Hochschule Augsburg

CFK: Hochschule und Fraunhofer-Gruppe kooperieren

Alle Beteiligten haben von der Forschungskooperation profitiert, Foto: Peter Erber

Zusammen kann man mehr erreichen. Das erste gemeinsame Forschungsprojekt der Hochschule Augsburg und dem Fraunhofer Institut wurde erfolgreich abgeschlossen. Bei dem Projekt handelte es sich um ein Bauteil aus Faserverbundwerkstoffen, das beispielsweise in PKW-Getrieben oder Schiffen eingesetzt werden soll. 

Funktionsintegrierter Leichtbau ist eines der wichtigen Themen des Augsburger Innovationsprojekts. Dabei handelt es sich um intelligente Leichtbauweisen und automatisierten Fertigungsverfahren für eine kosten- und energieeffiziente Produktion von Hochleistungs-Faserverbundstrukturen. Diese Konzepte sollen im Anlagen-, Fahrzeug- und Maschinenbau zum Einsatz kommen. Auch das Fraunhofer-Institut in Augsburg forscht fleißig an der Realisierung dieses Produktionsbereichs. Die Fraunhofer-Projektgruppe Funktionsintegrierter Leichtbau hat ein gemeinsames Studierendenprojekt mit der Fakultät für Maschinenbau und Verfahrenstechnik der Hochschule Augsburg vereinbart.

Innovationen für den Auto- oder Schiffsbau

Die Idee zu dieser Kooperation entstand während der gemeinsamen Arbeit im Forschungsverbund FORCiM3A. Bei dem Bund wird die Verbreitung von Faserverbundwerkstoffe (CFK) in relevanten Bereichen gefördert. Das erste gemeinsame Projekt unter Beteiligung der Fraunhofer-Gruppe hat nun erste Früchte getragen. Peter Riedl, Sabine Schmidberger und Eugen Bast befinden sich im sechsten Semester ihres Maschinenbau Studiums. Im Rahmen des Studienprojekts testeten sie ein rotationssymmetrisches Bauteil aus Faserverbundwerkstoff. Die bewegungsausgleichenden Eigenschaften des Bauteils sollten auf die Probe gestellt werden. Solche Komponenten könnten unter anderem in PKW-Getrieben, bei Schiffs-Antrieben oder in Aufzügen Anwendung finden.

Der Wert der Kooperation geht über das Fachwissen hinaus

Während der Zusammenarbeit standen den Studenten zusätzlich die Ressourcen und technische Infrastruktur der Fraunhofer-Projektgruppe zur Verfügung. Auf diese Weise konnte ein wertvoller Wissensaustausch zwischen den beiden Institutionen stattfinden. Sowohl die Studenten als auch ihre beiden Betreuer Holger Lang vom Fraunhofer Institut und Christian Oblinger der Fakultät, profitierten von der Kooperation. Nicht nur das vermittelte fachliche Wissen zum Thema computerbasierte Analyse der Ausgleichselemente war wichtig. Die drei Studenten konnten auch wichtiges Praxiswissen aus der Erfahrung ziehen. Selbst für angehende Ingenieure wäre es wichtig, interdisziplinär denken zu können und projektbezogene Problemlösungskonzepte zu erlangen.

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