Großeinsatz der Polizei

Bombendrohung am Augsburger Rathausplatz

In der Nacht vom 2. auf den 3. Juli hat die Stadt Augsburg eine Bombendrohung per Mail erhalten. Das Rathaus wurde von der Polizei abgesperrt und durchsucht. Bereits gegen Vormittag wurde die Sperrung wieder aufgehoben.

Am 3. Juli gegen Vormittag wurde das Augsburger Rathaus von der Polizei abgesperrt. In der vorigen Nacht sei im digitalen Posteingang der Stadt Augsburg eine Droh-Mail angekommen, in der die Rede von einer im Rathaus platzierten Bombe gewesen sei. Was genau in der Mail stand, könne nicht öffentlich preisgegeben werden. Aufgrund der Drohung wurde der unmittelbare Bereich um das Augsburger Rathaus von der Polizei abgesperrt. Laut Aussage des Polizeisprechers Michael Jakob waren 30 Einsatzkräfte und zwei Sprengstoffhunde im Einsatz, um vor Ort für Sicherheit zu sorgen und der Drohung nachzugehen. Auch der Nahverkehr wurde eingeschränkt, da weder Straßenbahn noch Fußgänger in direkter Nähe des Gebäudes verkehren konnten. In den Gastronomiebetrieben auf dem Rathausplatz konnte der Betrieb normal weitergehen, da sie sich nicht in gefährlicher Nähe befunden haben.

Entwarnung: Keine verdächtigen Gegenstände wurden gefunden


„Wir nehmen eine solche Situation grundsätzlich immer ernst. Wir gehen auf Nummer sicher und treffen die nötigen Maßnahmen“, versichert Polizeisprecher Michael Jakob. „Schnelligkeit ist hier der falsche Berater. Ich bin jedoch guter Hoffnung, dass das Leben am Augsburger Rathausplatz bald wieder normal weitergehen kann.“ Gegen 10:38 Uhr wurde Entwarnung gegeben, da vor Ort keine verdächtigen Gegenstände gefunden worden. Die Absperrungen wurden daraufhin wieder abgebaut. Die weiteren Ermittlungen laufen jetzt erst vertieft an, hierzu können noch keine genaueren Details verraten werden. „Wir müssen in aller Ruhe und Genauigkeit die Prüfungen abwarten“, betont Jakob.

Gute Stimmung nach der Entwarnung

Am gleichen Tag sollten zehn Brautpaare von Oberbürgermeisterin Eva Weber getraut werden. Auch hier hat die Bombendrohung einiges auf den Kopf gestellt: Die Trauungen haben in einem anderen Raum stattgefunden und das auf dem Rathausplatz aufgestellte Kettenkarussell hat nach der Entwarnung wieder für gute Stimmung gesorgt.

Kein offensichtlicher Zusammenhang zur Bombendrohung 2019

Bereits im Jahr 2019 wurden das Augsburger Rathaus und die Stadtverwaltung aufgrund einer Bombendrohung evakuiert. Dabei handelte es sich jedoch um eine bundesweite Aktion: Mehrere Rathäuser in verschiedenen Städten waren hiervon betroffen. Inwiefern hier ein Zusammenhang bestehe, könne Polizeisprecher Jakob weder ausschließen noch bestätigen.

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