Filiale in Augsburg bleibt vorerst geöffnet

BUTLERS stellt Insolvenz-Antrag

Die BUTLERS-Filiale in der Augsburger Innenstadt. Foto: Rebecca Weingarten/ B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN
Die Geschäftsleitung von BUTLERS reichte beim Amtsgericht Köln den Antrag auf Eröffnung eines Insolvenz-Verfahrens ein. Das Einrichtungshaus soll saniert werden. Schlussendlich will sich das Unternehmen auf dem Markt wieder wettbewerbsfähig positionieren. Bis März sollen keine Filialen geschlossen werden.

Derzeit wird die Lage noch analysiert und ein Insolvenz-Plan erstellt. Als Grund für die Insolvenz wird unteranderem der hohe Dollar-Kurs genannt. Da viele Produkte aus den USA importiert  werden, schlug sich der Wechselkurs scheinbar negativ auf das Unternehmen nieder. Mehrere Medien berichten zudem vom erhöhten Konkurrenz-Druck durch Unternehmen der Deko-Branchen.

BUTLERS soll nachhaltig saniert werden

Das Insolvenzgericht hatte Dr. Jörg Bornheimer von der Sozietät GÖRG zum vorläufigen Insolvenz-Verwalter für die BUTLERS GmbH & Co KG sowie die BUTLERS Handel GmbH bestellt. „Wir wollen die Chance nutzen, mit den Instrumenten der Insolvenz-Ordnung das Handelsgeschäft so reibungslos wie möglich fortzuführen und uns markt- und wettbewerbsfähig neu zu positionieren“, erklärt dieser. Ziel sei die Erhaltung und nachhaltige Sanierung des Kölner Unternehmens.

Filialen bleiben vorläufig geöffnet

Was mit den BUTLERS-Filialen passiert, kann derzeit noch nicht genau gesagt werden. BUTLERS beschäftigt insgesamt rund 1.000 Mitarbeiter. Die Gehälter sind zwar durch das Insolvenzgeld bis einschließlich März gesichert, müssen ab dann aber wieder von BUTLERS übernommen werden. Vorläufig bleiben zudem alle Standorte für Kunden geöffnet. Weiteres muss mit Lieferanten und Vermietern abgeklärt werden, wie es aus dem Büro des Insolvenz-Verwalters heißt.

BUTLERS-Gründer Wilhelm Josten glaubt an die Zukunft des Unternehmens

„In Abstimmung mit Dr. Bornheimer wollen wir auf der Basis eingehender Analysen die Zukunft gestalten. Alle Filialen und der Online-Shop bleiben normal geöffnet. Gerade in dieser herausfordernden Lage setzen wir auf den Schulterschluss mit unseren Mitarbeitern. Sie sind das Herz der Marke BUTLERS“, verkündete Geschäftsführer und BUTLERS-Gründer Wilhelm Josten. Er ergänzte: „Gemeinsam mit unserem Berater, Herrn Rechtsanwalt Dr. Jens M. Schmidt von RUNKEL SCHNEIDER WEBER, entwickeln wir auf Basis der insolvenzrechtlichen Möglichkeiten die bereits vorhandenen Sanierungsansätze weiter. Wir sind überaus zuversichtlich, dass BUTLERS auch weiterhin eine gute Zukunft hat.“ Der Jahresumsatz der BUTLERS-Gruppe lag zuletzt bei rund 95 Millionen Euro.

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BUTLERS-Gründer Wilhelm Josten glaubt an die Zukunft des Unternehmens

„In Abstimmung mit Dr. Bornheimer wollen wir auf der Basis eingehender Analysen die Zukunft gestalten. Alle Filialen und der Online-Shop bleiben normal geöffnet. Gerade in dieser herausfordernden Lage setzen wir auf den Schulterschluss mit unseren Mitarbeitern. Sie sind das Herz der Marke BUTLERS“, verkündete Geschäftsführer und BUTLERS-Gründer Wilhelm Josten. Er ergänzte: „Gemeinsam mit unserem Berater, Herrn Rechtsanwalt Dr. Jens M. Schmidt von RUNKEL SCHNEIDER WEBER, entwickeln wir auf Basis der insolvenzrechtlichen Möglichkeiten die bereits vorhandenen Sanierungsansätze weiter. Wir sind überaus zuversichtlich, dass BUTLERS auch weiterhin eine gute Zukunft hat.“ Der Jahresumsatz der BUTLERS-Gruppe lag zuletzt bei rund 95 Millionen Euro.

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