club, der sich durch eine unglaublich große Solidarität auszeichnet. Für diese tolle Zeit bedanke ich mich ganz herzlich und wünsche mir, dass diese entstandene Solidarität auch in Zukunft weitergeführt wird, denn dann wird der FCA noch lange leben", hatte Seinsch bei seiner Abschiedsrede vor den über 600 Mitgliedern verkündet.

Der Traum vom Profifußball

Walther Seinsch trat im Herbst 2000 das Präsidentenamt beim FC Augsburg an. „Der FCA hat meine Ehe gerettet“, lies er am Vortag schon auf seiner Buchpräsentation wissen. Er wäre in seinen 1,5 Rentenjahren seiner Frau ziemlich auf die Nerven gegangen. Mit dem Traum, irgendwann einmal Bundesliga-Fußball in der Fuggerstadt zu sehen, stand er anfangs aber noch auf einem einsamen Posten. Nicht zuletzt aufgrund der Verbindlichkeiten in Millionenhöhe, die den Lizenzentzug für die Regionalliga bedeuteten, hielten viele seine Visionen für verrückt. Doch schnell zeigte sich: Walther Seinsch, der ehemalige Textilunternehmer aus dem Rheinland, war ein Segen für den FCA. Der neue Mann an der Spitze des Vereins sorgte für professionelle Strukturen und brachte, mit viel persönlichem Einsatz, die Finanzen in Ordnung. Bereits zwei Jahre später stieg der FCA wieder in die Regionalliga auf.

Aufstieg in die 2. Liga und ein neues Stadion

Zur Saison 2005/2006 kam dann endlich der Durchbruch: Der FCA wurde Meister und hatte den Aufstieg in die 2. Bundesliga geschafft (Im Jahr scheiterte das Team am letzten Spieltag an Jahn Regensburg). Neben einer konkurrenzfähigen Mannschaft hatte es Seinsch auch geschafft, ein funktionierendes Management um Geschäftsführer Andreas Rettig aufzubauen. Ein Meilenstein für den FCA war auch der Bau des neuen modernen Stadions, der SGL arena, von dem Seinsch schon bei seinem Amtsantritt zu Viertligazeiten hellseherisch gesprochen hatte. Durch dieses Stadion legte Seinsch den Grundstein für die weitere sportliche und wirtschaftliche Entwicklung des FC Augsburg.

Walther Seinsch – verantwortlich für die Erfolge des Vereins

In der 2009 fertiggestellten heutigen SGL arena feierte der FC Augsburg anschließend die größten Erfolge der Vereinsgeschichte. 2011 gelang der historische Aufstieg in die erste Fußball-Bundesliga. Der FCA spielt dort nun bereits im vierten Jahr und belegt zurzeit den vierten Tabellenplatz. Rekord für den Verein. Der Werdegang des FC Augsburg, mit all seinen Erfolgen und Siegen, sind auf das Schaffen von Walther Seinsch zurückzuführen. Der FCA dankte seinem Präsidenten für all die Jahre der Zuversicht und des Glaubens, eines Tages dort zu stehen, wo der Club heute ist.

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