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Carbon-Verarbeitung: Projekt MAI ProCut soll Kosten senken
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Carbon Composites e.V. (CCeV)

Carbon-Verarbeitung: Projekt MAI ProCut soll Kosten senken

 Das Projekt MAI ProCut hat sich zum Ziel gesetzt die Kosten bei der Endverarbeitung von Carbon zu senken. Foto CCeV
Das Projekt MAI ProCut hat sich zum Ziel gesetzt die Kosten bei der Endverarbeitung von Carbon zu senken. Foto: CCeV

Das Projekt MAI ProCut soll die Endbearbeitung carbonfaserverstärkter Stoffe produktiver und um bis zu 50 Prozent kostengünstiger machen. Ziel ist es, neue, diamantbeschichtete Schneidewerkzeuge mit höherer Lebensdauer zu entwickeln.

von Martina Lakotta, Online-Redaktion

Die besonderen Eigenschaften von Carbon machen den Faserstoff für viele Branchen interessant. Denn Kohlenstofffasern zeichnen sich nicht nur durch eine sehr gute elektrische und thermische Leitfähigkeit aus, sondern sind auch um 80 Prozent leichter als Stahl bei gleicher Belastbarkeit, enorm stabil und korrosionsfrei. Das Projekt MAI ProCut hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Produktivität bei der Endbearbeitung carbonfaserverstärkter Werkstoffe zu steigern. Es sollen spezielle Schneidwerkzeuge zur Verarbeitung entwickelt werden.

Unternehmen kooperieren für Projekt MAI ProCut

Das neue Forschungsprojekt des Spitzenclusters MAI Carbon wurde von den Unternehmen Hufschmied Zerspanungssysteme, der BMW AG, Airbus Helicopters Deutschland und dem DLR initiiert. Das Projekt wird bis November 2016 laufen und umfasst ein Fördervolumen von 2,1 Millionen Euro, das in gleicher Höhe von den jeweiligen Unternehmen gegenfinanziert werden muss.

MAI ProCut will diamantbeschichtete Werkzeuge zur Carbon-Endbearbeitung entwickeln

Ziel des Projekts MAI ProCut ist die Etablierung von diamantbeschichteten und spezifisch präparierten Werkzeugen. Diese sollen eine besondere Schneidgeometrie aufweisen. Doch nicht nur die Schneidwerkzeuge müssen erst einmal entwickelt werden. Auch entsprechende Beschichtungs- und Schärfeprozesse für die Werkzeuge müssen im Laufe des Projekts kreiert werden. Schon jetzt steht fest, dass die neuen Arbeitsgeräte mit Diamant beschichtet und mittels Plasmaverfahren geschärft werden sollen.

Kosteneinsparungen nach Beendigung von MAI ProCut erwartet

Die Akteure erhoffen sich noch weitere Vorteile, die die neuen Werkzeuge zur Verarbeitung von Faserverbundwerkstoffen mit sich bringen sollen. So sollen sie sich durch eine bis zu achtmal längere Lebensdauer als die heute Eingesetzten auszeichnen. Ferner sollen auch Kosten mit den neuen Werkzeugen eingespart werden. Momentan werden nach Abschluss des Projekts MAI ProCut Ersparnisse von bis zu 50 Prozent für die Endbearbeitung erwartet. So soll die Bearbeitung von CFK-Bauteilen in Zukunft wirtschaftlicher und rentabler werden. Letzteres ist wesentlicher Bestandteil der Zielsetzung für das BMBF-Spitzencluster MAI Carbon.

Projektpartner von MAI ProCut wollen Prozesssicherheit steigern

Ralph Hufschmied, Geschäftsführer der Hufschmied Zerspanungssysteme GmbH, unterstreicht die Wichtigkeit des Projekts MAI ProCut: „Die Endbearbeitung von CFK- und CMC-Bauteilen stellt am Schluss der Prozesskette ein hohes Risiko und ein erhebliches Kostenpotential dar. Im Verbund aller Projektpartner sehen wir große Möglichkeiten, die Prozesssicherheit signifikant zu steigern und die Bearbeitungskosten durch innovative Werkzeug-Geometrien in Verbindung mit innovativen Diamantbeschichtungen erheblich zu senken.“

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