Nachhaltigkeit im B2B-Marketing

Bundesverband Industrie Kommunikation: Markenimage macht 35 Prozent des Erfolgs aus

Kai Halter, Eva-Maria Haser, Dr. H. Werner Utz, Beat Ludin, Maurice Beijk. Foto: bvik
Der Erfolg einer Marke hängt von verschiedenen Faktoren ab. Ein entscheidender Punkt wird zunehmend das Thema Nachhaltigkeit und Corporate Social Responsibility (CSR) sein. Der Bundesverband Industrie Kommunikation (bvik) e.V. lud daher B2B-Firmen zu einer Veranstaltung bei der Uzin Utz AG zum Thema „Nachhaltigkeit als Unternehmens-Strategie und Umsetzung von CSR im B2B-Marketing“ ein.

CSR beeinflusst nicht nur das Markenimage, sondern wirkt sich auch direkt auf den Unternehmens-Erfolg aus. Wer im CSR- Bereich erfolgreich sein will, braucht nachhaltige Werte, aufbauend auf einer durchgängigen und transparenten Strategie. Als Best Practice Beispiel trat der Gastgeber der bvik-Veranstaltung, die Uzin Utz AG, auf.

Utz: Nachhaltigkeit muss intern kommuniziert werden

Ein Pionier in diesem Bereich ist Dr. H. Werner Utz, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Uzin Utz AG. „Nachhaltiges Handeln bedeutet – heute und zukünftig – verantwortungsvoll zu agieren. Dieser Leitgedanke ist seit jeher in unserer Unternehmenskultur verwurzelt“, erklärte dieser. „Das Wichtigste ist, dass man die eigenen Mitarbeiter für das Thema begeistert, denn sie müssen dahinter stehen und es nach außen tragen. Die Mitarbeiter sind demnach wertvoller als jede ‚grüne‘ Broschüre.“ Die interne Kommunikation sei daher ein zentraler Aspekt einer Nachhaltigkeits-Strategie.

„Grün handeln“ wird immer wichtiger

Ein weiteres Unternehmen welches das Thema Nachhaltigkeit in sein Markenbild integriert hat, ist ebm-papst. Der weltweit führende Hersteller von Ventilatoren und Motoren präsentiert sich mit einem GreenTech-Label. „Unser GreenTech ist integraler Bestandteil unserer Unternehmens-Philosophie und fest in unserer Marketing-Strategie verankert“, erklärt Kai Halter, Director Marketing der ebm-papst Mulfingen GmbH & Co. KG und Vorstandsvorsitzender des bvik. Das GreenTech-Zeichen wurde von ebm-papst sogar als DNS-Spirale dreidimensional visualisiert und in den Mittelpunkt jedes Messestands integriert. Halter ist sich sicher, dass nachhaltiges Denken in Zukunft noch mehr an Bedeutung gewinnen wird und B2B-Unternehmen nicht mehr daran vorbeikommen werden, „grün zu handeln“.

Markenimage als entscheidender Faktor

Wie wichtig es ist, das eigene Markenimage weiterzuentwickeln, machte Alexander Biesalski, Geschäftsführender Gesellschafter der Biesalski & Company GmbH, deutlich: „Marken liefern einen wesentlichen Anteil am Unternehmenswert. Im B2B-Bereich beläuft sich der Wert auf rund 35 Prozent. Es lohnt sich deshalb, in die eigene Marke zu investieren, um dadurch Geld zu verdienen.“ Seiner Meinung nach ist Nachhaltigkeit ein Kompetenzfeld, das Hidden Champions hilft, erfolgreich zu sein. „Entscheidend ist es, das Thema Nachhaltigkeit zu besetzen, Schwerpunkte festzulegen und sich bei der Umsetzung auf ausgewählte Bereiche zu fokussieren. Man sollte lieber weniger machen, das dafür entsprechend professionell präsentieren und nach außen kommunizieren“, so Biesalski.

Alexander Biesalski, Geschäftsführender Gesellschafter BIESALSKI & COPMANY. Foto: bvik

Bundesverband Industrie Kommunikation e.V.

Der Bundesverband Industrie Kommunikation e.V. (bvik) wurde 2010 gegründet und ist eine unabhängige Organisation für Marketing-Verantwortliche der Industrie und Profis der B2B-Kommunikations-Branche. Der Verband hat es sich zum Ziel gesetzt, die Zusammenarbeit zwischen Industrie-Unternehmen und Kommunikations-Dienstleistern zu fördern, zu verbessern und zu professionalisieren.

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Alexander Biesalski, Geschäftsführender Gesellschafter BIESALSKI & COPMANY. Foto: bvik

Bundesverband Industrie Kommunikation e.V.

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