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bayme vbm zieht Fazit: Girls‘ Day Akademie in Schwaben erfolgreich
Recruitingprojekt

bayme vbm zieht Fazit: Girls‘ Day Akademie in Schwaben erfolgreich

Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der vbw. Foto: vbw
Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der vbw. Foto: vbw

Technische Berufe sollen für Frauen attraktiver werden. Das ist das Ziel der Girls‘ Day Akademie. Das Fazit für die vorwiegend virtuelle Akademie 2020.

Die bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeberverbände bayme vbm haben eine positive Bilanz zu ihrem Projekt „Girls‘ Day Akademie“ gezogen. Mitgewirkt haben außerdem die Regionaldirektion Bayern der Bundesagentur für Arbeit und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie. bayme vbm Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt betonte anlässlich der Veranstaltung: „Derzeit sind rund 26 Prozent der Beschäftigten in der bayerischen M+E Industrie weiblich, deutschlandweit nur rund 20 Prozent. Wir wollen, dass noch mehr Frauen den Weg in technische Berufe und damit in die bayerischen M+E Unternehmen finden. Dafür müssen wir zum einen über die sehr guten Rahmenbedingungen in der M+E Industrie informieren.“ Außerdem erklärte er: „Die bayerische M+E Industrie steht für hohe Übernahmequoten und sehr gute Verdienste. Zum anderen müssen wir Frauen noch besser als bisher an die ‚Männerdomäne Technik‘ heranführen. Die ‚Girls‘Day Akademie‘ ist eine erfolgreiche Initiative, um schon bei jungen Mädchen Begeisterung für Technik zu wecken.“

Hubert Aiwanger: Bei MINT auf Frauen setzen

Ralf Holtzwart, Vorsitzender der Geschäftsführung der Regionaldirektion Bayern der Bundesagentur für Arbeit, ergänzte: „Mit der Girls‘ Day Akademie möchten wir junge Frauen ermutigen, ihre Stärken zu nutzen und sich nach der Schule für einen technischen Beruf zu entscheiden. Im Rahmen der Akademie können sich Mädchen mit interessanten und abwechslungsreichen Aktivitäten aus den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik ausprobieren.“ Zudem erklärte er auch den Vorteil für teilnehmende Firmen: „Die beteiligten Unternehmen können direkt für diese Ausbildungsberufe werben und so selbst etwas für ihren Fachkräftenachwuchs tun. Daher haben alle Beteiligten einen großen Gewinn davon.“ Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger fügte hingegen an: „Die Girls‘ Day Akademie ist ein hervorragendes Projekt, das junge Frauen für technische Berufe begeistert. Die Corona-Krise darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Fachkräftebedarf insbesondere bei MINT bleibt – und hier müssen wir auf die Frauen setzen.“

Über das Kooperationsmodell

19 Akademien werden derzeit im Freistaat als Kooperationsmodell zwischen einer teilnehmenden Schule, mehreren Unternehmen und einer weiterführenden Schule oder Hochschule durchgeführt. In Schwaben beteiligen sich im zu Ende gehenden Schuljahr 2019/20 zwei Schulen sowie sieben Unternehmen. Bayernweit sind es 21 Schulen sowie 53 Unternehmen. Die Girls‘ Day Akademien werden während des ganzen Schuljahres für bis zu 15 Schülerinnen angeboten und finden ergänzend zum Schulunterricht statt. Die Teilnehmerinnen treffen sich in der Regel wöchentlich, um ihre technischen Fähigkeiten zu erproben und Einblicke in die M+E Berufswelt zu bekommen. Angesichts der Corona-Krise setzt die Girls‘ Day Akademie verstärkt auf vielfältige digitale Konzepte und Angebote, wie Webinare oder angeleitete Home-Experimente. Auch die Eltern werden im Rahmen eines Online-MINT-Elternabends für Ihre Rolle als Unterstützer im Berufsorientierungsprozess ihrer Töchter über die Chancen für Frauen in MINT-Berufen informiert.

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