Analyse

Creditreform Geschäftsindex: Dem Mittelstand geht es gut

Symbolbild. Foto: iStock / phototechno
Trotz der schwächelnden Konjunktur geht es dem Mittelstand gut. Das ist das Ergebnis der Herbstbefragung des Creditreform Geschäftsindex. So bewerten die Befragten die aktuelle Lage.

Im Gefolge der schwachen Industriekonjunktur hat sich auch im deutschen Mittelstand die Stimmungslage spürbar verschlechtert. Der Creditreform Geschäftsklimaindex für die mittelständische Wirtschaft erreichte auf Basis der aktuellen Herbstbefragung einen Wert von 17,1 Punkten. Das sind gut 10 Punkte weniger als zum Vorjahreszeitpunkt. Insbesondere die Geschäftserwartungen haben deutlich nachgegeben. Insgesamt verbleibt der Creditreform Geschäftsklimaindex aber weiterhin im Plusbereich. Das zeigt eine noch immer positive Wirtschaftslage für Unternehmen an. Gleichwohl haben sich die konjunkturellen Rahmenbedingungen für den Mittelstand verschlechtert. So dürfte auch die bisher stabile Binnenkonjunktur nicht völlig unbeeindruckt von der Wachstumsschwäche der Industrie und des Exports bleiben. 

Mittelstand noch positiv gestimmt

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Die Befragten des verarbeitenden Gewerbes berichteten häufiger von gesunkenen Auftragseingängen als von gestiegenen. Weiterhin positiv, aber abgeschwächt, präsentierte sich die Auftragslage hingegen im Baugewerbe. Insgesamt entwickelten sich Auftrags- und Umsatzlage im deutschen Mittelstand in den zurückliegenden Monaten noch einmal positiv. Gut ein Drittel der Befragten meldete einen Umsatzanstieg. Umsatzeinbußen mussten 14,3 Prozent der Unternehmen hinnehmen.

Doch trotz der zunehmenden Vorsicht bei den Geschäftserwartungen ist der Mittelstand nicht in Pessimismus verfallen. Weiterhin überwiegt der Anteil der Befragten, die steigende. In Zeiten rückläufiger Wachstumsprognosen kommen so aus dem Mittelstand durchaus positive Signale. Stabile Umsätze prognostiziert gut die Hälfte der Befragten, fast jeder Dritte rechnet mit steigenden Umsätzen. 

Die Hälfte der Befragten will investieren

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Die Wachstumsabschwächung hat allerdings bislang kaum Auswirkungen auf die Beschäftigtenzahl im Mittelstand. 30,6 Prozent der befragten Unternehmen haben ihre Belegschaft zuletzt aufgestockt. Knapp jedes zehnte Unternehmen verkleinerte dagegen den Personalbestand. Doch auch in den kommenden Monaten will der Mittelstand Arbeitsplätze schaffen. 22,5 Prozent der Befragten gaben an, sich personell verstärken zu wollen. Die Mehrheit der Befragten, 70,0 Prozent, will die Mitarbeiterzahl unverändert lassen. Die Investitionspläne im Mittelstand werden durch die schlechteren Konjunkturaussichten jedoch getrübt. Entsprechend verringert hat sich die Investitionsbereitschaft. 51,4 Prozent der Befragten haben angegeben, investieren zu wollen – im Vorjahr waren es noch 53,1 Prozent. Im Vergleich der letzten zehn Jahren ist das jedoch nochmals ein überdurchschnittlich hoher Wert.

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Doch trotz der zunehmenden Vorsicht bei den Geschäftserwartungen ist der Mittelstand nicht in Pessimismus verfallen. Weiterhin überwiegt der Anteil der Befragten, die steigende. In Zeiten rückläufiger Wachstumsprognosen kommen so aus dem Mittelstand durchaus positive Signale. Stabile Umsätze prognostiziert gut die Hälfte der Befragten, fast jeder Dritte rechnet mit steigenden Umsätzen. 

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