Besuch bei Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger

BVMW fordert mehr Hilfen für Veranstaltungsbranche

Die Veranstaltungsbranche ist hart von der Corona-Krise getroffen. Um die Notlage zu verbessern, fordert der Bundesverband mittelständischer Wirtschaft (BVMW) nun die Ausweitung der Hilfen für die Branche.

Angesichts der Notlage der Unternehmen und Selbständigen in der Veranstaltungsbranche traf der Politikbeauftragte des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft (BVMW) in Bayern, Achim von Michel, diese Woche gemeinsam mit Yannick Daronnat vom BVMW in Rosenheim den bayerischen Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger. Mit dabei waren auch sechs Unternehmer aus der Veranstaltungsbranche. Diskutiert wurden dabei vor allem weitere finanzielle Hilfen für die Branche und Erleichterungen bei der Durchführung von Veranstaltungen. 

„In der Veranstaltungsbranche herrscht seit Monaten Alarmstufe Rot. Die vielen kleinen und mittelständischen Unternehmen haben aber keine mächtige Lobby. Umso wichtiger ist es, dass ihre Anliegen gehört werden und sie bei der Planung von Hilfsprogrammen nicht außen vor bleiben“, appellierte Achim von Michel.

Unternehmen beklagen kompletten Umsatzausfall

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Gerhard Raschke von der MEMO Team GmbH, zu deren Kunden vor allem Messebauer und Aussteller gehören, berichtete dem Wirtschaftsminister von einem kompletten Umsatzausfall sowie seiner Belegschaft, die sich zu 100 Prozent in Kurzarbeit befindet und sich Sorgen um die Zukunft macht. Einen Kredit von der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) erhielt der Unternehmer erst nach 12 Wochen Wartezeit. Selbst wenn Messen ab September wieder möglich sein sollten, beobachte er eine große Zurückhaltung bei Ausstellern und Unternehmen, was die Auftragslage noch auf absehbare Zeit belaste, so Raschke.

Verlängerung der Überbrückungshilfen wird angestrebt

Thomas Conrad von der Conrad Licht & Rigging Support GmbH klagte zudem über die fehlende Bereitschaft der Banken, Kredite zu gewähren, da sie die gesamte Veranstaltungsbranche schon abgeschrieben hätten. Aiwanger bekräftigte in diesem Zusammenhang seine Forderungen an den Bund, dass die Überbrückungshilfen verlängert werden müssen, sinnvollerweise bis Jahresende. Hierfür stünden dem Bund auch noch genügend Mittel zur Verfügung.

Erhöhung der Teilnehmerzahlen bei Events möglich

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Moritz Möller von der MM Veranstaltungs-GmbH brachte eine dringend notwendige Ausweitung der Teilnehmerbegrenzung für Veranstaltungen ins Gespräch. Raiko Schwalbe, Organisator von Kunstevents wie der Münchener Kunstmesse ARTMUC, hakte hier ein und brachte die derzeitige Begrenzung von einem Teilnehmer pro zehn Quadratmetern Fläche bei Indoor-Veranstaltungen zur Diskussion.  

Keine Zugeständnisse beim Thema Unternehmerlohn und Kosten für Hygienekonzepte

Bei der Frage nach der Unterstützung von Unternehmern hinsichtlich ihrer entgangenen Entlohnung sowie finanziellen Hilfen bei der Umsetzung von Hygienekonzepten auf Events konnte der Wirtschaftsminister keine Zugeständnisse machen.

Corona-konforme Messen und Veranstaltungen

„Messen und Veranstaltungen können Corona-konform organisiert und so durchgeführt werden, dass für die Besucher die Ansteckungsgefahr nicht größer ist als bei einem Besuch im Supermarkt. Diese Botschaft ist essenziell für die Branche. Wir müssen wieder einen Grundoptimismus schaffen und Dinge mit Vernunft anpacken. Vorsicht ja, aber keine Angst“, betonte Aiwanger.  

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