B4B Schwaben

Holen Sie sich B4BSCHWABEN.de auf Ihr Smartphone.
Klicken Sie auf das Symbol zum „Teilen” in der Toolbar von Safari. Finden Sie die Option „Zum Home-Bildschirm”. Mit einem Klick auf „Hinzufügen” ist die Installation abgeschlossen! Schon ist die Website als App auf Ihrem iOS-Gerät installiert.

 / 
B4B Nachrichten  / 
Augsburg  / 
Bayerische Abfall- und Deponietage – Bald kein Abfall mehr?
Anzeige
Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden dieser Anzeige!

Wir verwenden einen Drittanbieterdienst, um Anzeigen darzustellen, die möglicherweise Daten über Ihre Aktivität sammeln. Bitte überprüfen Sie die Details und akzeptieren Sie den Dienst, um diese Anzeige zu sehen.

Dieser Inhalt darf aufgrund von Trackern, die dem Besucher nicht bekannt gegeben werden, nicht geladen werden. Der Website-Eigentümer muss die Website mit seinem CMP einrichten, um diesen Inhalt in die Liste der verwendeten Technologien aufzunehmen.

powered by Usercentrics Consent Management Platform
KUMAS – Kompetenzzentrum Umwelt e. V.

Bayerische Abfall- und Deponietage – Bald kein Abfall mehr?

Auch die 16. Abfall- und Deponietage fanden in Augsburg statt. Foto: KUMAS

Zum 16. Mal in Folge veranstaltete der Förderverein KUMAS – Kompetenzzentrum Umwelt e.V. zusammen mit seinen Partnern die Bayerischen Abfall- und Deponietage. Geladen wurde in das Bayerische Landesamt für Umwelt in Augsburg. Insgesamt 400 Teilnehmer zählte der zweitägige Fachkongress. Das Fazit: die Abfallwirtschaft ist auf dem Weg zur Kreislaufwirtschaft.

von Iris Zeilnhofer, Online-Redaktion

Das Bayerische Landesamt für Umwelt (LfU) in Augsburg war am 18. und 19. März Gastgeberstätte der 16. Bayerischen Abfall- und Deponietage. Ausgerichtet wurde die zweitägige Fachtagung vom Förderverein KUMAS – Kompetenzzentrum Umwelt e.V. zusammen mit den Partnern AU Consult GmbH, bifa Umweltinstitut GmbH und LfU. Eröffnet wurde die Veranstaltung vom Präsident des Bayerischen Landesamtes für Umwelt, Claus Kumutat, vor 240 Abfall- und Deponie-Experten aus ganz Deutschland und Europa. Insgesamt nahmen 400 Personen daran teil.

Mit der Zebratonne zu mehr Recycling?

Als wichtigstes Fazit der Abfall- und Deponietage ließ sich folgendes festhalten: Die Abfallwirtschaft ist auf dem Weg eine Kreislaufwirtschaft zu werden. Wenn es ganz nach den Vorstellungen der EU-Kommission ginge, dann gäbe es bald gar keinen Abfall mehr. Ein Ziel, dass zu vielen Diskussionen anregte. Deutschland gilt hierbei als Vorzeigemodell – dennoch wurde auch hier noch Optimierungspotenzial gesehen.  Das Bundesumweltministerium würde gern weitere Haushaltsabfälle für ein hochwertiges Recycling erschließen. Dies soll mit dem geplanten Wertstoffgesetz und der Weiterentwicklung der „gelben Tonne" zur Wertstofftonne erreicht werden. Thomas Nieborowsky, Geschäftsführer des KUMAS e. V., erklärte jedoch, dass bereits vor zehn Jahren eine solche, die sogenannte „Zebratonne“, diskutiert, aber nie umgesetzt wurde.

Dr. Siegfried Kreibe:  gute Beispiele für ein funktionierendes Recycling in manchen Bereichen

Dr. Siegfried Kreibe vom bifa Umweltinstitut in Augsburg relativierte die aufgeheizte Diskussion: „Gute Beispiele für ein funktionierendes Recycling und den Einsatz von Sekundärrohstoffen sind Metalle wie Stahl und Aluminium, aber auch Glas, Papier, Pappe und Karton. Je schwieriger sich das Recycling technisch, aber auch aus Sicht der Märkte darstellt, umso niedriger liegen die effektiven Quoten. Paradebeispiel hierfür sind die Mischkunststoffe aus dem sogenannten ,Verpackungsrecycling'. Noch schwieriger wird es beim Recycling von Handys oder Smartphones. Edelmetalle werden schon heute mit hohen Ausbeuten zurückgewonnen. Andere Metalle gehen weitgehend verloren, vor allem deshalb, weil sich der notwendige, hohe Aufwand nicht rechnet.“

Problem-Frage: Wer darf sammeln?

Probleme bestehen jedoch zwischen öffentlichen und privaten Entsorgern. Hier wird darüber gestritten, wer das Recht zur getrennten Einsammlung hat oder künftig haben soll. Dabei verharren beide Parteien auf ihren Positionen, schließlich geht es um viel Geld. Die verstärkten Rekommunalisierungs-Bemühungen bedrohen zudem mittelständische Unternehmen. Diese sehen ihren Fortbestand zunehmend kritischer.

Anzeige
Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden dieser Anzeige!

Wir verwenden einen Drittanbieterdienst, um Anzeigen darzustellen, die möglicherweise Daten über Ihre Aktivität sammeln. Bitte überprüfen Sie die Details und akzeptieren Sie den Dienst, um diese Anzeige zu sehen.

Dieser Inhalt darf aufgrund von Trackern, die dem Besucher nicht bekannt gegeben werden, nicht geladen werden. Der Website-Eigentümer muss die Website mit seinem CMP einrichten, um diesen Inhalt in die Liste der verwendeten Technologien aufzunehmen.

powered by Usercentrics Consent Management Platform

Artikel zum gleichen Thema