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Christiani Ausbildertage feiern Jubiläum im Zeichen von Künstlicher Intelligenz
Veranstaltung

Christiani Ausbildertage feiern Jubiläum im Zeichen von Künstlicher Intelligenz

Daniel Jung bei seiner Keynote zum Thema "Ausbildung im KI-Zeitalter". Foto: Ursula Strobel
Daniel Jung bei seiner Keynote zum Thema "Ausbildung im KI-Zeitalter". Foto: Ursula Strobel

Zur Jubiläumsveranstaltung kamen rund 150 Gäste aus der technischen Ausbildung zusammen. Worüber neben Künstlicher Intelligenz diskutiert wurde.

Bei der 25. Ausgabe der Christiani Ausbildertage kamen rund 150 Personen zusammen, um über aktuelle Fragen der technischen Berufsausbildung zu sprechen. Schwerpunkte dabei waren unter anderem Künstliche Intelligenz, strategische Ausbildungsplanung und neue Lernkonzepte.

Die Keynote hielt Bildungsexperte Daniel Jung, bekannt für seinen YouTube-Kanal „Mathe by Daniel Jung“ sowie seine Vorträge zu digitaler Bildung.

Wie verändert KI die Ausbildung?

In seiner Keynote schilderte Jung, wie KI bereits jetzt den Arbeits- und Lernalltag verändere. Anhand von Beispielen unterschiedlicher Betriebe zeigte er anschließend, wie die Technologie in der Ausbildung sinnvoll eingesetzt werden könne. Seiner Einschätzung nach wachse das Wissen solcher Systeme exponentiell, was Gesellschaft und Arbeitswelt vor neue Aufgaben stelle. Ergänzend dazu richtete Markus Bruckmeier den Blick auf den Arbeitsalltag von Ausbildungspersonal. Er stellte Anwendungen vor, mit denen sich etwa Unterweisungen gliedern, Prüfungsfragen erstellen oder Rückmeldungen an Auszubildende formulieren ließen.

Wie maschinelles Lernen grundsätzlich funktioniert, konnten die Gäste im Forum der „Wissensfabrik“ selbst ausprobieren: Unter dem Titel „Schlag den Roboter“ wurde das Prinzip spielerisch vermittelt.

Ausbildung als zusammenhängendes System

Auch auf die Frage, wie das Lernen an sich vor diesem Hintergrund gestaltet werden könne, ging man bei den Christiani Ausbildertagen ein. Dr. Thomas Hug sprach in seinem Vortrag etwa über sogenannte kompetenzorientierte Ansätze, bei denen die Auszubildenden selbst im Mittelpunkt stünden. Ronald Barnsteiner warb hingegen dafür, Ausbildung nicht als Summe einzelner Maßnahmen zu betrachten, sondern als Gesamtsystem. Er ging auf die Rolle der Ausbildenden ein, benannte typische Schwachstellen im Ausbildungsverlauf und zeigte Wege auf, wie sich Qualität und Bindung an den Betrieb langfristig verbessern ließen. Sandra Rosenfelder und Markus Detzel von Christiani gingen der Frage nach, welche Fähigkeiten junge Menschen im Berufsalltag benötigten und ob standardisierte Lernsysteme diese Anforderungen abbilden könnten.

Netzwerken in familiärer Atmosphäre

Neben dem fachlichen Programm spielte auch der persönliche Kontakt eine zentrale Rolle. Wie bei den vorangegangenen Ausgaben legten die Veranstalter Wert auf eine familiäre Atmosphäre, in der sich die Gäste ungezwungen kennenlernen und Erfahrungen teilen konnten. Gelegenheit zum Gespräch gab es dabei nicht nur in den Foren selbst, sondern auch in den Pausen zwischen den Programmpunkten. Am Donnerstagabend bot zudem ein gemeinsames Get-together den Rahmen, um bestehende Kontakte zu pflegen und neue zu knüpfen.

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