Stichwahl gegen Dirk Wurm

Das hat Augsburgs neue Oberbürgermeisterin Eva Weber vor

Eva Weber hat sich am Sonntag in der Stichwahl um das Amt des Augsburger Oberbürgermeisters gegen Dirk Wurm durchgesetzt. Zum ersten Mal ist damit eine Frau an der Spitze von Augsburg. Welche Themen für Sie oberste Priorität haben, hat sie uns vor der Wahl im Interview verraten.

Welche Politiker aus der Vergangenheit haben Sie geprägt und vielleicht sogar beeinflusst?

Mein Vater Alfons Zeller natürlich. Er war Staatssekretär und hat sich als ganz einfacher „Bauernbub“ mit Volksschulbildung nach oben gearbeitet, davor habe ich großen Respekt. Kurt Gribl natürlich ist ein großes Vorbild. Er hat die Dinge in Augsburg so angepackt, dass unsere Stadt endlich wieder auf der Gewinnerstraße ist. Und nicht zuletzt Petra Roth, die ehemalige Oberbürgermeisterin von Frankfurt am Main. Eine starke Frau, eine starke Oberbürgermeisterin, und das schon in den 90er Jahren. Sie hatte eine vorbildhafte Vorreiterrolle.

Welches Thema hat für Sie die höchste Priorität als Augsburgs Oberbürgermeisterin?

Die Arbeitszukunft unserer Stadt. Nichts ist so wichtig, wie gute Arbeitsplätze und eine florierende Wirtschaft, um den Wohlstand unserer Stadt voranzubringen. Nur dann können wir uns all die Dinge leisten, die wir uns wünschen, um das Allgemeinwohl auf Top-Standard zu halten. Wir dürfen nicht nochmal, wie bei der Textilindustrie, zum Verlierer eines industriellen Wandels werden. Augsburg verfügt heute über eine breite Unternehmenslandschaft und technologische Profile.Computer- und datengestützte Technologien schaffen Arbeitsplätze für die kommenden Jahrzehnte. Ein neuer Mittelstand bildet sich. Spitzenunternehmen entwickeln sich am Standort beziehungsweise siedeln sich an oder werden in Augsburg gegründet. Augsburg soll diesmal zu den Gewinnern des Wandels zählen.

Wo sehen Sie die Stärken und Schwächen der Stadt Augsburg?

Augsburg hat viel mehr Stärken: die Größe ist perfekt (nicht zu groß, und trotzdem Großstadt), die Lage mit viel Naturnähe und Stadtparks und Wäldern, die Menschen, der Freizeitwert, die reiche Kultur ... es ist zuviel, das alles aufzuzählen. Wenn ich noch eine Schwäche nennen dürfte, wäre es immer noch: unser Selbstbewusstsein darf noch ausgeprägter werden. Wir stehen anderen Großstädten in nichts nach, schon gar nicht München.

Wie stellen Sie sich Augsburg in zehn Jahren vor?

Die Menschen in Vollbeschäftigung, die Stadt nahezu klimaneutral und der FCA spielt Champions League!

Was hätten Sie sich für das erste Jahr Ihrer Amtszeit vorgenommen?

Ich will von Tag 1 an konkret umsetzen, was ich in meinem Wahlprogramm geschrieben habe. Die Menschen müssen Vertrauen in die Politik zurückgewinnen, und das geht nur durch Taten. Ich werde richtig anpacken!

Wenn Sie jetzt sofort 3 Dinge an Augsburg ändern könnten – welche?

Wir alle können die Dinge ändern, wenn wir an die Demokratie glauben und sie Tag für Tag mit Leben erfüllen. Daran glaube ich.

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Mein Vater Alfons Zeller natürlich. Er war Staatssekretär und hat sich als ganz einfacher „Bauernbub“ mit Volksschulbildung nach oben gearbeitet, davor habe ich großen Respekt. Kurt Gribl natürlich ist ein großes Vorbild. Er hat die Dinge in Augsburg so angepackt, dass unsere Stadt endlich wieder auf der Gewinnerstraße ist. Und nicht zuletzt Petra Roth, die ehemalige Oberbürgermeisterin von Frankfurt am Main. Eine starke Frau, eine starke Oberbürgermeisterin, und das schon in den 90er Jahren. Sie hatte eine vorbildhafte Vorreiterrolle.

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Die Arbeitszukunft unserer Stadt. Nichts ist so wichtig, wie gute Arbeitsplätze und eine florierende Wirtschaft, um den Wohlstand unserer Stadt voranzubringen. Nur dann können wir uns all die Dinge leisten, die wir uns wünschen, um das Allgemeinwohl auf Top-Standard zu halten. Wir dürfen nicht nochmal, wie bei der Textilindustrie, zum Verlierer eines industriellen Wandels werden. Augsburg verfügt heute über eine breite Unternehmenslandschaft und technologische Profile.Computer- und datengestützte Technologien schaffen Arbeitsplätze für die kommenden Jahrzehnte. Ein neuer Mittelstand bildet sich. Spitzenunternehmen entwickeln sich am Standort beziehungsweise siedeln sich an oder werden in Augsburg gegründet. Augsburg soll diesmal zu den Gewinnern des Wandels zählen.

Wo sehen Sie die Stärken und Schwächen der Stadt Augsburg?

Augsburg hat viel mehr Stärken: die Größe ist perfekt (nicht zu groß, und trotzdem Großstadt), die Lage mit viel Naturnähe und Stadtparks und Wäldern, die Menschen, der Freizeitwert, die reiche Kultur ... es ist zuviel, das alles aufzuzählen. Wenn ich noch eine Schwäche nennen dürfte, wäre es immer noch: unser Selbstbewusstsein darf noch ausgeprägter werden. Wir stehen anderen Großstädten in nichts nach, schon gar nicht München.

Wie stellen Sie sich Augsburg in zehn Jahren vor?

Die Menschen in Vollbeschäftigung, die Stadt nahezu klimaneutral und der FCA spielt Champions League!

Was hätten Sie sich für das erste Jahr Ihrer Amtszeit vorgenommen?

Ich will von Tag 1 an konkret umsetzen, was ich in meinem Wahlprogramm geschrieben habe. Die Menschen müssen Vertrauen in die Politik zurückgewinnen, und das geht nur durch Taten. Ich werde richtig anpacken!

Wenn Sie jetzt sofort 3 Dinge an Augsburg ändern könnten – welche?

Wir alle können die Dinge ändern, wenn wir an die Demokratie glauben und sie Tag für Tag mit Leben erfüllen. Daran glaube ich.

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