Geschäftszahlen 2017

VR-Bank Donau-Mindel eG profitiert von Fusionen

Hermann Dürr wurde für seine Zeit im Aufsichtsrat der VR-Bank Donau-Mindel geehrt. Foto: Kramer
Die VR-Bank Donau-Mindel eG mit den Hauptgeschäftsstellen in Dillingen, Günzburg und Burgau ist auf solidem Wachstumskurs. Die Prognose für die Zukunft ist dennoch verhalten.

Bei der 46. Vertreterversammlung wurde auch an den 200. Geburtstag des Gründervaters Friedrich-Wilhelm Raiffeisen gedacht. Die Aufsichtsratsvorsitzende, Vera Feustle, begrüßte im Dillinger Stadtsaal 114 Vertreter sowie viele Ehrengäste aus der genossenschaftlichen FinanzGruppe. Vorstandvorsitzender Alexander Jall blickte auf das abgelaufene Jahr 2017 zurück: „Durch unsere intensive Marktbearbeitung hat unsere Bank im vergangenen Jahr sowohl im Firmen- als auch Privatkundengeschäft erfreulich expandiert.“

Vorstand Alexander Jall präsentierte die Geschäftszahlen für 2017. Foto: Kramer

122 Millionen flossen in regionale Unternehmen

Dieses solide Wachstum habe sich auch im erreichten Ergebnis positiv niedergeschlagen. „Ihre VR-Bank präsentiert sich kerngesund und meistert die Herausforderungen durch andauernde Niedrigzinspolitik und hohem Regulierungsdruck“, so Jall weiter. So wurden 2017 etwa 246 Millionen Euro an neuen Krediten zugesagt. Davon flossen 96 Millionen Euro in Wohnbaufinanzierungen und 122 Millionen Euro an Unternehmen in die Region. Das betreute Kundenanlagevolumen stieg um 98 Millionen Euro auf knapp 1,9 Milliarden Euro an. Im Vergleich mit den bayerischen Genossenschaftsbanken liegt die VR-Bank Donau-Mindel eG deutlich über dem Durchschnitt. Auch die Anzahl der Mitarbeiter steigerte sich erneut. Als Genossenschaft mit knapp 35.000 Mitgliedern ist die VR-Bank Donau-Mindel eG die größte wirtschaftliche Personenvereinigung in den Landkreisen Günzburg und Dillingen. 

VR-Bank rechnet künftig mit rückläufigen Ergebnissen

„Wir sehen uns in einer sehr soliden Ausgangsposition nach den zwei Fusionen und haben in vier Jahren viele Potenziale gehoben, die durch die Fusionen angestrebt waren. Durch Digitalisierung verschmelzen die Kontaktkanäle zwischen Kunde und Bank. Das dichteste Geschäftsstellen-Netz in der Region sichert weiterhin den persönlichen Kontakt für qualifizierte Beratungen. Mit Weitblick tätigen wir Investitionen in die Zukunftsfähigkeit unserer VR-Bank.“ Für das laufende Jahr blickte der Vorstand etwas verhaltener in die Zukunft. „Im Jahr 2018 und in den Folgejahren rechnen wir mit jeweils rückläufigen Ergebnissen, was insbesondere aus einem prognostizierten Rückgang des Zinsergebnisses resultiert“, so Jall.

Aufsichtsrat Hermann Dürr geehrt

Ebenfalls wurden Vorstand und Aufsichtsrat einstimmig entlastet. Aus dem Aufsichtsrat schied aus Altersgründen Hermann Dürr (Haunsheim) aus. Zum Dank für sein 24-jähriges Engagement für die Bank überreichte der Regionaldirektor des Bezirksverbandes Schwaben, Werner Schartel, nach der Laudatio durch die Aufsichtsratsvorsitzende, Vera Feustle, die silberne Ehrennadel und eine Ehrenurkunde des Genossenschaftsverbandes Bayern e. V. Die turnusmäßig ausscheidenden Aufsichtsräte Paul Ganser, Gebhard Ihle, Dietmar Reile und Mirjam Steiner wurden wieder in den Aufsichtsrat gewählt.

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