Hintergrund

Darum firmiert MAN Diesel & Turbo zu Energy Solutions um

Der neue Schriftzug an der Hauptzentrale von MAN in Augsburg. Foto: Iris Zeilnhofer/B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN
Seit 26. Juni ist bekannt: MAN streicht den Namen des Motoren-Vaters Diesel aus der Firmierung. Das bezweckt das Unternehmen damit.

Neuer Auftritt, neue Ausrichtung: Aus MAN Diesel & Turbo wurde MAN Energy Solutions. Mit dem neuen Namen soll dem neuen Kurs des Unternehmens Rechnung getragen werden. Dieses will das Portfolio um Hybrid-, Speicher- und digitale Servicetechnologien erweitern. Nicht nur das: Bis 2030 soll das Geschäft mit nachhaltigen Technologien und Lösungen zur zentralen Umsatzsäule ausgebaut werden.

MAN will Komplettlösungen anbieten

„Systemtechnologien, die unseren Kunden helfen, die Effizienz ihrer Anlagen zu steigern und die Emissionen zu reduzieren, tragen bereits jetzt einen wichtigen Anteil zu unserem Geschäft bei und weisen zugleich den Weg in eine klimaneutrale Zukunft. Diesen Wachstumspfad werden wir entschlossen weitergehen und dabei zunehmend als Anbieter von Komplettlösungen auftreten“, erklärt Dr. Uwe Lauber, Vorstandsvorsitzender von MAN Energy Solutions.

Bekenntnis zum Pariser Klimavertrag

Das ist nicht der einzige Grund für den neuen Namen. Mit diesem Schritt bekennt sich MAN auch zum Pariser Klimavertrag, wie das Unternehmen mitteilt. „Die Staatengemeinschaft hat sich erstmals in der Geschichte ein Klimaziel gesetzt, und wir wollen zu seinem Erreichen beitragen“, sagt Lauber. Es solle der angestrebte weltwirtschaftliche Übergang zu einer klimaneutralen Ökonomie unterstützt werden. „Ökologie oder Ökonomie? Wir haben Energie für beides“, sagte Lauber am Dienstagvormittag in Augsburg.

MAN strebt „maritime Energiewende“ an

Der Hersteller von Schiffsmotoren macht sich dabei auch stark für eine „maritime Energiewende“. Diese setzt auf den Einsatz von emissionsarmen Gasen als Treibstoff. Der einzige Weg sei eine „Dekarbonisierung der Kraftstoffe“ gerade für Containerschiffe. Dies soll über alternative Antriebstechnologien inklusive Hybridantriebe gelingen.  Großes Potenzial sieht MAN Energy Solutions dabei auch in der Power-to-X-Technologie. Mit deren Hilfe lässt sich regenerativ gewonnene Energie in synthetische Kraftstoffe umwandeln.

Kooperation mit ABB

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Bei der elektrischen Energie sieht MAN die Zukunft in zwei Richtungen: entweder erneuerbar oder über dezentrale, flexible Kraftwerke generiert. „Dazu kommen Speicherlösungen in unterschiedlicher Skalierung. So bauen wir das intelligente Energiesystem der Zukunft“, so Lauber. „Energieerzeugung und Speicherung, das ist die neue Welt.“ Erst vor kurzem hat das Unternehmen gemeinsam mit ABB die neuartige Speicherlösung ETES (Electro-Thermal Energy Storage) vorgestellt. Mit deren Hilfe lassen sich ganze Stadtteile mit elektrischem Strom, Wärme und Kälte versorgen. „ETES ist das einzig existierende System, das es erlaubt, Elektrizität, Wärme und Kälte gleichzeitig zu nutzen, zu speichern und weiter zu verteilen“, erklärt Lauber.

Der Name ist Programm

„Ob Schiffsantriebssysteme, smarte Energienetze oder effiziente Industrieprozesslösungen – die Umwandlung von Energie in konkreten wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Nutzen ist unser Kerngeschäft“, fasst Lauber zusammen. „Das stellen wir folgerichtig mit der Umbenennung in MAN Energy Solutions nun auch im Unternehmensnamen klar.“ 

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MAN will Komplettlösungen anbieten

„Systemtechnologien, die unseren Kunden helfen, die Effizienz ihrer Anlagen zu steigern und die Emissionen zu reduzieren, tragen bereits jetzt einen wichtigen Anteil zu unserem Geschäft bei und weisen zugleich den Weg in eine klimaneutrale Zukunft. Diesen Wachstumspfad werden wir entschlossen weitergehen und dabei zunehmend als Anbieter von Komplettlösungen auftreten“, erklärt Dr. Uwe Lauber, Vorstandsvorsitzender von MAN Energy Solutions.

Bekenntnis zum Pariser Klimavertrag

Das ist nicht der einzige Grund für den neuen Namen. Mit diesem Schritt bekennt sich MAN auch zum Pariser Klimavertrag, wie das Unternehmen mitteilt. „Die Staatengemeinschaft hat sich erstmals in der Geschichte ein Klimaziel gesetzt, und wir wollen zu seinem Erreichen beitragen“, sagt Lauber. Es solle der angestrebte weltwirtschaftliche Übergang zu einer klimaneutralen Ökonomie unterstützt werden. „Ökologie oder Ökonomie? Wir haben Energie für beides“, sagte Lauber am Dienstagvormittag in Augsburg.

MAN strebt „maritime Energiewende“ an

Der Hersteller von Schiffsmotoren macht sich dabei auch stark für eine „maritime Energiewende“. Diese setzt auf den Einsatz von emissionsarmen Gasen als Treibstoff. Der einzige Weg sei eine „Dekarbonisierung der Kraftstoffe“ gerade für Containerschiffe. Dies soll über alternative Antriebstechnologien inklusive Hybridantriebe gelingen.  Großes Potenzial sieht MAN Energy Solutions dabei auch in der Power-to-X-Technologie. Mit deren Hilfe lässt sich regenerativ gewonnene Energie in synthetische Kraftstoffe umwandeln.

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Der Name ist Programm

„Ob Schiffsantriebssysteme, smarte Energienetze oder effiziente Industrieprozesslösungen – die Umwandlung von Energie in konkreten wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Nutzen ist unser Kerngeschäft“, fasst Lauber zusammen. „Das stellen wir folgerichtig mit der Umbenennung in MAN Energy Solutions nun auch im Unternehmensnamen klar.“ 

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