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Carbon Composites
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Carbon Composites

Carbon Composites

Carbon Composites organisierte in Ingolstadt das CCeV Automotive Forum. Der Leichtbau mit Faserverbund-Werkstoffen im Autobau stand im Vordergrund.

Der Carbon Composites e.V mit Sitz in Augsburg konnte mit dem CCeV Automotive Forum zahlreiche Besucher ins Audi Forum Ingolstadt locken. Am 30. Juni 2011 nahmen rund 250 Fachbesucher am zweiten Automotive Forum des Carbon Composites e.V. (CCeV) teil. Kernthemen der Vorträge auf dem Symposium waren Konzepte, Werkstoffe und Halbzeuge sowie Prozesstechnologie in der Produktion von Automobilen mit Anteilen von carbonfaserverstärkten Kunststoffen (CFK). Ein Resümee zog Heinrich Timm vom Gastgeber Audi AG: „Der Werkstoff Carbon Composites braucht Visionen wie das Megacity Vehicle von BMW oder den VW XL1.“
Zentrum für Faserverbund-Werkstoffe
Der CCeV-Vorstandsvorsitzende und Geschäftsführer von SGL Carbon, Dr. Reinhard Janta, begrüßte die Gäste. Er verwies auf den Erfolg der CCeV-Initiative MAI Carbon im bundesweiten Spitzencluster-Wettbewerb. Dieser Erfolg wird die Unternehmen in der Region zwischen München, Augsburg und Ingolstadt gerade in Hinsicht auf ein deutsches Zentrum für Faserverbund-Werkstoffe im Automobilbau beflügeln. So war es nur folgerichtig, dass sowohl BMW als auch Volkswagen/Audi ihre Projekte Megacity Vehicle und XL1 vor dem kompetenten Publikum präsentierten und zur Diskussion stellten.
Hohe Kosten für CFK
Beide Fahrzeuge werden in einer Mischbauweise von Stahl, Aluminium und CFK gefertigt. Durch den CFK-Anteil soll insbesondere das Mehrgewicht der Batterien in den E-Fahrzeugen ausgeglichen werden. Wegen der immer noch hohen Kosten für CFK stellt dieser Werkstoff derzeit den kleinsten Prozentanteil, im Megacity Vehicle beispielsweise rund 40 Prozent, im VW XL 1 sind es etwas über 20 Prozent.
Neue Fahrzeugarchitektur
Die Mischbauweise stellte auch Prof. Horst E. Friedrich vom Institut für Fahrzeugkonzepte des DLR in seinem Vortrag in den Mittelpunkt. Sein Institut hat eine Simulation entwickelt, mit der die zukünftige Flotten-Zusammensetzung auf dem Automobilsektor beschrieben werden kann. Prof. Friedrich. „In verschiedenen Szenarien ist zu erkennen, dass alternativ betriebene Fahrzeuge einen zunehmend größeren Marktanteil einnehmen werden. Diese Fahrzeuge stellen, verglichen mit konventionell betriebenen Fahrzeugen, geänderte Anforderungen an die Fahrzeugarchitektur, ermöglichen gleichzeitig neue Freiheiten im Package.“
Joint Venture von BMW und SGL
Auf die betriebswirtschaftliche Seite der CFK-Verwendung ging Jürgen Köhler von der SGL Group ein: Er sieht die Automobilbranche als den kommenden Hauptabnehmer für die Hochleistungs-Faserverbund-Strukturen an. Investitionen von 300 Mio. US-Dollar jährlich in neue Produktions-Anlagen seien aber nur machbar, wenn Hersteller und Kunden zusammenarbeiten. In dem Joint Venture mit BMW wird dieser Ansatz von SGL vorgelebt.
Hohes Automatisierungspotenzial
Auch die Zulieferer im Automobilbau unternehmen bereits einige Anstrengungen, um CFK in der Serienfertigung weiter voranzubringen. So demonstrierten Hanno Pfitzer von der BMW AG und Franz-Jürgen Kümpers von SGL Kümpers in einem gemeinsamen Vortrag, welch hohes Automatisierungs-Potenzial im Flechten von CFK-Bauteilen liegt. Ziel ist es, von drei Bauteilen pro Stunde auf fünf oder gar zehn in der Stunde zu kommen.
Ergänzt wurde diese Präsentation von Nicolai Speker von der Trumpf GmbH, der den Einsatz von Lasern zur Bearbeitung von CFK-Bauteilen propagierte, sowie Thomas Hoppe von Weiss Automotive, der an verschiedenen Beispielen sein Lackierkonzept für diese Bauteile demonstrierte.
Kooperation ist gewinnbringend
Alle Redner und auch die Fachleute im Publikum waren sich beim Automotive Forum darin einig, dass eine intensive Kooperation zum Erfolg führt. Nur dann kommt die Verarbeitung des Werkstoffs in der Serie voran. Gleichzeitig sinken auch die Kosten für Carbon Composite. Hierzu könnte beispielsweise die Anregung von Hubert Jäger, Leiter der Konzernforschung bei der SGL Group, beitragen: Er stellt sich ein gemeinsame Initiative zur Vereinheitlichung der Anforderungen an Hochleistungs-Faserverbundwerkstoffe vor – zum Beispiel unter der Leitung des CCeV.

Das nächste CCeV Automotive Forum findet am 27. und 28. Juni 2012 in der BMW Welt in München statt.
 

Über CCeV:
Carbon Composites e.V. (CCeV) ist ein Verband von rund 150 Unternehmen und Forschungseinrichtungen. CCeV vernetzt Forschung und Wirtschaft im Süden des deutschsprachigen Raums (Deutschland, Österreich, Schweiz). Sitz des Vereins ist Augsburg.
CCeV versteht sich als Kompetenznetzwerk zur Förderung der Anwendung von Faserverbundtechnologien. Die Aktivitäten von CCeV sind auf die Produktgruppe „Marktfähige Hochleistungs-Faserverbundstrukturen“ ausgerichtet. Der Fokus liegt auf Faserverbundstrukturen mit Kunststoffmatrices, wie sie aus vielen Anwendungen auch einer breiteren Öffentlichkeit bekannt sind, sowie auf Faserverbundstrukturen mit Keramikmatrices mit ihren höheren Temperatur- und Verschleißbeständigkeiten.

www.carbon-composites.eu

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