Stadt Augsburg

B17: notwendige Sanierung bei Tempo 30

Gunther Höhnberg, Abteilungsleiter Verkehrsplanung und  Baureferent Gerd Merkle. Foto: B4B SCHWABEN
Baureferent Gerd Merkle und Gunther Höhnberg erläuterten die Pläne zur B17 Sanierung. Foto: B4B SCHWABEN

Zehntausende Autofahrer nutzen die B17 Tag für Tag. Sie ist die wichtigste Nord-Süd-Tangente Augsburgs. Jetzt soll sie saniert werden. Von Ostern bis Pfingsten wird die B17 insgesamt zehn Wochen lang nur eingeschränkt befahrbar sein. Das Tiefbauamt gibt zu: Die Baumaßnahmen stellen die Stadt vor große Herausforderungen. Aber die Sanierung der B17 ist dringend notwendig. Und die Stadt Augsburg verspricht, alles in ihrer Macht stehende zu tun, um diese zehn Wochen so stressfrei wie möglich zu gestalten.

von Rebecca Weingarten, Online-Redaktion

Für Autofahrer, welche die B17 Tag für Tag nutzen, um vom Norden her in die Stadt zu gelangen, ist allein der Gedanke an die Sanierung der Bundesstraße schon lange ein Horrorszenario. Vom 27. März bis 6. Juni 2015 soll die B17 für rund 4 Millionen Euro saniert werden. Viele – unter anderem auch die IHK Schwaben – sind davon überzeugt, dass die Verkehrssituation in diesen zehn Wochen kritisch ist. Die Stadt Augsburg leugnet dies nicht. Das Tiefbauamt macht aber auch Hoffnung: Es wurden bereist unzählige Maßnahmen ergriffen, um die notwendige Sanierung der B17 so schnell und reibungslos wie möglich über die Bühne zu bringen. Gerd Merkle, Baureferent der Stadt Augsburg, erläuterte gemeinsam mit Gunther Höhnberg, Abteilungsleiter Verkehrsplanung im Tiefbauamt, bei einem Pressegespräch die Pläne zur B17 Sanierung.

Sanierung der B17 dringend notwendig

Über 20 Jahre Verkehrsbetrieb haben deutliche Spuren auf der B17 hinterlassen. Der Belag ist an vielen Stellen abgefahren. Außerdem haben sich Spurrinnen gebildet. Gleichzeitig muss die schadhafte Grundwasserwanne im Bereich der Bürgermeister-Ackermann-Straße repariert werden. Grundsätzlich hätte die Stadt Augsburg diese Sanierungsmaßnahmen gerne in den Sommerferien durchgeführt. Allerdings planen in dieser Zeit die Stadtwerke Augsburg eine Sanierung der Tramgleise. Ziel ist es, alle Baumaßnahmen im Stadtgebiet für die Bürger so stressfrei wie möglich zu gestalten. Daher hat die Stadt die Sanierung der B17 auf die Zeit von Beginn der Osterferien am 27. März bis Ende der Pfingstferien am 6. Juni verlegt.

Baumaßnahmen sind stark witterungsabhängig

Die Sanierung der B17 wird in vier Phasen abgewickelt. In der Bauphase A wird die Grundwassersanierung vorbereitet. Vom 27. März bis 4. April wird dazu der Asphalt beiderseits der Bürgermeister-Ackermann-Straße abgefräst. Bauphase B dauert vom 7. bis 30. April. Hier werden die Risse in der Grundwasserwanne verpresst. Diese Maßnahmen sind stark witterungsabhängig. Um den Verkehr zu entlasten, finden die Arbeiten außerhalb der Hauptverkehrszeiten von 9 bis 15 Uhr und nach 18 Uhr statt. Während beider Bauphasen steht nur eine Fahrspur in jede Richtung zur Verfügung. Im Baustellenbereich wird das Tempolimit vermutlich auf 30 heruntergesetzt.

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Arbeiten finden rund um die Uhr statt

Während der Bauphasen C und D wird der Asphaltbelag erneuert. Für eine schnelle Abwicklung wird rund um die Uhr gearbeitet. Während dieser Bauphase vom 4. Mai bis 6. Juni werden erhebliche verkehrliche Auswirkungen erwartet. Jeweils eine Seite der Fahrbahn ist abschnittsweise nicht befahrbar. Gleichzeitig müssen alle Zufahrten der B17 gesperrt werden. Von den Sperrungen sind je nach Bauablauf folgende Ausfahrten betroffen: Holzweg, Kobelweg, Bürgermeister-Ackermann-straße, Stadtbergen/Nestackerweg.

Stadt Augsburg setzt auf Transparenz

Die Stadt Augsburg will die Öffentlichkeit auf dem Laufenden halten. Auf einer eigens eingerichteten Internetseite wird die Stadt über die B17 Sanierung informieren. Dabei soll es nicht nur um den Terminplan gehen. „Wir werden die Bürger auch detailliert darüber informieren, was in den kommenden Tagen auf sie zukommt, damit sie sich konkret darauf einstellen können“, so Baureferent Merkle. Über 80 Schilder werden die Autofahrer über die neuen Verkehrswege informieren. „Die Gesamtmaßnahmen werden mit der Innenstadtkampagne koordiniert“, so Merkle. Auch um die Erreichbarkeit des Klinikums Augsburg müssen sich die Bürger der Stadt keine Sorgen machen: Mit den Rettungsleitstellen spricht sich das Tiefbauamt ebenfalls ab.

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Gunther Höhnberg, Abteilungsleiter Verkehrsplanung und  Baureferent Gerd Merkle. Foto: B4B SCHWABEN
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Über 20 Jahre Verkehrsbetrieb haben deutliche Spuren auf der B17 hinterlassen. Der Belag ist an vielen Stellen abgefahren. Außerdem haben sich Spurrinnen gebildet. Gleichzeitig muss die schadhafte Grundwasserwanne im Bereich der Bürgermeister-Ackermann-Straße repariert werden. Grundsätzlich hätte die Stadt Augsburg diese Sanierungsmaßnahmen gerne in den Sommerferien durchgeführt. Allerdings planen in dieser Zeit die Stadtwerke Augsburg eine Sanierung der Tramgleise. Ziel ist es, alle Baumaßnahmen im Stadtgebiet für die Bürger so stressfrei wie möglich zu gestalten. Daher hat die Stadt die Sanierung der B17 auf die Zeit von Beginn der Osterferien am 27. März bis Ende der Pfingstferien am 6. Juni verlegt.

Baumaßnahmen sind stark witterungsabhängig

Die Sanierung der B17 wird in vier Phasen abgewickelt. In der Bauphase A wird die Grundwassersanierung vorbereitet. Vom 27. März bis 4. April wird dazu der Asphalt beiderseits der Bürgermeister-Ackermann-Straße abgefräst. Bauphase B dauert vom 7. bis 30. April. Hier werden die Risse in der Grundwasserwanne verpresst. Diese Maßnahmen sind stark witterungsabhängig. Um den Verkehr zu entlasten, finden die Arbeiten außerhalb der Hauptverkehrszeiten von 9 bis 15 Uhr und nach 18 Uhr statt. Während beider Bauphasen steht nur eine Fahrspur in jede Richtung zur Verfügung. Im Baustellenbereich wird das Tempolimit vermutlich auf 30 heruntergesetzt.

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