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AVV in der Corona-Krise: „Es wird langsam kritisch“
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Augsburger Verkehrs- und Tarifverbund

AVV in der Corona-Krise: „Es wird langsam kritisch“

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Dr. Linda Kisabaka leitet seit Februar 2021 den Augsburger Verkehrs- und Tarifverbund (AVV). Foto: Angelina Märkl/B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN
Von Angelina Märkl

Wie soll der AVV nach der Corona-Krise wieder Fahrgäste zurückgewinnen? Die neue Geschäftsführerin hat Linda Kisabaka ihre Ideen vorgestellt.

Viele Menschen fahren wegen der Corona-Pandemie lieber mit dem Auto oder Fahrrad als mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Zu groß ist die Sorge vor einer Ansteckung in Bus und Bahn. Der Augsburger Verkehrs- und Tarifverbund (AVV) verzeichnete 2020 einen Einnahmerückgang von minus 17 Prozent gegenüber 2019. Und der Einbruch setzt sich 2021 fort: Im Januar waren es 25 Prozent beziehungsweise im Februar 32 Prozent im Vergleich zu den Monaten des Vorjahres. Obwohl die Ansteckungsgefahr im Nahverkehr laut mehreren Studien gering sei, „müssen wir trotzdem feststellen, dass die Fahrgäste den ÖPNV meiden", äußert sich Linda Kisabaka, die den AVV seit Februar 2021 leitet. Während viele Abo-Kunden dem AVV im vergangenen Jahr noch treu waren, verzeichnete der AVV 2021 weniger Neuabschlüsse.

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Kisabaka glaubt an Erholung nach Corona

Zudem reduzieren die anhaltenden Lockdown-Maßnahmen den Gelegenheits- und Freizeitverkehr auf nahezu Null. „Erholen werde sich das Ganze erst, wenn alle wieder miteinander unterwegs sein können“, glaubt die Geschäftsführerin. Allerdings ist sie auch davon überzeugt, dass Homeoffice nach der Pandemie weiter eine Rolle spielt. Das bewirke ebenfalls einen Fahrgastrückgang. „Auf dieses geänderte Nutzungsverhalten werden wir reagieren müssen“, so Kisabaka. Nun stehe sie vor der Herausforderung, Konzepte für die Fahrgastrückgewinnung zu entwickeln.

AVV hofft auf ÖPNV-Rettungsschirm

Der Rückgang der Gesamt-Fahrgeldeinnahmen habe auch direkten Einfluss auf die Finanzausstattung. „Es wird langsam kritisch“, so Kisabaka.  2020 konnten die pandemiebedingten Schäden zu 90 Prozent durch den ÖPNV-Rettungsschirm finanziert werden. Die verbleibenden 10 Prozent tragen die Aufgabenträger beziehungsweise Verkehrsunternehme. Dass es auch 2021 einen Rettungsschirm gibt, sei „extrem wichtig“. 

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Die Verkehrswende soll aber trotz der Auswirkungen der Pandemie weitergehen. Dabei setzt Kisabaka nicht auf Preissenkungen, sondern auf eine Weiterentwicklung des Angebots. Studien und auch das Vorbild Wien mit seinem 365-Euro-Ticket hätten gezeigt, dass der Preis weniger Einfluss auf die Anzahl der Fahrgäste habe als das „Gesamtsystem". Daher liege der Fokus des AVV darauf, das Angebot für den Fahrgast attraktiv zu gestalten.

Kisaba setzt auf On-Demand-Angebote 

Beim Regionalbusverkehr will Kisabaka stärker auf so genannte On-Demand-Angebote setzen. Ob dann wenig genutzte Buslinien durch Kleinbusse, die auf Anforderung kommen, ersetzt werden, ist noch unklar. Der Verkehrsverbund müsse sich aber erst einmal Gedanken machen, was sie „in welcher Form finanziert kriegen“. Änderungen seien auch nicht so schnell zu erwarten, da diese mit der Neuausschreibung von Buslinien, die ab 2024 in die nächste Runde gehen, erfolgen müssen. 

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