ÖPNV

Bus und Straßenbahn in Augsburg werden wieder teurer

Der AVV passt sienen Tarif auch 2021 wieder an. Das bedeutet Mehrkosten für die Nutzer. Aber es ist auch eine neue Option für Azubis und Schüler geschaffen.

Die jährlich stattfindenden Tarifanpassungen werden beim AVV seit 2016 über ein Index-Verfahren ermittelt. Wie bereits 2020 wurde die Tarifanpassung zum 1. Januar 2021 auf Wunsch der Aufgabenträger um sechs Monate verschoben und erst zum 1. Juli 2021 vollzogen. Die für diese sechs Monate ermittelten Mindereinnahmen in Höhe von rund 1,17 Millionen Euro werden den Verkehrsunternehmen durch die Aufgabenträger des AVV ausgeglichen. Mit den neuen Tarifbestimmungen werden die Preise von Zeitkarten und Abonnements zum 1. Juli 2021 um 3,2 Prozent angepasst. Die Preise für den klassischen „Bartarif“ werden in diesem Jahr aber nicht erhöht. Mit der Tarifanpassung möchte der AVV Gelegenheitsfahrer entlasten, während Inhaber von Zeitkarten und Abonnements im Gegenzug neue Zusatzergänzung profitieren. Im bayernweiten Durchschnitt hebt der AVV seine Preise damit erneut moderat an.

Deswegen wird der Tarif teurer

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden dieser Anzeige!

Wir verwenden einen Drittanbieterdienst, um Anzeigen darzustellen, die möglicherweise Daten über Ihre Aktivität sammeln. Bitte überprüfen Sie die Details und akzeptieren Sie den Dienst, um diese Anzeige zu sehen.

Dieser Inhalt darf aufgrund von Trackern, die dem Besucher nicht bekannt gegeben werden, nicht geladen werden. Der Website-Eigentümer muss die Website mit seinem CMP einrichten, um diesen Inhalt in die Liste der verwendeten Technologien aufzunehmen.

powered by Usercentrics Consent Management Platform

„Als Verbund ist es unsere Aufgabe dafür Sorge zu tragen, den öffentlichen Personennahverkehr in unserer Region langfristig leistungsfähig, umweltfreundlich und zukunftssicher aufzustellen“, erläutert die neue AVV-Geschäftsführerin Dr. Linda Kisabaka die Hintergründe und ergänzt: „Die Aufrechterhaltung und der Ausbau unserer Angebote sind mit stetig steigenden Kosten verbunden, an denen wir die Fahrgäste regelmäßig in einem gewissen Umfang beteiligen müssen. Die Anpassung der Tarife dient dabei ausschließlich zur Deckung der gestiegenen Kosten der Verkehrsunternehmer.“ Auf die Entwicklung der Tarife wirken sich laut AVV gestiegene Kosten für Personal, Material, Fahrzeuge und Treibstoffe aus. Den Preissteigerungen liegen objektive, bundesweit ermittelte Indizes zugrunde. Hierbei wird der Berechnungszeitraum April 2019 bis März 2020 betrachtet. Zwar sind die Kosten für Diesel im Berechnungszeitraum indexbasiert um 3,8 Prozent gesunken, aber alle anderen Kostenblöcke verzeichnen einen Anstieg: Insbesondere die Personalkosten, die die Hälfte aller Kosten ausmachen, sind um 3,8 Prozent gestiegen, meldet der AVV. Auch die Kosten für Strom (+0,3 Prozent), Erdgas (+3,0 Prozent), Material (+0,9 Prozent) und Fahrzeuge (+1,8 Prozent) weisen demnach Steigerungen im Berechungszeitraum auf.

Neue Ticket-Optionen eingeführt

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden dieser Anzeige!

Wir verwenden einen Drittanbieterdienst, um Anzeigen darzustellen, die möglicherweise Daten über Ihre Aktivität sammeln. Bitte überprüfen Sie die Details und akzeptieren Sie den Dienst, um diese Anzeige zu sehen.

Dieser Inhalt darf aufgrund von Trackern, die dem Besucher nicht bekannt gegeben werden, nicht geladen werden. Der Website-Eigentümer muss die Website mit seinem CMP einrichten, um diesen Inhalt in die Liste der verwendeten Technologien aufzunehmen.

powered by Usercentrics Consent Management Platform

Eine weitere Maßnahme ist die Integration des Nachtbus-Tarifs in den regulären AVV-Tarif. Das gesonderte Nachtbusticket wurde bereits abgeschafft. Ticketinhaber können seither somit alle AVV-Nachtbusse im Geltungsbereich ihres Fahrscheins inklusive Mitnahmeregeln ohne zusätzliche Kosten nutzen.

Zum 1. August plant der AVV zudem die Einführung eines 365-Euro-Tickets für Schüler, Auszubildende, Bundesfreiwilligendienstleistende sowie Teilnehmer an einem freiwilligen sozialen oder ökologischen Jahr. Es soll 12 Monate gültig sein und zur unbegrenzten Nutzung von Bussen und Bahnen im gesamten Verbundgebiet berechtigen. Die Einführung eines 365-Euro-Tickets wird derzeit als Pilotprojekt vom Freistaat Bayern bis 2023 maßgeblich gefördert. Aus Sicht des AVV könnte dieses Angebot maßgeblich dazu beitragen, junge Menschen langfristig für den ÖPNV zu gewinnen.

„Mit diesen Maßnahmen ist es gelungen, für unsere Fahrgäste attraktive neue Angebote bereitzustellen und insbesondere für Inhaber von Abonnements und Zeitkarten einen erheblichen Mehrwert zu schaffen“, sagt Dr. Linda Kisabaka, Geschäftsführerin des AVV. „Mit der geplanten Einführung des 365-Euro-Tickets möchten wir jungen Menschen künftig ermöglichen, für nur einen Euro am Tag im ÖPNV unterwegs zu sein. Wir sind uns sicher, dass das der richtige Schritt ist, um sie langfristig für den ÖPNV zu gewinnen.“

So belastet Corona den Augsburger ÖPNV

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden dieser Anzeige!

Wir verwenden einen Drittanbieterdienst, um Anzeigen darzustellen, die möglicherweise Daten über Ihre Aktivität sammeln. Bitte überprüfen Sie die Details und akzeptieren Sie den Dienst, um diese Anzeige zu sehen.

Dieser Inhalt darf aufgrund von Trackern, die dem Besucher nicht bekannt gegeben werden, nicht geladen werden. Der Website-Eigentümer muss die Website mit seinem CMP einrichten, um diesen Inhalt in die Liste der verwendeten Technologien aufzunehmen.

powered by Usercentrics Consent Management Platform

Einkünfte durch den Ticketverkauf sind im AVV ein essenzieller Baustein zur wirtschaftlichen Sicherung der Verkehrsunternehmen. Steigende Kosten für die Erbringung der Verkehrsleistung müssen den Verkehrsunternehmen durch Einnahmen aus Ticketverkäufen und Beiträge der Öffentlichen Hand ausgegelichen werden. Hier machen sich laut AVV die Folgen der Corona-Pandemie nach wie vor deutlich bemerkbar, die zu teils drastischen Fahrgast- und Einnahmerückgängen geführt hat und damit höhere Zuschüsse der Aufgabenträger erfordert. Zugleich mussten hohe Investitionen in Maßnahmen zum Schutz der Gesundheit von Mitarbeiter:innen und Fahrgästen getätigt werden.

Weitere Artikel zum Gleichen Thema
ÖPNV

Bus und Straßenbahn in Augsburg werden wieder teurer

Der AVV passt sienen Tarif auch 2021 wieder an. Das bedeutet Mehrkosten für die Nutzer. Aber es ist auch eine neue Option für Azubis und Schüler geschaffen.

Die jährlich stattfindenden Tarifanpassungen werden beim AVV seit 2016 über ein Index-Verfahren ermittelt. Wie bereits 2020 wurde die Tarifanpassung zum 1. Januar 2021 auf Wunsch der Aufgabenträger um sechs Monate verschoben und erst zum 1. Juli 2021 vollzogen. Die für diese sechs Monate ermittelten Mindereinnahmen in Höhe von rund 1,17 Millionen Euro werden den Verkehrsunternehmen durch die Aufgabenträger des AVV ausgeglichen. Mit den neuen Tarifbestimmungen werden die Preise von Zeitkarten und Abonnements zum 1. Juli 2021 um 3,2 Prozent angepasst. Die Preise für den klassischen „Bartarif“ werden in diesem Jahr aber nicht erhöht. Mit der Tarifanpassung möchte der AVV Gelegenheitsfahrer entlasten, während Inhaber von Zeitkarten und Abonnements im Gegenzug neue Zusatzergänzung profitieren. Im bayernweiten Durchschnitt hebt der AVV seine Preise damit erneut moderat an.

Deswegen wird der Tarif teurer

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden dieser Anzeige!

Wir verwenden einen Drittanbieterdienst, um Anzeigen darzustellen, die möglicherweise Daten über Ihre Aktivität sammeln. Bitte überprüfen Sie die Details und akzeptieren Sie den Dienst, um diese Anzeige zu sehen.

Dieser Inhalt darf aufgrund von Trackern, die dem Besucher nicht bekannt gegeben werden, nicht geladen werden. Der Website-Eigentümer muss die Website mit seinem CMP einrichten, um diesen Inhalt in die Liste der verwendeten Technologien aufzunehmen.

powered by Usercentrics Consent Management Platform

„Als Verbund ist es unsere Aufgabe dafür Sorge zu tragen, den öffentlichen Personennahverkehr in unserer Region langfristig leistungsfähig, umweltfreundlich und zukunftssicher aufzustellen“, erläutert die neue AVV-Geschäftsführerin Dr. Linda Kisabaka die Hintergründe und ergänzt: „Die Aufrechterhaltung und der Ausbau unserer Angebote sind mit stetig steigenden Kosten verbunden, an denen wir die Fahrgäste regelmäßig in einem gewissen Umfang beteiligen müssen. Die Anpassung der Tarife dient dabei ausschließlich zur Deckung der gestiegenen Kosten der Verkehrsunternehmer.“ Auf die Entwicklung der Tarife wirken sich laut AVV gestiegene Kosten für Personal, Material, Fahrzeuge und Treibstoffe aus. Den Preissteigerungen liegen objektive, bundesweit ermittelte Indizes zugrunde. Hierbei wird der Berechnungszeitraum April 2019 bis März 2020 betrachtet. Zwar sind die Kosten für Diesel im Berechnungszeitraum indexbasiert um 3,8 Prozent gesunken, aber alle anderen Kostenblöcke verzeichnen einen Anstieg: Insbesondere die Personalkosten, die die Hälfte aller Kosten ausmachen, sind um 3,8 Prozent gestiegen, meldet der AVV. Auch die Kosten für Strom (+0,3 Prozent), Erdgas (+3,0 Prozent), Material (+0,9 Prozent) und Fahrzeuge (+1,8 Prozent) weisen demnach Steigerungen im Berechungszeitraum auf.

Neue Ticket-Optionen eingeführt

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden dieser Anzeige!

Wir verwenden einen Drittanbieterdienst, um Anzeigen darzustellen, die möglicherweise Daten über Ihre Aktivität sammeln. Bitte überprüfen Sie die Details und akzeptieren Sie den Dienst, um diese Anzeige zu sehen.

Dieser Inhalt darf aufgrund von Trackern, die dem Besucher nicht bekannt gegeben werden, nicht geladen werden. Der Website-Eigentümer muss die Website mit seinem CMP einrichten, um diesen Inhalt in die Liste der verwendeten Technologien aufzunehmen.

powered by Usercentrics Consent Management Platform

Eine weitere Maßnahme ist die Integration des Nachtbus-Tarifs in den regulären AVV-Tarif. Das gesonderte Nachtbusticket wurde bereits abgeschafft. Ticketinhaber können seither somit alle AVV-Nachtbusse im Geltungsbereich ihres Fahrscheins inklusive Mitnahmeregeln ohne zusätzliche Kosten nutzen.

Zum 1. August plant der AVV zudem die Einführung eines 365-Euro-Tickets für Schüler, Auszubildende, Bundesfreiwilligendienstleistende sowie Teilnehmer an einem freiwilligen sozialen oder ökologischen Jahr. Es soll 12 Monate gültig sein und zur unbegrenzten Nutzung von Bussen und Bahnen im gesamten Verbundgebiet berechtigen. Die Einführung eines 365-Euro-Tickets wird derzeit als Pilotprojekt vom Freistaat Bayern bis 2023 maßgeblich gefördert. Aus Sicht des AVV könnte dieses Angebot maßgeblich dazu beitragen, junge Menschen langfristig für den ÖPNV zu gewinnen.

„Mit diesen Maßnahmen ist es gelungen, für unsere Fahrgäste attraktive neue Angebote bereitzustellen und insbesondere für Inhaber von Abonnements und Zeitkarten einen erheblichen Mehrwert zu schaffen“, sagt Dr. Linda Kisabaka, Geschäftsführerin des AVV. „Mit der geplanten Einführung des 365-Euro-Tickets möchten wir jungen Menschen künftig ermöglichen, für nur einen Euro am Tag im ÖPNV unterwegs zu sein. Wir sind uns sicher, dass das der richtige Schritt ist, um sie langfristig für den ÖPNV zu gewinnen.“

So belastet Corona den Augsburger ÖPNV

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden dieser Anzeige!

Wir verwenden einen Drittanbieterdienst, um Anzeigen darzustellen, die möglicherweise Daten über Ihre Aktivität sammeln. Bitte überprüfen Sie die Details und akzeptieren Sie den Dienst, um diese Anzeige zu sehen.

Dieser Inhalt darf aufgrund von Trackern, die dem Besucher nicht bekannt gegeben werden, nicht geladen werden. Der Website-Eigentümer muss die Website mit seinem CMP einrichten, um diesen Inhalt in die Liste der verwendeten Technologien aufzunehmen.

powered by Usercentrics Consent Management Platform

Einkünfte durch den Ticketverkauf sind im AVV ein essenzieller Baustein zur wirtschaftlichen Sicherung der Verkehrsunternehmen. Steigende Kosten für die Erbringung der Verkehrsleistung müssen den Verkehrsunternehmen durch Einnahmen aus Ticketverkäufen und Beiträge der Öffentlichen Hand ausgegelichen werden. Hier machen sich laut AVV die Folgen der Corona-Pandemie nach wie vor deutlich bemerkbar, die zu teils drastischen Fahrgast- und Einnahmerückgängen geführt hat und damit höhere Zuschüsse der Aufgabenträger erfordert. Zugleich mussten hohe Investitionen in Maßnahmen zum Schutz der Gesundheit von Mitarbeiter:innen und Fahrgästen getätigt werden.

Weitere Artikel zum Gleichen Thema
nach oben