B4B Schwaben

Holen Sie sich B4BSCHWABEN.de auf Ihr Smartphone.
Klicken Sie auf das Symbol zum „Teilen” in der Toolbar von Safari. Finden Sie die Option „Zum Home-Bildschirm”. Mit einem Klick auf „Hinzufügen” ist die Installation abgeschlossen! Schon ist die Website als App auf Ihrem iOS-Gerät installiert.

 / 
B4B Nachrichten  / 
Augsburg  / 
Augsburgs OB Gribl wütend: Theater-Gegner handeln „respektlos“ bei der Brandschutzfrage
Anzeige

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden dieser Anzeige!

Wir verwenden einen Drittanbieterdienst, um Anzeigen darzustellen, die möglicherweise Daten über Ihre Aktivität sammeln. Bitte überprüfen Sie die Details und akzeptieren Sie den Dienst, um diese Anzeige zu sehen.

Dieser Inhalt darf aufgrund von Trackern, die dem Besucher nicht bekannt gegeben werden, nicht geladen werden. Der Website-Eigentümer muss die Website mit seinem CMP einrichten, um diesen Inhalt in die Liste der verwendeten Technologien aufzunehmen.

powered by Usercentrics Consent Management Platform
Stadt Augsburg | Theater Augsburg

Augsburgs OB Gribl wütend: Theater-Gegner handeln „respektlos“ bei der Brandschutzfrage

 Archivbild. OB Gribl kritisiert das Vorgehen der IKSA. Foto: B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN

Dicke Luft im Großen Haus: Die Initiative Kulturelle Stadtentwicklung Augsburg (IKSA) hatte mit einem eigenen Gutachten die Brandschutzgefahr im Augsburger Theater in Frage gestellt. Die Stadt und Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl weisen dies zusammen mit dem TÜV Süd nicht nur zurück, sondern kritisieren die Vorgehensweise scharf.

von Iris Zeilnhofer, Online-Redaktion

„Es wurden schwerwiegende Vorwürfe gegenüber der Beteiligten erhoben“, erklärte Gribl. Er verstehe nicht, warum die Sanierungsgegner die Glaubwürdigkeit der Ämter und Experten infrage stellen und das in allen Bereichen. Dies werde von ihm als „beleidigend“ empfunden. Bei der Schließung des Theater gehe es immerhin um Gefahr für Leib und Leben. Eine Vorabuntersuchung des TÜV Süd hat diese Entscheidung bereits als „zwingend“ eingestuft. OB Gribl schaltete den TÜV ein, nachdem das Schreiben der IKSA bei der Stadt einging.

IKSA-Gutachter hält Situation für harmloser als angegeben

In diesem bezichtigte die Initiative die Stadt Augsburg, voreilig gehandelt zu haben. Der von ihnen beauftragte Gutachter Dipl.-Ing. Wolfgang Rösener käme zu einem anderen Ergebnis. Das Theater ein Jahr früher als geplant zu schließen und auf teure Interimsspielstätten zurückzugreifen wäre nicht nötig. Schon einfache Maßnahmen könnten einen Spielbetrieb im Großen Haus wieder ermöglichen.

TÜV hält Schließung für zwingend

Anzeige

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden dieser Anzeige!

Wir verwenden einen Drittanbieterdienst, um Anzeigen darzustellen, die möglicherweise Daten über Ihre Aktivität sammeln. Bitte überprüfen Sie die Details und akzeptieren Sie den Dienst, um diese Anzeige zu sehen.

Dieser Inhalt darf aufgrund von Trackern, die dem Besucher nicht bekannt gegeben werden, nicht geladen werden. Der Website-Eigentümer muss die Website mit seinem CMP einrichten, um diesen Inhalt in die Liste der verwendeten Technologien aufzunehmen.

powered by Usercentrics Consent Management Platform

Die Prüfungsinstanz aus München kam bei ihrer dreistündigen Vor-Ort Begutachtung am 18. August zu einer anderen Erkenntnis: Der vorgeschlagene Verschluss der Deckenlöcher im Garderobenbereich wären nicht ausreichend. Auch mehr Rauchmelder im Zwischendecken-Bereich würden das Eindringen von Rauch in den Zuschauerraum nicht verhindern. Ebenso seien Rauchgasventilatoren nicht nur baulich aufwendig, sondern müssten im ganzen Gebäude installiert werden. In diesem Umfang sei es für die Sanierung an sich eine denkbare Möglichkeit, aber keine Sofortlösung. „Angesichts fehlender Alternativen beurteilt TÜV SÜD die Entscheidung, eine Nutzungsuntersagung auszusprechen, auch als zwingend“, so das Fazit der Prüfungsinstanz.

Beschuldigungen sind als „respektlos und als beleidigend zu empfinden“

„Es ist damit erwiesen, dass die Infragestellung der Glaubwürdigkeit der behördlichen Arbeit von Mitarbeitern sowohl der Stadt als auch des Theaters unberechtigt war“, betonte Gribl. Weiter äußerte er sich auch zum allgemeinen Vorgehen der IKSA kritisch. Das vorgelegte Gutachten, das am 4. August erstellt, jedoch erst am 16. August bei der Stadt einging, sei nicht mit der Stadt abgesprochen gewesen. Es wären nur fragmentarische Unterlagen zu Rate gezogen worden. Eine persönliche Besichtigung des Theaters wurde ebenfalls nicht vorgenommen. Insgesamt sieht der OB die Situation und Herangehensweise, sowie die Beschuldigung als „respektlos und als beleidigend zu empfinden“ an. Schließlich gingen der getroffenen Entscheidung auch „umfassende fachliche brandschutztechnische Beurteilungen der vorangegangenen Jahre und zunehmende Erkenntnisse über brandschutzfachliche Defizite und Schwachstellen voraus“.

Artikel zum gleichen Thema