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bayme vbm zur konjunkturellen Lage der M+E Industrie Schwaben
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ibw - Informationszentrale der Bayerischen Wirtschaft e. V.

bayme vbm zur konjunkturellen Lage der M+E Industrie Schwaben

 Stefan Geiffenberger und Johannes Juppe. Foto: B4B SCHWABEN

Halbjährlich führt die bayme vbm unter ihren Mitgliedern eine Umfrage zur aktuellen und prognostizierten Lage in Schwaben durch. Diese wird ausgewertet und mit den Angaben aus dem letzten Halbjahr  verglichen. Die Ergebnisse wurden gestern vorgestellt.

von Iris Zeilnhofer, Online-Redaktion

Die bayerische M+E Industrie steckt in einer Flaute. Für die Region Schwaben ergibt sich, verglichen damit, ein eher positiveres Gesamtbild. Das sind die Ergebnisse der bayme vbm Umfrage zum Thema „Konjunkturelle Lage der M+E Industrie in Bayern und Schwaben“. Halbjährlich befragt die bayme vbm seine Mitglieder zu diesem Thema, sammelt und wertet die Daten aus.

Schwabens M+E Industrie schätzt momentane Lage positiver als Bayern ein

Die schwäbische M+E Industrie schätzt die momentane konjunkturelle Lage sogar besser ein, als noch im Sommer. Der Saldo liegt mit +34,8 Prozentpunkten doppelt so hoch wie bei der vergangenen Umfrage (+16,5 Punkte). Fast 48 Prozent bewerten das Inlandsgeschäft als gut, nur 13 Prozent als schlecht. Auch die Einschätzungen bezüglich des Exportgeschäftes liegen Höher als noch im Juli.

Sinkende Prognosen für kommendes Halbjahr

Bei den Erwartungen für das kommende Halbjahr sieht es allerdings anders aus. Hier liegen die Umfrage Salden im negativen Bereich. Beim Inlandsgeschäft gehen 15 Prozent, beim Auslandsgeschäft sogar 24 Prozent, von einer Verschlechterung aus. Als Grund für diese sinkenden Werte nennt Stefan Geiffenberger, Vorsitzender des Vorstands der bayme vbm Region Augsburg, das Schwaben „länger auf der positiven Welle mitgefahren ist“. Die negativen Prognosen sind also nur eine Zeitverschobene Reaktion.

Starke Schwankungen was die Zukunftsaussichten von In- und Ausland betreffen

Ein Rücklauf ist bei der schwäbischen M+E Industrie auch im Bereich der Produktions- und Investitionspläne zu bemerken. Einzig die ausländischen Standorte haben laut ihnen eine bessere Perspektive zu erwarten. Bei ihnen gibt sich ein Saldo von +8 Punkten was die Beschäftigungspläne der Unternehmen angeht. Im Vergleich dazu wird der Anstieg im Inland laut den Unternehmen wohl langsam auslaufen. Es wird von 24 Prozent der Betrieben geplant, im ersten Halbjahr 2015 zusätzliche Arbeitsplätze zu schaffen, doch hört man parallel dazu von 22 Prozent das komplette Gegenteil: Stellenabbau.

Die Probleme der schwäbischen und deutschen Wirtschaft

Warum ist das so und was kann dagegen unternommen werden? Stefan Greiffenberger fordert, dass die Politik den Industriestandort Deutschland und Bayern wieder mehr in den Fokus nehmen muss. Ein Vergleich mit den anderen EU-Ländern sei nur relativ, da die Wirtschaft dieser Staaten im Vergleich zu den USA und Asien stark gesunken sei. Vor allem die gestiegenen Lohnstückkosten in Deutschland von rund 16 Prozent (seit 2008) seien im internationalen Wettbewerb ein großes Problem.  Auch flächendeckender Mindestlohn, steigende Energie- und Stromkosten plus eine Unsicherheit durch die Energiewende, seien ebenfalls hinderliche Faktoren.

Tarifrunde darf den Erhalt der Arbeitsplätze nicht außer Acht lassen

Mit dem Blick in Richtung der M+E Tarifrunde 2015 im Januar, wies Stefan Greiffenberger darauf hin, den Erhalt von 790 000 Arbeitsplätzen im Freistaat im Auge zu behalten. Er sprach dabei auch über die Forderungen der IG Metall nach tariflich geregelten Weiterbildungen und Lohnerhöhungen. 

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