Großes Bauprojekt

CHEFS CULINAR erweitert Standort Zusmarshausen für 20 Millionen

Ursprünglich sollte das Haus verdoppelt werden, nun entschied sich der Lebensmittel-Großhändler für eine kleinere Erweiterung. Die Gründe dafür sind vielfältig.

Allen Gerüchten zum Trotz stellte Peter Wenzel, Geschäftsführer der CHEFS CULINAR Unternehmensgruppe, am 23. August klar: „CHEFS CULINAR wandert nicht ab, es wird investiert.“ Rund 50 Gäste waren beim offiziellen Spatenstich der Erweiterung dabei. Es sei zwar nicht ganz das Projekt, das vor einigen Jahren vorgestellt wurde, doch das Unternehmen halte am Standort fest. „Zusmarshausen ist und bleibt der Mittelpunkt von CHEFS CULINAR in Bayern.“

CHEFS CULINAR geht der Platz aus

Wenzel erklärte weiter, CHEFS CULINAR sei seit „20 Jahren Zusmarshauser“. 1998 wurde der Standort errichtet, am 15. März  1999 die erste Lieferung verschickt. Nun stoße das Unternehmen an Kapazitätsgrenzen. „Wir haben keinen Platz mehr“, fasste es der Geschäftsführer zusammen. 2.000 Quadratmeter sollen mit der neuen Halle dazukommen. 20 Millionen Euro lässt sich das Unternehm dies kosten.

Drei Gründe für geänderte Pläne

Der ursprüngliche Plan sah jedoch anders aus. Demnach waren 40 bis 50 Millionen Euro einberechnet worden. Benachbarte Grundstücke wurden gekauft. Die Investitionssumme stieg auf 70 und nach der Ausschreibung sogar auf 90 Millionen. Dann kam es anders. Der Kauf eines Unternehmens nahe Nürnberg vor einem guten halben Jahr schmälerte die Pläne in Zusmarshausen. Zudem ist der Boden belastet, der Torf trägt nicht gut und es wird immer schwerer, Mitarbeiter vor Ort zu finden, wie Peter Wenzel ausführt. Aktuell sind 600 Personen am Standort beschäftigt, 100 davon wohnen in Zusmarshausen.

CHEFS CULINAR: Spatenstich zur Erweiterung in Zusmarshausen

Zusmarshausen ist größtes Haus der Liefergesellschaft

Im ersten Schritt werden nun 20 Millionen Euro in eine kleine Erweiterung investiert. Im zweiten wird CHEFS CULINAR ein weiteres Zentrallager nahe Nürnberg errichten. Danach, schloss Wenzel nicht aus, könne wieder in Zusmarshausen investiert werden. Dort wickelt das Unternehmen jährlich 400 Millionen Euro ab. Es ist das größte Haus der Liefergesellschaft in Deutschland.

„20 Millionen sind keine Kleinigkeit“

Beim Spatenstich dabei war auch Landrat Martin Sailer. Wie seine Vorrednerin Staatssekretärin Carolina Trautner betonte er, dass es sich bei diesem Projekt um ein willkommenes Standortbekenntnis handelt. „20 Millionen sind keine Kleinigkeit“, stellte Sailer heraus. Er sei zudem froh, dass vor rund 25 Jahren die Wahl auf den Landkreis Augsburg fiel und nicht auf Günzburg.

Diesem konnte Stefan Wiedemann, geschäftsführender Gesellschafter des Bauunternehmens bendl, nicht ganz zustimmen. Er sei aber froh, dass mit dem Bauauftrag Günzburg zumindest ein Stückweit beteiligt ist. 4,5 Monate habe CHEFS CULINAR bendl für den ersten Bauabschnitt gegeben. Dann müsse die Halle zu sein.

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Der ursprüngliche Plan sah jedoch anders aus. Demnach waren 40 bis 50 Millionen Euro einberechnet worden. Benachbarte Grundstücke wurden gekauft. Die Investitionssumme stieg auf 70 und nach der Ausschreibung sogar auf 90 Millionen. Dann kam es anders. Der Kauf eines Unternehmens nahe Nürnberg vor einem guten halben Jahr schmälerte die Pläne in Zusmarshausen. Zudem ist der Boden belastet, der Torf trägt nicht gut und es wird immer schwerer, Mitarbeiter vor Ort zu finden, wie Peter Wenzel ausführt. Aktuell sind 600 Personen am Standort beschäftigt, 100 davon wohnen in Zusmarshausen.

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Diesem konnte Stefan Wiedemann, geschäftsführender Gesellschafter des Bauunternehmens bendl, nicht ganz zustimmen. Er sei aber froh, dass mit dem Bauauftrag Günzburg zumindest ein Stückweit beteiligt ist. 4,5 Monate habe CHEFS CULINAR bendl für den ersten Bauabschnitt gegeben. Dann müsse die Halle zu sein.

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