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Beleuchtung am CFS: Jetzt spricht der WBG-Chef
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Stadt Augsburg

Beleuchtung am CFS: Jetzt spricht der WBG-Chef

 So sollte das Curt-Frenzel-Stadion ursprünglich aussehen. Foto: Stadt Augsburg

Am vergangenen Freitag wurde die Außenfassade des Curt-Frenzel-Stadions zum ersten Mal offiziell beleuchtet. Schon kam es zu Diskussionen um die Beleuchtung. Denn ursprünglich hieß es, das neue Stadion der Panther sähe aus wie „eine Eisscholle“. WBG-Chef Dr. Mark Dominik Hoppe erklärt, wieso dem jetzt doch nicht so ist.

von Sandra Hinzmann, Online-Redaktion

Am 29. August fand das erste Heimspiel der Augsburger Panther in dieser Saison statt. Für die Panther ging das Spiel nicht gut aus, ebenso für die Verantwortlichen des Curt-Frenzel-Neubaus. Bürger und Medien beklagten sich über die LED-Außenfassade. Denn die sah nicht – wie versprochen – wie eine leuchtende Eisscholle aus. Die beleuchtete Außenfassade zeigt bunt beleuchtete Streifen. Das passt den Panther-Fans aber nicht. Schuldig werden wieder die Architekten gesprochen, die einst schon für den Bau-Pfusch an den Pranger gestellt wurden.

Beleuchtungsplan „Eisscholle“ musste auf Eis gelegt werden

Doch jetzt meldet sich auch WBG-Chef Dr. Mark Hoppe zu Wort. Er kann die negativen Äußerungen und Schlagzeilen zur neuen Außenbeleuchtung nicht nachvollziehen. Zwar gab es tatsächlich vor einiger Zeit den Plan einer „beleuchteten Eisscholle“, doch davon mussten sich die Planer Hermann & Öttl aus unterschiedlichen Gründen verabschieden.  Wie Beleuchtungsexperten bereits 2012 nachgewiesen haben, sei eine komplett gleichmäßige Hinterleuchtung nur mit einer großen Anzahl an Lichtquellen herzustellen gewesen. Andernfalls hätten die Stahlträger ein dunkles Schattenraster über die Fassadenfläche gebildet.

Anwohner waren gegen „Eisscholle“

Aber auch die Anwohner aus der direkten Umgebung waren gegen diese Pläne. „Gegen die zu helle „Eisscholle“ haben sich auch Bewohner aus dem Wohnumfeld des Stadions gewehrt. Es war klar, dass die Lichtemissionen der Eisscholle den zugelassenen Grenzwert um ein vielfaches überschritten hätten. Zudem hat uns das städtische Umweltamt darauf hingewiesen, dass angrenzende Wohngebäude nach 22 Uhr nur um ein Lux aufgehellt werden dürfen“, so Dr. Hoppe.

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Infografiken zur Eisscholle sind irreführend

Vor diesem Hintergrund legten Hermann & Öttl eine angepasste Variante zur Ausführungs- und Detailplanung für die Fassade vor. Die Augsburger Gesellschaft für Stadtentwicklung (AGS) ließ daraufhin einen 4 x 7 Meter großen Fassadenabschnitt im Maßstab 1 zu 1 fertigen, um die Wirkung und Beleuchtungsart realistisch darstellen zu können. Das Modell diente auch zur Messung der zu erwartenden Beleuchtungsstärke und des Abstrahlverhaltens der LED-Lichtschienen. „Dies war erforderlich, um die Beeinträchtigung der umliegenden Wohnbebauung durch eine unzulässige Nachtaufhellung zu vermeiden. Dass noch immer Infografiken mit der erleuchteten Eisscholle herumkursieren, ist unglücklich und leider nicht optimal. Damit hat sich womöglich eine unrealistische Vorstellung von der Fassade verfestigt“, räumt Dr. Hoppe ein.

Pläne für Fassade wurden bereits 2012 präsentiert

Zur öffentlichen Vorstellung des hinterleuchteten Fassadenabschnitts in der Turnhalle der Reese-Kaserne und um Fragen zu stellen, wurden Mitte Mai 2012 nicht nur die Mitglieder des Bauausschusses, sondern alle Stadtratsmitglieder und die Augsburger Panther eingeladen. Auch im darauffolgenden Sportausschuss war die CFS-Fassade Thema. Weitere externe Nachfragen zur CFS-Außenfassade sind von der AGS nicht nur mit Fotos des Modellabschnitts, sondern auch mit dem Hinweis beantwortet worden, die Beleuchtung sei in „unregelmäßigen Strukturen geplant. Der gewünschte Effekt ist, dass die Fassade hinterleuchtet ist und kaum in die Umgebung abstrahlt.“

Probebeleuchtung gab keinen Grund zur Kritik

„Über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten“, so der WBG-Chef. Er bedauere, dass es zu Kritik an der Fassadenbeleuchtung gekommen sei. „Auf die Probephase der Beleuchtung, wie sie abschnittsweise von Oktober 2013 bis Januar 2014 gemacht wurde, gab es keinerlei negative Reaktion“, so Dr. Hoppe.

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