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bayme vbm blickt auf 2016: „Die Aussichten waren schon besser“
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bayme vbm blickt auf 2016: „Die Aussichten waren schon besser“

Jürgen Weiß und Johannes Juppe zu den konjunkturellen Lage der M+E Industrie in Schwaben. Foto: B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN

Wo führt es die Bayerische Metall- und Elektroindustrie hin? Was ist für das kommende Halbjahr zu erwarten? Das fragt die bayme vbm regelmäßig ihre Mitglieder. Nun wurden die Ergebnisse vorgestellt – mit einem verhaltenen Ergebnis.

von Iris Zeilnhofer, Online-Redaktion

Bei der Mitgliederbefragung der bayme vbm wurde deutlich: Die schwäbischen Unternehmen sehen die Lage im Vergleich zu ihren restlichen bayerischen Nachbarn weniger gut. Aber deswegen auch nicht zwangsweise schlecht. Die Entwicklungen in Russland, China, Ukraine und Syrien verunsichern die Mitglieder. Geschäftsführer der bayme vbm Geschäftsstelle Schwaben, Johannes Juppe, erklärte: „Die Aussichten waren schon besser.“

27,5 Prozent der Unternehmen haben positive Exporterwartungen

Vergleicht man die Umfrageergebnisse Ende 2015 mit denen aus dem Sommer, dann zeigt sich ein ähnlich gutes Bild. 30 Prozent der Firmen bezeichnen das Inlandsgeschäft als gut. Nur rund sieben Prozent haben negative Erfahrungen. Dies galt auch für den Stand beim Auslandsgeschäft. 27,5 Prozent fällten ein positives Urteil, sieben waren unzufrieden. Beim Blick auf 2016 geht der Großteil jedoch von keinen Veränderungen im Inland aus. Deutlich gestiegen sind dagegen die Exporterwartungen der Metall- und Elektroindustier im Vergleich zum Sommer. 27,6 Prozent der Betriebe blicken optimistisch nach vorne. Allerdings ist auch hier die Lage sehr unterschiedlich.

Unternehmen investieren lieber im Ausland

Investitionen werden weiter lieber im Ausland getätigt, wie Jürgen Weiß, Vorsitzender der bayme vbm Region NordWest Schwaben und geschäftsführender Gesellschafter der Weiss Kunststoffverarbeitung GmbH & Co. KG, berichtete. „Wo produziert wird, interessiert niemanden mehr“, beklagte er. Der Preisdruck ziehe die Unternehmen daher immer öfter ins billigere Ausland. Dort sind die Lohnstückkosten einfach geringer. Dass sich die Investitionen im eigenen Land nicht lohnen, zeigen auch die Nettoumsatzrenditen. Diese liegen bei 20 Prozent der Unternehmen bei unter zwei Prozent. „Das ist deutlich zu wenig, wenn man viel investieren muss“, erklärte Weiß.

Deutlich weniger neue Stellen in der schwäbischen M+E Industrie

Bei den Beschäftigungsplänen sieht es für das laufende Jahr wohl auch nicht ganz so positiv aus, wie noch 2015. Im vergangenen Jahr konnte die M+E Industrie in Schwaben rund 3.000 neue Arbeitsplätze schaffen. „Der Beschäftigungsanstieg wird sich 2016 deutlich verlangsamen“, gab Jürgen Weiß jedoch bekannt. Bayernweit rechnet die Branche mit 5.000 neuen Stellen im ersten Halbjahr. Nur 200 davon sollen auf Schwaben entfallen.

M+E Industrie: Ein „Einbruch“ ist nicht mehr auszuschließen

Die Verunsicherung ist also zu spüren. Die Prognosen dementsprechend moderat. Exportprobleme in vielen Schwellenländern wurden zwar 2015 von den USA und Großbritannien kompensiert, doch bedrückt die politische Situation in China, Russland und Syrien die Stimmung. Die Rahmenbedingungen haben sich geändert, die Unwägbarkeiten und Risiken sind gestiegen. Die bayme vbm fordert daher mehr Flexibilität bei den Tarifverträgen. Diese könne die heimische Politik aus Berlin nicht gewährleistet, wie Jürgen Weiß kommentierte. Ein „Einbruch“ sei nicht mehr auszuschließen, erklärte auch Johannes Juppe, Geschäftsführer der bayme vbm Geschäftsstelle Schwaben. „Gefühlsmäßig“ würden gerade jeder abwarten, denn „keiner weiß, was passiert“.

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