IHK Schwaben

Coronavirus wirkt sich deutlich auf regionale Wirtschaft aus

Das Coronavirus trifft die Wirtschaft hart. Welche Folgen das für die bayerische-schwäbischen Unternehmen hat, weiß Dr. Marc Lucassen, Hauptgeschäftsführer der IHK Schwaben.

Die Auswirkungen des Coronavirus auf die deutsche Wirtschaft sind jetzt schon deutlich spürbar: Veranstaltungen und Messen werden abgesagt, Lieferketten sind unterbrochen, Mitarbeiter werden in Quarantäne geschickt. Bereits Anfang März, noch vor dem sprunghaften Anstieg der Coronavirus-Fallzahlen in Deutschland, ging jedes zweite Mitgliedsunternehmen der IHK Schwaben von sinkenden Umsätzen aus. Deutschlandweit wurden über 10.000 Unternehmen befragt, 220 davon in Schwaben.  „Die Ergebnisse unserer Umfrage müssen wir gut eine Woche später nach oben korrigieren, auf wahrscheinlich über 90 Prozent“, stellt Dr. Marc Lucassen, Hauptgeschäftsführer der IHK Schwaben, beim Pressegespräch fest. Mit weitreichenden Folgen. Dr. Lucassen: „Die Wirtschaft wird 2020 schrumpfen“, so seine Prognose .

Auswirkungen des Coronavirus

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60 Prozent aller Unternehmen sind vom Coronavirus betroffen. Besonders zu spüren sind die wirtschaftlichen Auswirkungen im Gastgewerbe, der Reisewirtschaft und der Industrie.  Am häufigsten spürbar werden die Auswirkungen durch die Absage von Messen und Veranstaltungen, Einschränkungen der Reisetätigkeit und den Rückgang der Endnachfrage sein.

Bereits zu Monatsbeginn hatten acht von zehn Unternehmen konkrete Maßnahmen zum Schutz ihrer Mitarbeiter und ihrer Geschäfte ergriffen, lautet ein weiteres Umfrageergebnis. Hygieneartikel wurden angeschafft, Reisen verschoben, der Kundenkontakt beispielsweise auf Messen abgesagt. Gleichzeitig wurde die innerbetriebliche Kommunikation erhöht und über andere Formen der Zusammenarbeit nachgedacht. Beginnend vom Homeoffice über den Aufbau von negativen Arbeitszeitkonten bis hin zur räumlichen Trennung der Belegschaft. „Gerade für die von den Kita- und Schulschließungen betroffenen Mitarbeiter brauchen die Unternehmen größtmögliche Flexibilität und Handlungsspielräume, wohl wissend, dass für viele Unternehmen die Hilfe zur Selbsthilfe trotz aller innerbetrieblichen Solidarität ihre Grenzen hat“, stellt Dr. Lucassen fest.

IHK Schwaben fordert mehr Liquidität, weniger Bürokratie 

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Die Nachfrage bricht in vielen Branchen ein, die Kosten laufen weiter. Besonders kleine und mittlere Unternehmen – quer über alle Branchen hinweg – sind davon betroffen. „Die Liquiditätsdecke ist bei manchen Unternehmen recht dünn“, stellt Dr. Lucassen fest. Daher begrüßt die IHK Schwaben die nun beschlossenen Maßnahmen zur Stärkung der betrieblichen Kapitalausstattung. Zuschüsse, Kredite und Bürgschaften helfen dabei ebenso, wie die zeitweise und zinslose Stundung von Steuern. Auch die Reaktivierung des Kurzarbeitergelds zu verbesserten Bedingungen ist der richtige Schritt. Dr. Lucassen: „Nun geht es darum, dass die Anträge einfach gestaltet, schnell bearbeitet und entschieden und das Geld zügig ausbezahlt wird. Der Kurs stimmt, jetzt kommt es auf die Geschwindigkeit an.“

Dr. Lucassen abschließend: „Die Menschen stehen zusammen, über institutionelle Grenzen hinaus und innerhalb der Betriebe. Die nächsten Wochen und Monate werden nicht einfach werden, doch die Voraussetzungen auch diese Krise zu meistern sind da.“

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