Öffentlicher Nah- und Fernverkehr

Das bedeutet der Bahnausbau Ulm-Augsburg für Neusäß

Das Thema Bahnausbau Ulm-Augsburg nimmt Fahrt auf und beschäftigt natürlich auch die Neusäßer Stadtspitze. Seit einigen Tagen stehen die vier „Grob-Trassen“, die durch das Augsburger Land und wesentlich auch durch Neusäß führen, fest. Bis Ende 2023 soll die Entscheidung für die sogenannte „Vorzugstrasse“ vorbereitet werden. Welche Fragen die Verantwortlichen beschäftigen und wie es um die weitere Planung des Projekts steht.

Im Rathaus fragt man sich nun, was ist das kleinere Übel: große Brücken bei Zusmarshausen, eine Verkehrsschneise durchs Rothtal oder zwei weitere Gleise, für die im Zweifel in Diedorf und Westheim Häuser weichen müssten? Für die Stadt Neusäß bedeutet das auch: Wird der Landkreis an seiner Resolution und wird unser Stadtrat Neusäß an der Forderung nach dem Bestandsausbau festhalten?

 

 Keine Veränderungen an der bestehenden Strecke?

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Nachdem DB-Projektleiter Markus Baumann bei einem Vortrag im Neusäßer Stadtrat und auf ausdrückliche Nachfrage geäußert hatte, dass die Bestandsstrecke unverändert bleiben soll, sollte es zum Bau einer Neubautrasse entlang der A8 kommen, ist die Stadt Neusäß nun in einem Dilemma. Denn die dringend notwendigen Verbesserungen, vor allem barrierefreie Bahnhöfe und Lärmschutz, ergeben sich für Neusäß nach heutigem Stand nur, wenn die Bestandsstrecke umgebaut wird. Deshalb ist es im Augenblick dem Grunde nach richtig, an der Forderung nach dem Bestandsausbau und der entsprechenden Resolution des Kreistags und des Stadtrates Neusäß noch festzuhalten.

Dass beim Ausbau der Bestandsstrecke durch Neusäß und Westheim Häuser und wichtiger Grund wegfallen könnten, ist jetzt allerdings neu, beschäftigt die Stadtspitze sehr und erfordert eine Neubewertung.

 

Der Schutz der Bürger hat höchste Priorität

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Aus Neusässer Sicht ist entscheidend, dass es im Zuge des Bahnprojekts Ulm-Augsburg keine beziehungsweise so wenig wie irgend möglich Eingriffe in die Privatgrundstücke gibt. Diesbezüglich möchte die Stadt mit der Deutschen Bahn nochmals genau abklären, wo genau und wie viele Gebäude abgehen müssten, da die Planung in mehreren Punkten noch nicht stimmig und ausgereift scheint. „Für mich gilt auf jeden Fall: oberste Priorität bei dem Projekt vor allen anderen Schutzgütern hat der Schutz der Menschen. Die jetzt auf dem Tisch liegende Planung für die violette beziehungsweise blau-grüne Trasse ist in dieser Form daher nicht akzeptabel. Sollte es dabei bleiben, müssen wir uns einen „Schwenk“ auf die Neubauvariante(n) entlang der A8 vorbehalten.“, versichert der erste Bürgermeister Richard Greiner.

 

 Es ist weiterhin Geduld nötig

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Zunächst bewertet es die Stadt positiv, dass dieses Jahrhundertprojekt im Bundesverkehrswegeplan verankert ist, der Bund die finanziellen Mittel bereithält, jetzt noch vier Trassenentwürfe existieren, die in die vertiefte Planung gehen, und der Aus- oder Neubau von Ulm-Augsburg damit in die entscheidende Phase kommt. Das Planungsteam der Bahn hat den Auftrag, die vorliegenden vier „Grobtrassierungen“ vertieft durchzuplanen. „Wir brauchen deshalb Geduld, bis noch konkretere Planungen vorliegen. Dann erst wird man genaue Informationen über die Auswirkungen, im Guten wie im Schlechten, der jeweiligen Variante haben. Den Arbeitsprozess bis dahin werden wir gemeinsam sehr aufmerksam begleiten!“, sagt Greiner.

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Zunächst bewertet es die Stadt positiv, dass dieses Jahrhundertprojekt im Bundesverkehrswegeplan verankert ist, der Bund die finanziellen Mittel bereithält, jetzt noch vier Trassenentwürfe existieren, die in die vertiefte Planung gehen, und der Aus- oder Neubau von Ulm-Augsburg damit in die entscheidende Phase kommt. Das Planungsteam der Bahn hat den Auftrag, die vorliegenden vier „Grobtrassierungen“ vertieft durchzuplanen. „Wir brauchen deshalb Geduld, bis noch konkretere Planungen vorliegen. Dann erst wird man genaue Informationen über die Auswirkungen, im Guten wie im Schlechten, der jeweiligen Variante haben. Den Arbeitsprozess bis dahin werden wir gemeinsam sehr aufmerksam begleiten!“, sagt Greiner.

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