Chinaforum Bayern e.V. / IHK Schwaben

Chinaforum: starke Wirtschaft durch Lebensglück

China setzt auf Lebensglück und eine starke Wirtschaft. Foto: sussitz / pixelio.de

Am 18. Mai fand an der IHK Schwaben die Veranstaltung „China und das Streben nach Glück“ statt. Organisiert von der IHK Augsburg und dem Chinaforum Bayern e.V. ging es um den Zusammenhang zwischen der Wirtschaft und dem Lebensglück in China.

von Marina Huber, Online-Redaktion

In mehreren Vorträgen referierten Experten bei der Veranstaltung „China und das Streben nach Glück“ über die Stände der aktuellen Glücksforschung. Glück kann auch als Konzept für die wirtschaftliche und politische Beurteilung des Landes herangezogen werden.

Vorstellungen von Glück unterschiedlich

Die Veranstaltung „China und das Streben nach Glück“, organisiert von der IHK Augsburg und dem Chinaforum Bayern e.V. stellte das Thema „Lebensglück“ in den Fokus. In mehreren Vorträgen wurde darüber referiert, dass die Vorstellungen von Glück in Deutschland und China deutlich unterschiedlicher Natur sein können. Laut den aktuellen Erkenntnissen der Glücksforschung kann Glück verschieden ausgelöst und ausgelegt werden: Einerseits durch einmalige Ereignisse, andererseits aber auch als Lebensfreude, die durch das Erbringen eines Mehrwerts erreicht werden kann. Anlässlich des schlechten Abschneidens Chinas beim „World Happiness Report 2015“ referierte Konsul Tao Bailiang darüber, was für China Glück ausmacht. Hier stehe nicht das persönliche Glück, sondern das der Familie im Vordergrund.

Glück liegt in der Verantwortung der Arbeitgeber

In China legt man Wert darauf, dass die Arbeitgeber die Bedürfnisse ihrer Mitarbeiter kennen. Auch das familiäre Umfeld soll hierfür mit einbezogen werden. So wird gewährleistet, dass alle Menschen glücklich sind. Und glückliche Arbeiter leisten auch gute Arbeit. Das Konzept Lebensglück kann deshalb auch dazu herangezogen werden, die Wirtschaft und Politik eines Landes zu beurteilen.

China ist starker Handelspartner

Die Wirtschaft spielt in China eine große Rolle. Bei der Veranstaltung „China im Wandel“ wurde über den Zusammenhang der heimischen Wirtschaft und des globalen Marktes diskutiert. Auch wenn die Euphorie über China langsam wieder abzuklingen scheint – China spielt in der bayerisch-schwäbischen Wirtschaft nach wie vor eine tragende Rolle. Denn der Exportboom der Region scheint ungebrochen: allein im Jahr 2014 stellte die Industrie- und Handelskammer Schwaben über 66.000 Exportdokumente aus. Das sind Ursprungszeugnisse oder bescheinigte Handelsrechnungen, die bei Warenlieferungen ins Ausland vorliegen müssen. Zu den wichtigsten Handelspartnern zählen dabei die Mitgliedsstaaten der EU, die USA und natürlich auch China.

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Vorstellungen von Glück unterschiedlich

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