Stimmungsbild

Bürgerumfrage zeigt: Augsburger fühlen sich sicher

Alle zwei Jahre versucht Augsburg mit einer Bürgerumfrage das aktuelle Stimmungsbild in der Stadt einzufangen. Gegenstand der Auswertung sind Fragen zu Möglichkeiten, Potenzial wie derzeitigen Lebensbedingungen.

Während die Aufklärungsquote mit 69,9 Prozent gleichblieb, sank die Anzahl an Straftaten im Vergleich zum Vorjahr um 8,6 Prozent. Damit gilt Augsburg als sichere Großstadt. In der jährlich stattfindenden Bürgerumfrage soll aber ermittelt werden, ob sich dies im subjektiven Sicherheitsempfinden der Augsburger widerspiegelt. Das Ergebnis: Knapp 90 Prozent der Befragten fühlen sich in Augsburg sicher.

Wer sich unsicher fühlt

Bei einer Partizipation von 4500 Teilnehmern aus allen Altersgruppen und Bildungsschichten, sind es vor allem die 60 bis 70-Jährigen und Augsburger ohne oder mit niedrigem Bildungsabschluss, die die Kriminalität als Negativ-Kriterium anführen.

Sicherheitsgefühl in Wohnungen am höchsten

Im Vergleich zum Survey von 2015 verschlechterte sich das Sicherheitsgefühl marginal.  Trotzdem sind weite Verbesserungen zu der Situation in den Jahren 2013 und 2011 in der Augsburger Innenstadt und an Haltestellen feststellbar. Am sichersten fühlen sich die Augsburger aller Stadtbezirke in ihrer Wohnung, am unsichersten nach Einbruch der Dunkelheit in Parks und Grünanlagen. Hier besteht auch der größte Unterschied gegenüber dem Sicherheitsempfinden tagsüber.

Sicherheit in Vierteln wichtig bei der Wohnungssuche

Die Stadtbezirke mit dem größten Sicherheitsgefälle zwischen Tag und Nacht sind Oberhausen–Süd, Bleich und Pfärrle. Im Spickel sowie im Wolfram- u. Herrenbachviertel sind fallen die Unterschiede am geringsten aus. Bei der letzten Wohnungssuche war die Sicherheitsausstattung der Wohnung für mehr als die Hälfte der Befragten wichtig, die Sicherheit der Wohngegend sogar für knapp 90 Prozent der Befragten.

Hälfte aller Augsburger befürwortet Verbesserung in Sicherheitsausstattung

Knapp ein Viertel der Befragten veranlasste in den letzten fünf Jahren in ihrer Wohnung Verbesserungen bei der Sicherheitsausstattung. Ebenfalls etwa ein Viertel wäre bereit, für Verbesserungen in diesem Bereich mehr zu bezahlen. Auch hier zeichnet sich ein ähnliches Bild, wie schon bei der Sicherheits-Wahrnehmung im Allgemeinen ab: Die um die 70-Jährigen legen mehr Wert auf eine angemessene Sicherheitsausstattung, als die unter 30-Jährigen.

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