Cinemaxx übernimmt Cinestar

Cinestar-Kino in Augsburg wird verkauft

Die Kinoketten Cinestar und Cinemaxx wollen fusionieren. Dafür müssen mehrere Kinos verkauft werden. Auch Augsburg ist betroffen.

Das Cinestar Augsburg hat erst seit September 2018 wieder geöffnet. Nun soll es bereits verkauft werden. Grund dafür ist die geplante Übernahme der Kinokette Cinestar durch Vue Entertainment, Betreiber von Cinemaxx. Das weltweit tätige Kinounternehmen Vue betreibt in Deutschland 31 Kinos, 30 davon unter der Marke „CinemaxX“. Die zu übernehmenden Gesellschaften betreiben in Deutschland 53 Kinos, 51 davon unter der Marke „Cinestar“.

Cinemaxx und Cinestar müssen Kino in Augsburg veräußern 

Das Bundeskartellamt hat der Übernahme am Montag zugestimmt. Es gibt jedoch eine Auflage: Die Betreiber der Kinoketten müssen zuvor Kinos an sechs verschiedenen Standorten an andere Betreiber veräußern. Damit will das Bundeskartellamt einen zu hohen Marktanteil und eine Behinderung des wirksamen Wettbewerbs verhindern. Erst wenn die Auflage erfüllt ist, wird die Übernahme wirksam. Betroffen sind neben Augsburg Bielefeld/Gütersloh, Bremen, Magdeburg, Wuppertal/Remscheid sowie im westlichen Ruhrgebiet. 

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Bundeskartellamt will marktbeherrschende Stellung verhindern

Das Bundeskartellamt hat im Vorfeld die verschiedenen Regionen untersucht. Berücksichtigt wurden dabei die wirtschaftlichen Kennzahlen wie Zuschauerzahlen und Umsatz, so Kay Weidner, Pressesprecher des Bundeskartellamts. Das Cinemaxx und Cinestar in Augsburg haben zusammen eine marktbeherrschende Stellung, so das Ergebnis der Untersuchung. „Die wirtschaftlichen Kennzahlen liegen deutlich vor den anderen Kinos“, erklärt Weidner. Das Liliom-Kino und das Kinodreieck Augsburg mit den Kinos Thalia, Mephisto sowie Savoy stehen laut Weidner im weniger engen Wettbewerb zu Cinestar und Cinemaxx, da sie „eher Arthouse-Filme“ zeigen. Untersucht wurden neben den Kinos in der Innenstadt auch die in Meitingen, Aichach und Königsbrunn.

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Cinestar-Kino in Augsburg wird verkauft

Um die wettbewerbliche Problematik zu beheben, haben sich die beiden beteiligten Unternehmen dazu verpflichtet, in den sechs betroffenen Regionen jeweils ein Kino an einen Wettbewerber zu veräußern. In Augsburg wird nun nach einem Käufer für das Cinestar gesucht. Das Bundskartellamt hat eine Frist von sechs Monaten angesetzt. Eine Schließung sei keine Lösung, so Weidner. Denn potentielle Kinobesucher sollten nach wie vor genügend Auswahl haben.

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