Infektionszahlen steigen

Corona-Inzidenzwert in Augsburg liegt bei 350

Die Corona-Zahlen in Augsburg steigen immer weiter. Inzwischen liegt die 7-Tages-Inzidenz bei 350. Wie Oberbürgermeisterin Eva Weber weiter vorgehen will.

Das Gesundheitsamt der Stadt Augsburg meldet 101neue Covid-19-Fälle. In den vergangenen sieben Tagen wurden 1.043 Neuinfektionen im Stadtgebiet gemeldet. Das entspricht etwa 350 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen. Aktuell sind insgesamt 3.424 Covid-19-Fälle in Augsburg nachgewiesen. Am Dienstag, 3. November, hat das Gesundheitsamt zwei weitere Coronavirus-Todesfälle im Stadtgebiet bestätigt. Beim 23. und 24. Todesfall in Augsburg handelt es sich um einen Patienten des Jahrgangs 1945 und eine Patientin, Jahrgang 1939.

Augsburg warnt vor Dunkelziffer

„Derzeit sind über 80 Prozent der in Augsburg bestätigten Covid-19-Fälle nicht auf bekannte Fälle zurückzuführen. Die Infizierten wissen meist nicht, wo sie sich angesteckt haben“, betont Dr. Thomas Wibmer, stellvertretender Leiter des Gesundheitsamtes Augsburg. Das Infektionsgeschehen ist also sehr diffus. Im Rahmen der Kontaktnachverfolgung kann das Gesundheitsamt nur bekannte Infektionsketten unterbrechen. Viele Infizierte wissen nach Einschätzung des Gesundheitsamtes derzeit jedoch nichts über ihre Infektion – entweder, weil sie kaum oder nur leichte Symptome haben oder, weil sie sich nicht testen lassen. Dies führt zu einer hohen Dunkelziffer. Deshalb verkündet die Stadt Augsburg diesen Appell: Wann immer möglich heißt es zuhause bleiben!

Dr. Thomas Wibmer schätzt unterdessen, dass in Augsburg derzeit höchstens jede vierte bis achte Covid-19-Infektion tatsächlich erkannt wird. Bei rund 1.000 Neuinfektionen im Stadtgebiet in den vergangenen sieben Tagen bedeutet das, dass derzeit eigentlich mindestens 4.000 bis 8.000 Augsburger das Coronavirus in sich tragen. „Rein rechnerisch ist also aktuell mindestens jede 50. bis 100. Person aus Augsburg infiziert -oft auch unbemerkt“, erklärt Wibmer.

Eva Weber ruft zum Mitmachen auf

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Oberbürgermeisterin Eva Weber erklärte dazu: „Bitte machen Sie weiter mit! Wenn wir unsere Kontakte auf das absolut nötige Minimum reduzieren, ist das Risiko, dass wir uns anstecken, geringer. Nur, wenn wir alle gemeinsam Verantwortung übernehmen, können wir die Infektionszahlen senken!“ Wer die Corona-Warn-App nutze, trage ebenfalls dazu bei, Infektionsketten zu unterbrechen, sagte sie und ergänzte: „Wenn wir unsere täglichen Kontakte notieren, können wir diese, im Falle einer bestätigten Covid-19-Infektion, sofort benachrichtigen und andere bestmöglich schützen.“

Neuer Ärztlicher Leiter Krankenhauskoordinierung ernannt

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Um eine gute Versorgung von schwer erkrankten Covid-19- Patienten weiterhin sicherzustellen, hat Oberbürgermeisterin Weber in ihrer Funktion als Vorsitzende des Rettungszweckverbandes Prof. Dr. med. Axel Heller als Ärztlichen Leiter Krankenhauskoordinierung ernannt. Rechtsgrundlage dafür ist die „Allgemeinverfügung zur Bewältigung erheblicher Patientenzahlen in Krankenhäusern“ des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege, die am Dienstag, 3. November, in Kraft getreten ist. Der Mediziner ist seit September 2018 Direktor der Klinik für Anästhesiologie und Operative Intensivmedizin am Universitätsklinikum Augsburg und seit Oktober 2019 Prodekan der neuen Medizinischen Fakultät der Universität Augsburg. Prof. Dr. Heller, der bereits im Frühjahr 2020als Ärztlicher Leiter der Führungsgruppe Katastrophenschutz im Einsatz war, hat ab sofort die Aufgabe, im Bereich des Rettungszweckverbandes, dem die Stadt Augsburg sowie die Landkreise Augsburg, Aichach-Friedberg, Dillingen und Donau-Ries angehören, als Bindeglied zwischen den Krankenhäusern zu agieren und Patientenströme zu koordinieren. Der Ärztliche Leiter Krankenhauskoordinierung kann erforderliche Maßnahmen auch anordnen, um Patientenströme verbindlich zu steuern und bei Bedarf zwischen den Kliniken umzuverteilen.

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