Zusammenschluss

Augusta-Bank Augsburg und VR-Bank Ostallgäu fusionieren

Die Augusta-Bank-Filiale in der Maximilianstraße, Augsburg. Foto: B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN
Zwei Genossenschaftsbanken werden zusammengelegt: Die VR-Bank Kaufbeuren-Ostallgäu und die Augsburger Augusta-Bank fusionieren bis Mitte 2019.

Auch ein neuer Name steht bereits fest. Unter VR-Bank Augsburg-Ostallgäu soll die damit dann größte Genossenschaftsbank in Schwaben künftig firmieren. Der Name Augusta verschwindet. Augsburg soll Sitz der Genossenschaftsbank sein, die Verwaltungsstandorte Kaufbeuren und Marktoberdorf aber erhalten bleiben. „Es ist eine Fusion von zwei erfolgreichen Partnern mit identischen Herausforderungen aus einer Position der Stärke“, unterstreichen Dr. Hermann Starnecker, Vorstandssprecher der VR-Bank Kaufbeuren-Ostallgäu eG, und Heinrich Stumpf, Vorstand der Augusta-Bank eG Raiffeisen-Volksbank.

Schritt soll Stellen sichern

Vom Zusammenschluss der künftigen VR-Bank Augsburg-Ostallgäu werden gerade auch mittelständische Unternehmen profitieren. Der Vorstand versicherte, dass durch diese Fusion langfristig Arbeitsplätze gesichert werden können. Zudem sollen Kosten gespart und diese Gelder in Beratungszeit, Kommunikations- und Vertriebswege sowie die Unterstützung von Vereinen und Initiativen vor Ort investiert werden. 

Letzte Zustimmung fehlt noch

Über 55 Bankstellen und mehr als 158.000 Kunden werden künftig gemeinsam betreut. Mehr als 600 Mitarbeiter arbeiten für die fusionierenden Häuser. Noch steht die Zustimmungen der jeweiligen Vertreterversammlungen aus. Hiermit wird jedoch fest gerechnet. In den Aufsichtsräten beider Geldinstitute gab es eine einstimmige Befürwortung der Fusion. Ziel sei, sich gemeinsam den veränderten Anforderungen an das Bankwesen und den Finanzdienstleistungssektor zu stellen.

Vorstand soll auf vier Stellen reduziert werden

Was die personellen Entscheidungen betrifft, sind die Posten wohl bereits verteilt worden. Berichten zufolge soll Dr. Hermann Starnecker, Vorstandssprecher der VR-Bank Kaufbeuren-Ostallgäu, auch künftig sein Amt innehaben. Der Vorstand wird insgesamt von vier Personen gebildet, also zwei weniger als momentan. Die stellvertretenden Vorsitzenden im neuen Vorstand werden wohl Christoph Huber (Kaufbeuren) und Heinrich Stumpf (Augsburg). Der Kaufbeurer Vorstand Helmuth Geppert wechselt ab 1. Oktober nach Augsburg, um dort sein Amt auszuüben.

Filialnetz hängt nicht lückenlos zusammen

Beim Blick auf das Filialnetz fällt auf: Die Standorte liegen nicht in unmittelbarer Nähe zu einander oder erschließen zusammen eine ganze Region. Während die Augusta-Bank von Kühbach im Norden, bis Bobingen im Süden reicht, liegt die nächstgelegene VR-Filiale des Ostallgäus eine halbe Autostunde entfernt in Lamerdingen. Die zwei weitesten liegen sogar zwei Autostunden voneinander entfernt. Dazwischen agieren auch noch die Raiffeisenbanken Schwabmünchen und Hiltenfingen.

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Beim Blick auf das Filialnetz fällt auf: Die Standorte liegen nicht in unmittelbarer Nähe zu einander oder erschließen zusammen eine ganze Region. Während die Augusta-Bank von Kühbach im Norden, bis Bobingen im Süden reicht, liegt die nächstgelegene VR-Filiale des Ostallgäus eine halbe Autostunde entfernt in Lamerdingen. Die zwei weitesten liegen sogar zwei Autostunden voneinander entfernt. Dazwischen agieren auch noch die Raiffeisenbanken Schwabmünchen und Hiltenfingen.

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