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Das erwartet Patrizia aus Augsburg vom Geschäftsjahr 2022
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Bilanz

Das erwartet Patrizia aus Augsburg vom Geschäftsjahr 2022

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Der Hauptsitz der Patrizia AG in Augsburg. Foto: Patrizia AG
Michael Ermark B4B Wirtschaftsleben Schwaben vmm Wirtschaftsverlag
Von Michael Ermark

Die Bilanz des abgelaufenen Jahres 2021 fiel für das Immobilien-Unternehmen positiv aus. Das ist das Ergebnis eines nun veröffentlichten Jahresrückblicks. Welche Pläne das Unternehmen beim Blick nach vorne verfolgt.

Die Augsburger Patrizia AG konnte im Geschäftsjahr 2021 die wichtigsten Kennzahlen weiter steigern und ihre Plattform für Real Asset Investitionen strategiekonform ausbauen, trotz des anhaltend volatilen Marktumfelds durch die Covid-19 Pandemie. Im Geschäftsjahr 2021 hat Patrizia 2,6 Milliarden Euro Eigenkapital für Investitionen in Real Asset Produkte bei ihren Kunden weltweit eingeworben, was einem Anstieg von 38,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Die für Kunden unterzeichneten Transaktionen („signed“) stiegen im Jahresvergleich um 24,0 Prozent auf 6,8 Milliarden Euro, wovon 3,8 Milliarden Euro auf Ankäufe und 2,9 Milliarden Euro auf Verkäufe entfielen. Die AUM erhöhten sich um 3,5 Prozent auf 48,6 Milliarden Euro. Das geringere Wachstum der AUM im Vergleich zum Vorjahr ist auf eine größere Anzahl an Forward Purchase Akquisitionen zurückzuführen, die Patrizia im Jahr 2021 für ihre Kunden unterzeichnet hat und die in den nächsten zwei Jahren abgeschlossen werden sollen, was zu einem anschließenden Wachstum der AUM mit Immobilienportfolios führen werde, heißt es aus dem Unternehmen.


EBITDA steigt um über 11 Prozent
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Auf pro-forma-Basis, einschließlich der Übernahme des Infrastruktur-Investment Managers Whitehelm Capital, die am 1. Februar 2022 abgeschlossen wurde, stiegen die AUM laut einer Unternehmensmitteilung im Jahresvergleich um 10,6 Prozent auf 52,0 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis verbesserte sich im Jahresvergleich um 1,6 Prozent auf 118,3 Millionen Euro, trotz anhaltender regionaler Corona-Lockdowns im Geschäftsjahr 2021 und einmaliger M&A-Kosten. Das EBITDA, das ab 2022 einer der wichtigsten finanziellen Leistungsindikatoren des Konzerns sein wird, stieg im Jahresvergleich um 11,4 Prozent auf 128,9 Millionen Euro. Die positive Entwicklung der Erträge war in erster Linie auf einen Anstieg der wiederkehrenden Verwaltungs- und Transaktionsgebühren sowie eine stabile Entwicklung der leistungsabhängigen Gebühren zurückzuführen, meldet Patrizia.


Verwaltungsgebühren sind gestiegen
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Die Verwaltungsgebühren stiegen im Jahresvergleich um 8,1 Prozent auf 209,1 Millionen Euro. Gründe dafür seien der Anstieg der AUM sowie ein höherer Anteil an Verwaltungsgebühren für Projektentwicklungsdienstleistungen für die Kunden des Konzerns. Die Transaktionsgebühren stiegen im Jahresvergleich um 6,9 Prozent auf 51,4 Millionen Euro, was in einem höheren Niveau an unterzeichneten Transaktionen („signed“) für Patrizia Kunden begründet ist. Patrizia habe die Portfolien ihrer Kunden weiterhin aktiv gemanaged, was zu einer Performance-Realisierung und leistungsabhängigen Gebühren in Höhe von 85,9 Millionen Euro geführt habe, die gegenüber dem Vorjahr nahezu unverändert blieben. Unter Berücksichtigung aller drei Gebührenarten erhöhten sich die Gebühreneinnahmen insgesamt im Jahresvergleich um 5,7 Prozent auf 346,3 Millionen Euro.

Die Netto-Erträge aus Verkäufen des Eigenbestands und aus Co-Investments gingen im Einklang mit der Unternehmensstrategie im Jahresvergleich um 37,6 Prozent auf 12,6 Millionen Euro zurück. Dieser Rückgang wurde durch den Anstieg der Gebühreneinnahmen insgesamt mehr als ausgeglichen, heißt es von Patrizia. Die Nettoaufwandsposten stiegen um 3,2 Prozent auf 226,9 Millionen Euro. Gründe dafür sind anhaltende Investitionen in die globale Patrizia Plattform sowie einmalige M&A-Kosten. Ohne letztere wären die Nettoaufwandsposten nur um 1,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen.

 


Das erwartet Patrizia vom laufenden Geschäftsjahr
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Für das Geschäftsjahr 2022 erwartet Patrizia ein EBITDA zwischen 120,0 und 145,0 Millionen Euro, basierend auf weiterem Wachstum der wiederkehrenden Verwaltungsgebühren und stabilen Transaktionsgebühren. Der ehemalige Infrastruktur Investment Manager Whitehelm Capital, jetzt Patrizia Infrastructure, werde im Jahr 2022 elf Monate zum Finanzergebnis beitragen, da die Übernahme am 1. Februar 2022 abgeschlossen wurde. Die leistungsabhängigen Gebühren werden derzeit unter dem Niveau des Vorjahres erwartet, da Patrizia davon ausgeht, dass die Ankäufe im Jahr 2022 die Verkäufe deutlich übersteigen werden, was zu einem Wachstum der AUM auf 57,0 bis 60,0 Milliarden Euro bis zum Jahresende führen werde und den erklärten mittelfristigen Wachstumszielen des Unternehmens entspricht. Thomas Wels, Co-CEO der Patrizia AG erklärte: „Das vergangene Jahr war insbesondere durch das große Vertrauen unserer mehr als 500 institutionellen und 6.000 privaten und (semi-)professionellen Kunden geprägt. Unsere einzigartige Investmentplattform hat in einem weiterhin volatilen Marktumfeld eine solide Performance und Wertentwicklung über Sektoren und Regionen hinweg erzielt. Dieser Erfolg ist ein Beleg für die überzeugende Kombination unserer Data Intelligence mit der profunden lokalen Marktkenntnis unserer Experten vor Ort.“ Karim Bohn, CFO der Patrizia AG ergänzte hierzu: „Die vierte Erhöhung der Dividende pro Aktie in Folge ist ein Beleg für den anhaltenden Wachstumskurs der Patrizia und ein Zeichen des Vertrauens in die zukünftige Entwicklung unseres Unternehmens. Wir erwarten auch im Jahr 2022 ein weiteres Wachstum der wiederkehrenden Verwaltungsgebühren. Gleichzeitig kaufen wir Aktien am Markt zurück, um Kapital an die Aktionäre zurückzugeben und uns mit M&A-Währung einzudecken. So bleiben wir finanziell flexibel und haben viel Spielraum für zukünftige Wachstumschancen.“

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