Zusammenarbeit

Care Regio: So will Bayerisch-Schwaben Leitregion sein

Die Pflege in Bayerisch-Schwaben soll moderner und digitaler werden. Dies ist das Ziel der Projekts „Care-Regio“, welches in Zusammenarbeit diverser Hochschulen und Pflegeeinrichtungen gestartet ist. Jetzt hat die praktische Phase begonnen.

In Bayerisch Schwaben soll mit dem Projekt Care Regio eine Leitregion für die digital unterstützte Pflege von morgen entstehen. Nach der, im September 2020 abgeschlossenen Phase 1, geht das Projekt nun in die praktische Umsetzung. Die Phase 2 läuft von Oktober 2020 bis September 2024 und wird vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege mit rund 6,1 Millionen Euro gefördert. Nun überreichte Klaus Holetschek, Staatsminister für Gesundheit und Pflege seit Anfang des Jahres, in der Hochschule Kempten feierlich die Förderbescheide.

Zusammenarbeit verschiedener Gremien

Rund 3,5 Millionen Menschen in Deutschland sind pflegebedürftig, mit einem weiteren Anstieg muss in Zukunft gerechnet werden. Der allgemeine Kostendruck im Gesundheitswesen, der Fachkräftemangel und gestiegene Anforderungen belasten die Pflegekräfte. Die Covid-19-Pandemie hat diese Situation noch verschärft. Das Konsortium, bestehend aus den Hochschulen Augsburg, Kempten und Neu-Ulm, sowie der Universität- und dem Universitätsklinikum-Augsburg, hat sich deshalb in diesem neuen Projekt sektorenübergreifende, digitale Lösungsstrategien zum Ziel gesetzt.  

Digitales Konzept soll Zeit sparen

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Die Stabsstelle „Digitale Vernetzung in der Pflege”, die im vergangenen Jahr von Susanne Arnold ins Leben gerufen wurde, wirkt in vier von sechs Teilprojekten aktiv mit. In Zusammenarbeit mit der Universität Augsburg wird ein „Pfleg-Data-Lake“ entwickelt. Diese Sammlung an Pflegedaten soll zukünftig Grundlage für weiter Forschungsvorhaben im Kontext Pflege sein.  Gemeinsam mit der Hochschule Augsburg leitet das Universitätsklinikum das Teilprojekt „Digitalisierung des Pflegeüberleitungsberichtes“.  Aktuell werden diese Berichte noch in Papierform, zum Zeitpunkt der Überleitung, an die nächsten Einrichtung übermittelt. Das Fachpersonal kann sich daher nicht frühzeitig auf die Pflegebedürftigen vorbereiten und notwendige Hilfsmittel oder Medikamente bereitstellen. Sobald der Bericht vorliegt, müssen die Daten dann von Hand in das jeweilige System eingetragen werden – eine übergreifende digitale und sichere Lösung gibt es bislang nicht. Zukünftig sollen pflegerelevante Informationen frühzeitig an Reha- und Pflegeeinrichtungen übermittelt und im Dokumentationssystem hinterlegt werden. Im Umgekehrten Fall stehen diese wichtigen Daten in der Klinik bereits bei der Aufnahme zur Verfügung.  Von hoher Relevanz für den Projekterfolg ist eine enge Zusammenarbeit mit Praxispartnern, deshalb arbeiten die Hochschule Augsburg sowie das Universitätsklinikum unter anderem mit der Altenhilfe der Stadt Augsburg, Awonia – Christian-Dierig-Haus und der Sozialstation Augsburg-Göggingen zusammen.

Zielgruppe: Alle Pflegenden Personen

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„Uns ist es ein Anliegen nutzerfreundliche, integrierte und sichere Lösungen zu entwickeln, die die Pflegenden tatsächlich entlasten“, erklärte Prof. Dr. Alexandra Teynor von der Hochschule Augsburg.  Des Weiteren entwickelt das Universitätsklinikum Augsburg unterdessen zusammen mit der Hochschule Neu-Ulm eine Wissensplattform unter dem Namen „PflegeWiki“. Das Universitätsklinikum Augsburg stellt sich der Aufgabe hierfür pflegerelevantes Fachwissen, welches unter anderem im Rahmen der anderen Teilprojekte gesammelt wird, zielgruppengerecht in digitaler Form zur Verfügung zu stellen. „Dabei ist es wichtig, dass die Inhalte redaktionell aufbereitet sind und als niederschwelliges Angebot, mittels zeitgemäßer Medien, auf Wissensplattform zur Verfügung gestellt werden. Unsere Zielgruppe sind alle pflegenden Personen, das heißt Pflegehelfer, Pflegefachkräfte, Pflege-Azubis, Pflege-Studenten, genauso wie pflegende Familienangehörige,“ erlöäuterte Andreas Mahler, Teilprojektleiter am Universitätsklinikum Augsburg.  Im vierten Teilprojekt „Assistive Systeme” steht das Universitätsklinikum Augsburg der Hochschule Kempten als Praxispartner zur Verfügung.  

„Wir müssen die Pflege zukunftssicher machen“

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Bayerns Gesundheits- und Pflegeminister Klaus Holetschek betonte bei der Übergabe des Förderbescheids: „Wir müssen die Pflege zukunftssicher machen. Das ist eine unserer zentralen Aufgaben. Die Zahl der Pflegebedürftigen steigt, die Anforderungen an den Pflegeberuf nehmen zu. Hier brauchen wir innovative, kluge Lösungen – und das Projekt Care Regio setzt genau an dieser Stelle an.“ Außerdem ergänzte er: „Ich unterstütze das Projekt deshalb gerne und freue mich, dass sich die geballte Fachkompetenz in der Region zusammentut, um Schwaben als Leitregion für die Pflege Digital zu etablieren und damit auch den Pflegeberuf weiterzuentwickeln.“  

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Rund 3,5 Millionen Menschen in Deutschland sind pflegebedürftig, mit einem weiteren Anstieg muss in Zukunft gerechnet werden. Der allgemeine Kostendruck im Gesundheitswesen, der Fachkräftemangel und gestiegene Anforderungen belasten die Pflegekräfte. Die Covid-19-Pandemie hat diese Situation noch verschärft. Das Konsortium, bestehend aus den Hochschulen Augsburg, Kempten und Neu-Ulm, sowie der Universität- und dem Universitätsklinikum-Augsburg, hat sich deshalb in diesem neuen Projekt sektorenübergreifende, digitale Lösungsstrategien zum Ziel gesetzt.  

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Bayerns Gesundheits- und Pflegeminister Klaus Holetschek betonte bei der Übergabe des Förderbescheids: „Wir müssen die Pflege zukunftssicher machen. Das ist eine unserer zentralen Aufgaben. Die Zahl der Pflegebedürftigen steigt, die Anforderungen an den Pflegeberuf nehmen zu. Hier brauchen wir innovative, kluge Lösungen – und das Projekt Care Regio setzt genau an dieser Stelle an.“ Außerdem ergänzte er: „Ich unterstütze das Projekt deshalb gerne und freue mich, dass sich die geballte Fachkompetenz in der Region zusammentut, um Schwaben als Leitregion für die Pflege Digital zu etablieren und damit auch den Pflegeberuf weiterzuentwickeln.“  

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