Brücken-Neubau

B 17: Bauarbeiten bei Königsbrunn werden fortgesetzt

Symbolbild: Die Bauarbeiten auf der B 17 sind beendet. Foto: Isabell Walter/B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN
Seit Montag, den 12. März, sind die Bauarbeiten auf der B 17 an der Anschlussstelle Königsbrunn wieder gestartet. Das wirkt sich auch auf den Verkehr aus.

Letztes Jahr hat das Staatliche Bauamt Augsburg die östliche Brücke, die den Fahrstreifen Landsberg-Augsburg trägt, abgerissen und neu gebaut. Nun ist das zweite, unmittelbar danebenliegende Bauwerk an der Reihe. Der Verkehr wird während der Bauarbeiten auf die Gegenfahrbahn umgeleitet.

Fahrstreifen werden wechselweise gesperrt

Los geht es erst einmal mit dem Vorbereiten der Baustelle. Als Erstes werden die Schutzplanken im Mittelstreifen geöffnet und die Fahrbahn gereinigt. Im Anschluss starten die umfangreichen Markierungs-Arbeiten und der Verkehr wird auf die Fahrbahn in Richtung Augsburg umgelegt. Bei entsprechender Witterung sollen die Arbeiten ungefähr eine Woche dauern. In dieser Zeit wird wechselweise ein Fahrstreifen gesperrt. Um den Berufsverkehr möglichst wenig zu beeinträchtigen, finden diese Arbeiten außerhalb der Hauptverkehrszeit statt. Die Aus- und Auffahrten Königsbrunn Süd sind nicht beeinträchtigt und können wie gewohnt genutzt werden.

Bauarbeiten sind von März bis September 2018 geplant

Wenn die Verkehrsumleitungs-Arbeiten abgeschlossen sind, kann die Baufirma die Baustelle aufbauen und den Abbruch vorbereiten. Autofahrer, die die Staatsstraße südlich der B 17 nutzen, müssen sich auf Sperrungen einstellen. Denn wie schon im vorherigen Jahr ist diese Strecke während der Erneuerung für die Durchfahrt gesperrt. Die Arbeiten an der Brücke sollen voraussichtlich im September 2018 abgeschlossen sein. Für das Gesamtbauwerk ist eine Summe von 3,1 Millionen Euro veranschlagt.

Neubau statt Instandsetzung

In den letzten Jahren hat sich der Zustand des Bauwerkes immer weiter verschlechtert, vor allem durch die Belastung durch Streusalz. Errichtet wurde das Bauwerk, das aus zwei Teilbauwerken besteht, im Jahr 1973. Eine statische Nachrechnung des Bestandsbauwerkes hat ergeben, dass die vorhandene Tragfähigkeit  für den zu erwartenden Verkehr auf der stark belasteten B 17 in Zukunft nicht mehr ausreichend ist. Anstelle einer kostenintensiven und risikobehafteten Instandsetzung wurde deshalb ein vollständiger Neubau der beiden Teilbauwerke geplant.  

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