Bayerisches Baugewerbe

Bayerisches Baugewerbe

Klinikum, Landkreis und Bauinnung im Dialog. Die Partner diskutieren über die Vergabepraxis von Aufträgen. Das Bayerische Baugewerbe will, dass mehr kleine und regionale Firmen Aufträge erhalten.

„Voneinander wissen und wahrgenommen werden, sind Grundvoraussetzungen für die Zusammenarbeit.“ Das weiß Michael Püschel, Leitender Verwaltungsdirektor im Landratsamt Augsburg und auch Geschäftsleiter des Krankenhaus-Zweckverbandes Augsburg (KZVA). So nahm er die Einladung von Joachim Puhle, dem Obermeister der Bauinnung Augsburg, gerne an und Püschel brachte als kompetente Gäste den Leiter des Facility Managements Klaus Beekmann und Olaf Walter, Justiziar des Zentralklinikums Augsburg mit.

Regionale Unternehmen müssen Chance bei der Ausschreibung bekommen

Dieser erläuterte im großen Bogen die Baumaßnahmen am Zentralklinikum Augsburg in den kommenden 10 Jahren, die mit einem Gesamtvolumen von 300 Millionen Euro eine der größten Baustelle in Schwaben darstellen. Für die Bauinnung und ihre Unternehmen ist es daher von größter Bedeutung zu wissen, wie die Vergaben von Aufträgen funktionieren. „Bisher haben unsere Firmen häufig die Erfahrung gemacht, dass die Ausschreibungspraxis nur auf Großunternehmen ausgerichtet ist und unsere Handwerksbetriebe nur über Dritte, also Architekten oder Generalunternehmer zum Zug kamen,“ stellt Obermeister Puhle fest. „Dabei,“ so Puhle weiter, „hat der Gesetzgeber die Möglichkeit der Fach- und Teillosvergabe, sowie der beschränkt öffentlichen Ausschreibung geschaffen.“ Als Beispiel führt er die Ausschreibung von Parkanlagen an, die auch die Erstellung von Sichtschutzmauern beinhalten. So etwas lässt sich leicht trennen und hier haben auch kleinere Unternehmen aus der Region die Möglichkeit anzubieten.

Die Bereitschaft zur Zusammenarbeit ist da

Bei Geschäftsleiter Püschel fällt dies auf fruchtbaren Boden: „Der politische Wille, die heimische Wirtschaft, die Betriebe vor Ort zu stärken, besteht zweifellos. Wir suchen wir das Gespräch mit den Organisationen in der Region.“ Auch Technikchef Beekmann zeigt sich hier sehr offen: „Klar, wir müssen im eigenen Haus ein technisches Know-How und Experten vorhalten, um bei Störungen sofort reagieren zu können. Doch Wartungsverträge, Reparaturen, kleinere Pakete sollten wir mit verlässlichen Vertragspartnern vor unserer Haustüre abwickeln. Komplette Leistung aus einer Hand kann auch zu Problemen führen.“ So nahm Beekmann interessiert die Information der Innungsbetriebe der Bauinnung Augsburg mit. Der Vorstand der Bauinnung Augsburg und ihr Obermeister Joachim Puhle bewerteten das Treffen sehr positiv: „Wir freuen uns über das offene, faire und konstruktive Gespräch und werden weiter mit dem Klinikum im Dialog bleiben.“

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