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Das hat sich seit der Evakuierung am Oberen Graben 8 getan
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Fertigstellung 2020

Das hat sich seit der Evakuierung am Oberen Graben 8 getan

 Das Gebäude am Oberen Graben 8 musste evakuiert werden. Foto: Isabell Walter/B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN

Anfang November 2018 wurde das Gebäude am Oberen Graben 8 evakuiert. Lange war unklar, wann die Mieter zurück in ihre Räume können. Das soll sich nun ändern.

Nach Angaben der Stadt Augsburg wird mit dem Abschluss der Sanierungsarbeiten am Oberen Graben im Januar 2020 gerechnet. Das heißt, die Bewohner und Gewerbemieter müssen so lange in anderen Immobilien verbleiben.

Erste Maßnahmen stabilisieren das Gebäude

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Das Gebäude wurde im November letzten Jahres geräumt und kann seitdem nicht mehr als Altenhilfeeinrichtung genutzt werden – auch die anderen Mieter sind seither in Ausweichräumlichkeiten. Nach der Räumung wurden zunächst erste Maßnahmen ergriffen, um weitere Schäden zu verhindern: „Um schwere, irreparable Schäden am denkmalgeschützten Bauwerk zu verhindern, waren anschließend als Notmaßnahme, die Hohlräume im Bereich der Flurwände mit über 20 Kubikmeter Mörtel verfüllt worden. Dies musste kontrolliert und abschnittsweise erfolgen, um durch das Füllen und dem zusätzlichen Gewicht auf dem sensiblen Untergrund, kein plötzliches Versagen der Gründung auszulösen“, so Sozialreferent Dr. Stefan Kiefer.

Schadensschwerpunkt wurde lokalisiert

Zusätzlich wurden hochempfindliche Messysteme zur Überwachachung installiert. Diese stehen unter ständiger Kontrolle der Sicherheitsbehörden. „Um die Ursache der Hohlräume und Setzungen zu ergründen, waren für die Bestands- und Schadensanalyse über 100 Öffnungen in die Bodenplatte für Baugrundsondierungen, Schürfungen und Erkundungsbohrungen unter anderem auch für Kampfmitteluntersuchungen gefordert, angeordnet und ausgeführt worden“, so Kiefer weiter. „Erst durch dieses systematische Ausweiten der Erkundungen auf das gesamte Bauwerk konnte ein differenziertes Bild der Gründungsdefizite gewonnen werden. Es gelang weiterhin den Schadensschwerpunkt an der südwestlichen Gebäudeecke zu lokalisieren und bestimmte Bereiche von der Notwendigkeit einer Gründungssicherung auszuklammern.“

Methode ohne schweres Gerät und bei Minimalrisiko für das Gebäude

Mit dem „Mörtelstopfverfahren“ wird der vorhandene, nicht tragfähige Boden durch Mörtelpackungen soweit verdrängt, bis unter den Fundamenten wieder ein stabiler Gründungskörper entstanden ist. So werden die vorhandenen Fundamente nachträglich bis auf tragfähigen Baugrund geführt und damit eine sichere Ablastung hergestellt. Die Mörtelstopfinjektion lässt sich vom bestehenden Keller aus ohne schweres Gerät und bei Minimalrisiko für die Gebäudesubstanz und –logistik ausführen, heißt es vonseiten der Stadt Augsburg. Die planmäßige Ausführung und vollständige Herstellung der fortgeführten Fundamentierung wird engmaschig statisch und bauaufsichtlich überwacht. Das beauftragte, bundesweit renommierte Statik-Unternehmen „Burges und Döhring“ hat das angewandte Verfahren bereits mehrfach auch in Augsburg eingesetzt.        

Das Sanierungskonzept mündet in einen Projektbeschluss, der quasi den Start für die Sanierungsmaßnahme darstellt.  Erfasst von dem Beschluss sind auch weitere bauliche Maßnahmen im Jakobsstift.

 

Deshalb musste das Gebäude geräumt werden

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Gemeinsam mit den Bewohnern und Gewerbetreibenden wurde die Immobilie am 9. November geräumt. Bei dem Gebäude am Oberen Graben, das im Eigentum einer von der Stadt verwalteten Stiftung steht, wurden statische Probleme festgestellt. Bei Bodenuntersuchungen im Rahmen der Gesamtsanierung des Gebäudes waren bei der Öffnung der Bodenplatte mehrere Hohlräume unter tragenden Wänden entdeckt worden. Der Zustand machte eine „unverzügliche Räumung“ notwendig. Die Fundamente des Bauwerks sind in einem Maße unterspült, dass „ein plötzliches Versagen der Gründung und damit verbunden ein plötzliches Setzen von tragenden Wänden (...) hier nicht auszuschließen“ ist, so das Schreiben des Ingenieurbüros an die Stadt. Die Standsicherheit des Gebäudes ist demnach nicht mehr gewährleistet.

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