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Burger King: Betriebsräte in der Pfanne? Yi-Ko Holding AG NGG
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Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG)

Burger King: Betriebsräte in der Pfanne? Yi-Ko Holding AG NGG

 Auch ein Burger King in Augsburg ist von den Negativ-Schlagzeilen des Franchisers betroffen, Foto: B4B SCHWABEN

Im Mai 2013 hat die Yi-Ko Holding GmbH aus Stade deutschlandweit insgesamt 91 Burger King-Filialen als Franchise-Partner übernommen. Inzwischen soll, laut NGG, bereits mehreren Betriebsräten Kündigungen ausgesprochen worden sein und es hagelt Kritik von zahlreichen Seiten. Am Mittwoch findet am Arbeitsgericht in Augsburg die erste Gerichtsverhandlung im Fall Burger King statt.

Ein neuer Burger King-Franchise-Partner sorgt in der deutschen Fast-Food-Landschaft für großen Wirbel – auch in Augsburg. Hier will der Franchiser Yi-Ko Holding AG dem Betriebsrat kündigen. Auch in weiteren deutschen Filialen laufen zeitgleich Kündigungen, die Betriebsräten ausgesprochen worden. Am Mittwoch wird sich in der Gerichtsverhandlung am Augsburger Arbeitsgericht zeigen, ob die Kündigung gerechtfertigt bzw. rechtens ist oder nicht.

Burger King-Franchiser will deutschlandweit mehrere Betriebsräte fristlos kündigen

Insgesamt 91 deutsche Burger King-Filialen wechselten Anfang Mai 2013 den Besitzer und fielen damit unter die Obhut des Franchise-Nehmers Yi-Ko Holding AG. Wie die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) berichtet, sollen Arbeitnehmer-Rechte in den betroffenen Burger King-Filialen missachtet und Betriebsräte behindert werden. Auch Augsburg ist offenbar von der misslichen Betriebslage betroffen: In Augsburg, Bochum, Frankfurt und Dortmund will Burger King laut NGG gewerkschaftlich aktive Betriebsräte mit fadenscheinigen Begründungen fristlos kündigen – unter anderem auch in Augsburg.

Kündigungsgrund oder Kündigungsschwindel bei Burger King-Franchiser?

„Die Kündigungsvorwürfe sind vollkommen unbegründet, da werden teils abenteuerliche Dinge konstruiert“, berichtet Tim Lubecki, der schwäbische Regional-Geschäftsführer der NGG. Der Betriebsrat in Augsburg solle angeblich Geld aus dem Tresor entwendet haben. „In Frankfurt fordert Burger King 49.000 Euro von einem Betriebsrat zurück. Ihm wird vorgeworfen, er hätte die letzten zwei Jahre nichts gearbeitet“, so Lubecki – und führt die Liste weiter: In Dortmund habe sich eine Burger King-Mitarbeiterin krankschreiben lassen – nun wird behauptet, auch der Betriebsrat habe sich die Krankschreibung erschlichen, so Lubecki weiter.

Yi-Ko Holding AG ist größter deutscher Burger King-Franchisenehmer

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Die Yi-Ko Holding AG, ein Unternehmen aus Stade, ist mit dem Kaufvertrag der größte deutsche Burger King-Franchise-Partner. Insgesamt ist die amerikanische Fast-Food-Kette in Deutschland mit knapp 700 Filialen vertreten. Als 50/50-Joint-Venture betreiben die beiden Besitzer Ergün Yildiz und Alexander Kolobov den Burger King-Franchiser gemeinsam und teilen sich, wie die Frankfurter Rundschau bereits im Mai berichtete, das Tagesgeschäft: Yildiz zeigt sich verantwortlich für da Tagesgeschäft, während Kolobov für die Finanzierung der Übernahme sorgte.

Gerichtsverhandlung um Augsburger Burger King-Betriebsrat am kommenden Mittwoch

„Sind die Filialen erstmal ohne Betriebsrat, sind die übrigen Beschäftigten den Herren Yildiz und Naujoks schutzlos ausgeliefert“, kommentiert Lubecki von der NGG Schwaben das aktuelle Geschehen. In Augsburg findet die Verhandlung zur Kündigung des Betriebsrats kommende Woche am Mittwoch, den 7. August 2013, im Arbeitsgericht statt. Gemeinsam mit dem Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) ruft die NGG um 10.45 Uhr zu einer Kundgebung auf – Verhandlungsbeginn ist um 11.15 Uhr.

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