Corona-Maßnahme

Bernd Siegmund zu FFP2-Masken: „Wir könnten Augsburg versorgen“

Ab 18. Januar gilt in Bayern für Einzelhandel und ÖPNV eine FFP2-Maskenpflicht. Bernd Siegmund in Augsburg stellt diese bereits seit April her. Weshalb bereits kurz nach Verkündung der Pflicht der Server überlastet war und ob die Masken für ganz Bayern ausreichen, erklärt Bernd Siegmund, Geschäftsführer der gleichnamigen GmbH aus Augsburg, im Interview.

B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN: Herr Siegmund, ab 18. Januar gilt in Bayern FFP2-Maskenpflicht für Einzelhandel und öffentlichen Personennahverkehr. War mit einer solchen Regelung zu rechnen?

Bernd Siegmund: Die neue FFP2-Regelung ist aus unserer Sicht zur Eindämmung des Infektionsgeschehens sinnvoll. Trotzdem kam sie für uns als einen der größten Maskenlieferanten der Region genauso überraschend.

Die Nachfrage wird steigen. Sind Sie in der Lage Augsburg oder sogar ganz Bayern zu versorgen?

Augsburg könnten wir leicht versorgen – für ganz Bayern reichen unsere Kapazitäten aktuell noch nicht aus.

Sie stellen Ihre Masken in China her. Wie lange dauert der Versand nach Deutschland?

Per Luftfracht dauert der Versand der Masken 14 Tage.

Ihr Server ist bereits kurz nach Verkündung der FFP2-Pflicht überlastet gewesen. Haben Sie den Verkauf wieder unter Kontrolle?

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Unser Server kann nur eine gewisse Anzahl von Aufträgen gleichzeitig bearbeiten, weshalb diese Überlastung zustande gekommen ist. Wir hoffen, dass sich die Lage in Kürze wieder entspannt. Die Homepage ist jedoch jederzeit weiterhin zu erreichen.

Haben Sie vor, die Produktion aufgrund der gesteigerten Nachfrage hochzufahren?

Wir haben einen gewissen Vorlauf an Masken. Ein Hochfahren der Produktion ist derzeit nicht geplant, da noch nicht klar ist, ob der gesteigerte Bedarf nachhaltig sein wird beziehungsweise wie lange noch Masken in diesem Ausmaß benötigt werden.

In Apotheken werden Ihre Masken teilweise für den vierfachen Preis verkauft als auf der Webseite. Woran liegt das?

Die Apotheken leisten einen großen Beitrag an intensiver Beratung und tragen das Kostenrisiko durch Aufbau von Lagerbeständen, um die Bevölkerung in ausreichendem Maße versorgen zu können.

Wie stark steigt der Schutz bei einer FFP2-Maske im Gegensatz zu anderen Stoffmodellen?

Das hängt von der Qualität der Stoffmaske ab. In der Regel filtert eine FFP2 Maske bis zu 100 Mal mehr Aerosole aus der Luft. So könnte das Corona-Virus weiter eingedämmt werden.

Ist es möglich, innerhalb weniger Tage alle Bürger mit einer solchen Maske auszustatten?

Auch wir haben leider keinen vollen Überblick über die bereits vorhandenen Kapazitäten.

Wann gehen Sie davon aus, dass jeder mit genügend FFP2-Mundschutz ausgestattet sein wird?

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Diese Frage können wir nicht beantworten – wir wissen weder wie häufig die Masken tatsächlich gewechselt werden, noch wie lange diese Corona-Maßnahmen aufrecht erhalten werden und auch nicht, wann von dem Erreichen der Herdenimmunität ausgegangen werden kann. 

Bereits Ende des letzten Jahres hat Bernd Siegmund im Interview verraten, weshalb sich sein Unternehmen gegen „Made in Germany“ entschieden hat, woher sein Unternehmen das nötige Know-How zur Herstellung der Masken hat und wieso die Logistik aktuell ein „Drama“ ist.

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Bernd Siegmund: Die neue FFP2-Regelung ist aus unserer Sicht zur Eindämmung des Infektionsgeschehens sinnvoll. Trotzdem kam sie für uns als einen der größten Maskenlieferanten der Region genauso überraschend.

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Das hängt von der Qualität der Stoffmaske ab. In der Regel filtert eine FFP2 Maske bis zu 100 Mal mehr Aerosole aus der Luft. So könnte das Corona-Virus weiter eingedämmt werden.

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